« Zurück zur Hauptseite

Share

Trainingsgeräte

Wahoo KICKR Snap – Rollentrainer

Das bevorzugte Trainingsgerät von Team Sky hat einen kleinen Bruder

Als Wahoo Fitness 2013 mit dem KICKR, einem Rollentrainer mit Direktantrieb, an den Start ging, schlug dieser ein wie eine Bombe. Jetzt hofft der Hersteller, dass die Einführung des Wahoo KICKR Snap für ähnlich positive Reaktionen sorgt. Der neue Rollentrainer ist in vielen Bereichen so etwas wie der kleine, erschwinglichere Bruder des KICKR.

Die meisten haben den original KICKR bestimmt schon in den Fahrerlagern verschiedener Teams gesehen. Nicht nur die Fahrer von Team Sky bringen sich auf diesem Rollentrainer im Vorfeld eines Rennens auf Betriebstemperatur.

Wahoo positionierte den neuen KICKR Snap eine Stufe unter dem bewährten Modell. Worauf die beiden Rollentrainer ausgelegt sind, verraten ihre Werbeslogans. Bewirbt Wahoo den KICKR mit dem Slogan „Trainieren für den Sieg“, so lautet er für den kleinen Bruder „Trainieren zum Fahren“.

Wahoo KICKR Snap – günstiger, aber nicht schlechter

Die Markteinführung des günstigeren Wahoo KICKR Snap war bereits im Juni vergangenen Jahres. Wahoo hat alles dafür getan, dass sich der günstigere Preis nicht negativ auf die Funktionalität auswirkt. In den meisten Bereichen steht der Snap seinem großen Bruder in nichts nach. Dennoch wurden ein paar kleine Veränderungen vorgenommen.

Der Wahoo KICKR Snap ist günstiger aber nicht schlechter als sein großer Bruder.

So misst der Wahoo KICKR Snap die Leistung

Der Hauptgrund für den Preisunterschied der beiden Modelle liegt darin, dass Wahoo beim KICKR Snap auf den Einsatz eines eingebauten Powermeters verzichtet hat. Stattdessen wird die Leistung mittels eines Algorithmus bestimmt. Diese Formel soll, laut Wahoo, für sehr genaue Werte mit einer maximalen Abweichung von fünf Prozent sorgen.

Für alle, die ohnhin mit einem Powermeter arbeiten, bietet der Snap die Option, das eingebaute Messverfahren außer Kraft zu setzen und stattdessen ein externes Gerät auszulesen. Der Widerstand wird dann anstelle vom Snap von den Werten des Powermeters kontrolliert.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Man hat so die Möglichkeit, mit den gleichen Werten zu trainieren wie draußen auf der Straße. Zudem lässt sich dadurch gewährleisten, dass es keine Diskrepanzen zwischen den persönlichen Erwartungen und den tatsächlichen Werten gibt.

Mit 4,7 Kilogramm ist das Schwungrad des Wahoo KICKR Snap knapp ein Kilo leichter als das seines großen Bruders.

Kompatibilität und Konnektivität des Wahoo KICKR Snap

Wie man es von einem Gerät einer der ersten Firmen, die Smartphone-gesteuerte Hardware auf den Markt gebracht haben, erwarten darf, tritt der Wahoo KICKR Snap in die Fußstapfen seines älteren Bruders und lässt sich ebenfalls komplett mit der Wahoo-Fitness-App steuern. Die App ist sowohl für Android als auch für iOS erhältlich und der Rollentrainer selber verfügt über Bluetooth Smart und ANT+.

Der Wahoo KICKR Snap ist zu allen Plattformen kompatibel. Er lässt sich also via Android, iOS oder PC (Mac und Windows) steuern.

Alle Anwendungen, die auf den original KICKR ausgelegt sind, arbeiten auch problemlos mit dem Snap – hierzu zählen auch alle Apps die von Drittanbietern über die offenen Anwendungsschnittstelle API entwickelt wurden.

Wahoo KICKR Snap – das Gerät an sich

 

Das Gewicht

Obwohl das Schwungrad des Wahoo KICKR Snap etwa ein Kilogramm leichter ist als das seines großen Bruders, ist es noch immer deutlich schwerer als die Schwungräder der meisten Konkurrenzprodukte auf dem Markt. Insgesamt bringt Wahoos neuer Rollentrainer 17 Kilogramm auf die Waage. Somit ist sichergestellt, dass das Gerät während des Trainings an Ort und Stelle bleibt. Auf der anderen Seite kann man sich bei diesem Gewicht glücklich schätzen, wenn man den Trainer mangels Aufzug nicht in den fünften Stock schleppen muss.

Die Leistung

Die maximale Ausgangsleistung des Wahoo KICKR Snap beträgt 1.100 Watt. Man hat also kaum die Chance, den Rollentrainer überzubelasten. Die Anpassungszeit des Widerstands gibt Wahoo mit 1,2 Sekunden an, wodurch man sich, nutzt man Programme wie Zwift, auf ein realistisches Trainingserlebnis freuen darf.

Der Wahoo KICKR Snap lässt sich mit folgenden Radgrößen betreiben: 24 Zoll, 650cm, 700cm, 27,5 Zoll, 29 Zoll

Der Preis

Einen Rollentrainer zu entwickeln, der qualitativ mit dem ursprünglichen KICKR mithalten kann, ist keine leichte Aufgabe. Dennoch ist es Wahoo beim Snap gelungen, dem Original sehr nahe zu kommen. Chris Froome und Geraint Thomas dürften aber wohl bei altbewährtem Trainingsgerät bleiben. Muss man für den KICKR 1.199,99 Euro auf den Tisch legen, sind es beim Wahoo KICKR Snap 699,99 Euro. Das ist zwar noch immer kein Schnäppchen, für einen Rollentrainer dieser Qualität aber auch nicht zu hoch gegriffen.

Der Wahoo KICKR Snap besteht aus robustem Edelstahl und hat einen breiten Stand. Mittels des Verschlusssystems lässt sich das Rad schnell, leicht und sicher einrasten.

Spezifikation

Preis: 699,99 Euro
Gesamtgewicht: 17,23 kg
Gewicht Schwungrad: 4,76 kg
Max. Leistung: 1.100 Watt
Konnektivität: ANT+ und Bluetooth 4.0
Kompatibilität: iOS, Android und PC (Mac und Windows)

Website: Wahoo Fitness