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Tour de France 2018

Tour de France 2018: Die Bergetappen der Tour de France 2018

Die Tour de France 2018 umfasst, neben acht flachen Etappen, 26 Berge und drei Bergankünfte, verteilt auf fünf hügelige Srecken und sechs Bergetappen.

Bergetappen werden bei den Grand Touren mit Spannung erwartet. Hier spielt sich oft das Drama ab und, wie der 101. Giro d’Italia bewies, kann die Aufstellung des Gesamtklassements von einem Tag auf den anderen komplett neu geordnet werden. Die Alpen und die Pyrenäen bieten auf der diesjährigen Tour de France den Schauplatz für den Kampf um den Sieg. Hier stellen wir die sechs anspruchsvollsten und härtesten Bergetappen der Tour de France 2018 vor.

Die Tour de France 2018 besucht die Alpen und die Pyrenäen. (Foto: Antton Miettinen / Strava)

Tour de France 2018: die Alpen

Als erster Test der Berghärte und Fitness der Fahrer stehen die Alpen auf dem Streckenplan. Drei der sechs Bergetappen finden in den Alpen statt und sowohl die berühmten und beliebten Klassiker, als auch ein neuer Alpenpass sind für 2018 in das Programm aufgenommen worden.

Der berühmte Pass Alpe d’Huez mit seinen 21 Spitzkurven tritt seit 2015 wieder im Programm der Tour de France auf.

10. Etappe: Annecy nach Le Grand-Bornand, 159 km

Die erste wahre Bergetappe kommt nach dem ersten Ruhetag der Tour de France. Und wer noch den Eindruck hat, dass französische Straßen nicht steil seien, wird auf dieser Etappe eines besseren belehrt. Diese Etappe ist hart und findet nicht nur auf perfekten, asphaltierten Passstraßen statt. Vier harte Alpenpässe müssen bezwungen werden: Der Col de la Croix Fry (13 Kilometer und 1,477 HM), Plateau des Glières, und zum Schluss der Cole de la Colombière, der über den Col de Romme erreicht wird. Col de Rommes bislang einziger Auftritt bei der Tour de France war 2009. Auf dem Plateau des Glières, der dieses Jahr zum ersten Mal bei der Tour de France in Erscheinung tritt, müssen sich die Profis nicht nur mit einem der steilsten Teilstücke einer Passstraße am nördlichen Alpenrand herumschlagen. Die letzten, wenn auch leichteren, zwei Kilometer des Berges sind eine Schotterpiste. Ein interessanter Auftakt in die Bergetappen.

11. Etappe: Albertville nach La Rosière, 108 km

Auch wenn es die kürzeste Bergetappe in den Alpen ist: Dieser Tag in den Bergen mit der ersten Bergankunft der Tour de France in La Rosière nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sowohl der Montée de Bisanne als auch der Col du Pré zeichnen sich durch lange Abschnitte aus, deren Steigung sich im zweistelligen Bereich befindet, die den Fahrern den Saft aus den Beinen ziehen wird. Wer um einen Platz in der Gesamtwertung oder den Etappensieg kämpft, wird sich seine Kräfte an diesem Tag gut einteilen müssen.

 

Montée de Bisanne ist erst zum zweiten Mal im Programm der Tour de France und obwohl die letzten zwei brutalen Kilometer vermieden werden, ist dieser Pass dennoch eine steile und harte Herausforderung. Das Peloton erreicht zum ersten Mal bei der Tour de France Cormet de Roselend über den Col du Pré, was diesen Pass härter und anspruchsvoller machen wird. Nicht nur das: Die Fahrer erreichen den Anstieg über den Lac de Roselend und dessen Damm, was einen spektakulären Anblick verspricht.

In den Pyrenäen weden die letzten Bergetappen der Tour de France 2018 ausgetragen. Fordernde und harte Tage warten auf die Profis.

12. Etappe: Bourg-Saint-Maurice to Alpe d’Huez, 175 km

Als die Strecke der Tour de France 2018 bekannt gegeben wurde, schlug das eine oder andere Radsportfanherz höher, denn die berühmte Alpe d’Huez mit ihren 21 Kehren ist wieder mit dabei. Und damit ist die Party in den Alpen garantiert. Nach drei Jahren kehrt die Frankreichrundfahrt zu diesem Pass zurück, aber bevor das Peloton das Ziel erreicht, müssen die Hors-Catégorie-Pässe Col de la Madeleine und der Col de la Croix de Fer bezwungen werden.

