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Trainingsgeräte

Eurobike 2016: neue Trainingsgeräte von Elite und Tacx

Rollentrainer und ein Laufband – diese 2017er-Produkte weckten in Friedrichshafen unser Interesse

Nachdem wir euch bereits über Neuheiten wie die elektronische FSA K-Force WE, Canyons Disc-Modelle des Ultimate CF SLX und Aeroad CF SLX, Giros neues Sortiment an Techlace-Schuhen, das 2017er-Modell des Colnago Concept oder die beiden neuen Ridley-Bikes Noah SL Disc und Fenix SL Disc von der Eurobike 2016 informiert haben, widmen wir uns jetzt einem Laufband und verschiedenen Rollentrainern, die in Friedrichshafen unser Interesse geweckt haben.

An den Messeständen von Elite und Tacx fanden wir interessante neue Trainingsgeräte, die wir nicht ignorieren konnten. Was die Rollentrainer und das Laufband können, erfahrt ihr jetzt.

Eurobike 2016: Elite – Drivo und Kura Rollentrainer mit Direktantrieb und integriertem Powermeter

Der Rollentrainermarkt hat sich, genau wie der Markt für Powermeter, in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Immer mehr Fahrer verfallen dem Datenwahn und möchten in Form von verschiedensten Werten stets über ihre Aktivitäten informiert sein. Um diesem Verlangen gerecht zu werden, sind auch die Rollentrainer deutlich komplexer geworden. Das beste Beispiel dafür ist der neue Elite-Drivo-Rollentrainer mit Direktantrieb und integriertem Powermeter, den die Italiener auf der Eurobike 2016 ausgestellt hatten.

Der Elite Drivo mit eingebautem Powermeter ist das neue Flagschiff im Rollentrainer-Sortiment des italienischen Herstellers. (Foto: George Scott / Factory Media)

Neben dem Drivo präsentierte Elite aber noch einen weiteren Rollentrainer – den Kura. Der Elite Kura ist die Mittelklasse im Sortiment und verfügt ebenfalls über Direktantrieb und einen eingebauten Powermeter. Laut Elite sollen beide Modelle eine Toleranz von lediglich einem Prozent aufweisen. Sollte das den Tatsachen entsprechen, wären beide Trainingsgeräte genauer als der Tacx Neo Smart, dessen Toleranz zwei Prozent beträgt und der Wahoo Kickr mit einer Toleranz von drei Prozent.

Eurobike 2016: Elite Drivo – der Rollentrainer mit Direktantrieb und integriertem Powermeter (Foto: George Scott / Factory Media)

Sowohl der Elite Drivo als auch der Elite Kura können über ANT+ und Bluetooth kommunizieren. Der hauptsächliche Unterschied zwischen den beiden Rollentrainern besteht darin, dass der Drivo über eine elektronische Widerstandskontrolle verfügt. Dadurch lässt sich das Flagschiff zusammen mit Elites eigener oder Apps von Drittanbietern koppeln. Der Fahrer hat dann also die Möglichkeit, eine Trainingssession oder eine Strecke zu wählen und der Drivo passt den Widerstand automatisch an.

Zudem ist der Elite Drivo in der Lage, mit einem Leistungsausstoß von bis zu 2.000 Watt umzugehen und kann Steigungen mit einem Winkel von bis zu 24 Prozent simulieren. Bezüglich der Leistung kommt der Elite Kura bereits bei 700 Watt an seine Grenzen. Dafür ist er mit etwa 850 Euro auch um Einiges günstiger als der Elite Drivo, der mit rund 1.399 Euro zu Buche schlägt.

Die Elite-Quick-Motion-Rolle verfügt über drei Widerstandsstufen. (Foto: George Scott / Factory Media)

Elite Rampa

Ein weiterer neuer Rollentrainer im 2017er-Sortiment von Elite ist der Rampa. Er hat zwar keinen Direktantrieb, bietet aber dennoch eine Widerstandskontrolle. Der Vorteil von Modellen mit Direktantrieb ist das realistische Gefühl, tatsächlich auf der Straße zu fahren. In diesem Punkt ist der Elite Rampa definitiv hinter dem Kura einzuordnen. Dafür hat er die Nase aber vorn wenn es um die ANT+-Widerstandskontrolle und die Kompatibilität zu Drittanbieter-Apps geht. Der Preis für den Elite Rampa liegt bei etwa 550 Euro.