Der Kampf um den Etappensieg wird auf den Spitzkehren von Alpe d’Huez ausgetragen werden und auch die Favoriten des Gesamtklassements werden es sich nicht nehmen lassen, sich untereinander zu testen und den einen oder anderen Vorsprung herauszuholen. Von den drei großen Pässen auf dieser Etappe wird Alpe d’Huez nicht der anspruchsvollste, aber mit einiger Sicherheit der spannendste Anstieg am letzten Tag in den Alpen.

Tour de France 2018: die Pyrenäen

Nach den ersten schweren Bergetappen geht es für die Fahrer vier Tage später in den Pyrenäen weiter, die auch im Vorjahr schon in den Streckenplan der Tour de France aufgenommen worden waren.

 

Etappe 16: Carcassonne to Bagnères-de-Luchon, 218km

Der erste Tag in der Bergkette, die Frankreich von Spanien trennt, ist auch gleichzeitig einer der längsten. 218 Kilometer muss das Peloton zurücklegen, um in die Pyrenäen zu gelangen. Die Beine werden ziemlich angeschlagen sein, wenn die Fahrer auf die ersten Berge treffen.

Der Col de la Croix de Fer, ein Klassiker der Alpenpässe, gilt es auf dem Weg zur Alpe d’Huez zu überqueren. (Foto: Col Collective)

Dann geht es Schlag auf Schlag im Dreierpack: Col de Portet-d’Aspet, Col de Menté und zum Schluss Col du Portillon. Die Pässe sind nicht unbedingt die spektakulärsten und längsten, haben es aber in sich: Vor allem vor dem Portet-d’Aspet sollten sich die Fahrer in Acht nehmen. Der Pass ist sehr steil mit einem Teilstück von 17 % und wird den Fahrern nach dem langen Tag im Sattel einiges abfordern.

17. Etappe: Bagnères-de-Luchon nach Saint-Lary-Soulan/Col-de-Portet, 65 km

Die vorletzte Bergetappe der Tour de France 2018 verspricht, spannend, brutal und bedingungslos hart zu werden: Mit 65 Kilometern vom Start zum Ziel, der letzten Bergankunft der diesjährigen Tour de France und drei harten Pässen, die auf dem Weg liegen, hat diese Etappe alle Zutaten für Drama und Spektakel. Auf dem Montée du Peyragudes verlor Chris Froome 2017 Zeit an seine Rivalen. Der letzte Pass zum Ziel, Col de Portet , ist zum ersten Mal bei der Tour de France dabei und mit ihm haben sich die Organisatoren ein dramatischen Weg zum Ziel erkoren: Der Pass ist unbarmherzig und mit seinen konstanten 9 %, die sich 16 Kilometer in die Länge ziehen und 100 Meter höher liegen als der Tourmalet. Ein brutaler Weg zum Ziel. Die Favoriten werden Schadensbegrenzung üben, die Bergziegen im Peloton um den Etappensieg kämpfen. Diese Bergetappe könnte eine der spannendsten, härtesten und rasantesten Etappen der Tour de France 2018 werden.

19. Etappe: Lourdes nach Laruns, 200 km

Die Königsetappe der Tour de France 2018 ist weiterer langer Tag und eine eher traditionelle Etappe, die die Fahrer zum letzten Mal in den Bergen bis auf das Äußerste herausfordern wird. Auf dem traditionellen Streckenprofil dürfen die traditionellen Pässe der Pyrenäen nicht fehlen: Col d’Aspin, Col du Tourmalet und zum Schluss der Col d’Aubisque. Aber anstatt den Aubisque über den Col du Soulor zu befahren, erreicht das Peloton den letzten Pass der Bergetappen auf der vorletzten Etappe der Tour de France über den Col des Bordères. Trotz der traditionellen Streckenführung ist diese Etappe sehr anspruchsvoll. Ein langer und anstrengender Tag wartet auf die Profis, die in den vorangegangenen Bergetappen in den Alpen und Pyrenäen extrem gefordert wurden. Für die Bergziegen bietet diese Etappe eine letzte Möglichkeit, sich zu behaupten, bevor es am folgenden Tag ins Einzelzeitfahren geht.

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