Eurobike 2016: Elite Quick Motion – die Rolle mit Floating-System (Foto: George Scott / Factory Media)

Elite Quick Motion – die Rolle mit Floating-System

Zu guter Letzt schauen wir uns noch ein weiteres neues Modell aus Elites Rollentrainersortiment an, welches auf der Eurobike 2016 ausgestellt war. Die Rede ist vom Elite Quick Motion, einem Rollentrainer mit Floating-System. Diese Art von Traininern soll eine sehr realistische Fahrqualität liefern. Der Radstand ist individuell einstellbar und das Gerät faltbar, wodurch es sich nach dem Einsatz problemlos und platzsparend verstauen lässt. Wer sich den kompakten Elite Quick Motion nach Hause holen möchte, muss sich von rund 440 Euro trennen.

Website: Elite

Nachdem Tacx 2015 den Neo Smart vorgestellt hat, konnten sich die Besucher auf der Eurobike 2016 den neuen Tacx Flux Smart aus der Nähe ansehen. (Foto: George Scott / Factory Media)

Tacx Flux Smart – der Rollentrainer mit Direktantrieb

Tacx hat sein Sortiment an Smart-Rollentrainern vergrößert. Der neue Flux Smart ist mit 799 Euro die erschwinglichere Alternative zum Tacx Neo Smart, der im letzten Jahr vorgestellt wurde.

Genau wie der Neo Smart hat auch der Tacx Flux Smart einen integrierten Leistungsmesser. Die Messgenauigkeit, die beim Neo Smart +/- ein Prozent beträgt, ist für den Flux Smart mit +/- fünf Prozent angegeben. Der Tacx Flux Smart ist kompatibel zu Drittanbieter-Apps und verfügt über eine Widerstandskontrolle. Der Rollentrainer wird mit einem Widerstand von bis zu 1.500 Watt fertig und simuliert Steigungen bis zu einem Winkel von 10 Prozent. Zudem lassen sich die Beine des Flux Smart mit Hilfe eines Inbusschlüssels abnehmen, möchte man das Gerät möglichst kompakt verstauen.

Tacx Magnum – das Laufband, dass einen sowohl beim Laufen als auch beim Pedalieren ins Schwitzen bringt. (Foto: George Scott / Factory Media)

Tacx Magnum – mit dem Bike aufs Laufband

Für noch mehr Bewegung hat Tacx noch etwas ganz Besonderes im Sortiment – ein befahrbares Laufband. Wer das nötige Kleingeld übrig hat, kann sich mit dem Tacx Magnum das ultimative Fahrerlebnis in die eigenen vier Wände holen. Obwohl das Laufband für den Fahrradbetrieb konzipiert wurde, kann man sich auf dem Tacx Magnum aber auch zu Fuß betätigen.

Eurobike 2016: Tacx Magnum – das Laufband fürs Rad (Foto: George Scott / Factory Media)

Das Tacx Magnum ist wirklich ein gut durchdachtes Trainingsgerät. Lichtsensoren an den Seiten des Laufbandes erkennen, wo sich das Bike gerade befindet. Bewegt man sich zu weit nach vorne, wird automatisch der Widerstand erhöht bis man sich wieder in einer mittigen Position auf der rollenden Straße befindet. Im Gegenzug wird der Widerstand reduziert, lässt man sich zu weit nach hinten fallen. Des Weiteren verfügt das Tacx Magnum über eine Steigungswinkelanpassung von maximal 15 Prozent. Kommunizieren kann das Laufband via ANT+ oder Bluetooth Smart und auch der Betrieb in Kombination mit Trainings-Apps ist kein Problem.


Zuvor haben wir vom nötigen Kleingeld gesprochen. In Zahlen ausgedrückt, bedeutet das einen Anschaffungspreis von schlappen 8.000 Euro.

Website: Tacx

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