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Tour de France 2018

Tour de France 2018 – Etappe 3: BMC Racing gewinnt das Mannschaftszeitfahren

Greg Van Avermaet des Gewinnerteams im Mannschaftszeitfahren führt nun im Gesamtklassement.

BMC Racing Team überzeugte mit einem klaren Sieg im Mannschaftszeitfahren bei der 3. Etappe der 105. Tour de France. Die acht Fahrer stürzten Team Sky, das ein beeindruckendes Rennen gefahren war. Der Sieg beförderte Greg Van Avermaet in die Führung der Gesamtwertung und somit in das gelbe Trikot. Teamkollege Tejay van Garderen ist auf Platz zwei. Geraint Thomas (Team Sky) liegt im Gesamtklassement mit einem Rückstand von drei Sekunden auf Platz drei.

Van Avermaet war sichtlich erfreut, dass er das begehrte gelbe Trikot gewonnen hatte, welches er zum letzten Mal 2016 für drei Etappen trug. „Das ist ein großer Erfolg, das gelbe Trikot schon in der ersten Woche tragen zu dürfen“, sagte er im Ziel. „Ich habe es schon einmal getragen und es war ein unbeschreibliches Gefühl. Jetzt habe ich es zum zweiten Mal und ich werde es morgen in vollen Zügen genießen.“

BMC Racing Team bewies mit einer starken Leistung und dem Etappensieg auf der 3. Etappe der 105. Tour de France, dass es als Mannschaft das Zeitfahren beherrscht. (Foto: © ASO/Pauline Ballet)

„Für einen Fahrer ist es immer etwas Besonderes. Ich möchte mich bei meinen Teamkameraden bedanken, denn ohne sie wäre das nicht passiert. Das ganze Team arbeitete zusammen, mit dem Ziel, die Etappe zu gewinnen. Unser Team besteht aus Experten in dieser Disziplin und ich bin sehr stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein.“

Der Etappensiger beförderte Greg Van Avermaet in die Führung des Gesamtklassements. Der Belgier trägt zum zweiten Mal das gelbe Trikot, nachdem er 2016 drei Tage in der Gesamtwertung führte. (Foto: © ASO/Pauline Ballet)

Die Mannschaften wurden von einer leichten Brise und strahlendem Sonnenschein in Cholet auf die 35,5 Kilometer lange Strecke geschickt. Mitchelton-Scott war das erste Team, das unterwegs war. Beim ersten Kontrollpunkt waren die acht Fahrer schneller unterwegs, als Team Sky und BMC. Beide Teams lagen eine Sekunde hinter dem australischen Rennstall, aber Team Sky fing auf der zweiten Hälfte der Strecke an, das Tempo anzuziehen.

Das scharfe Tempo forderte ihren Tribut: Luke Rowe musste als erster Fahrer reißen lassen, gefolgt von Wout Pouls. Die restlichen sechs Fahrer hielten bis zum Ziel zusammen. Michal Kwiatkowski und Chris Froome führten das Team ins Ziel und schlugen Mitchelton-Scott um fünf Sekunden.

Movistar hatte offensichtlich Schwierigkeiten und lag beim zweiten Kontrollpunkt 27 Sekunden hinter Team Sky, das zu dem Zeitpunkt noch in Führung lag. Fünf Fahrer von Movistar kämpften sich bis zum Ziel durch und lagen 49 Sekunden hinter Team Sky. Ein weiterer Schlag für das Team und deren Hoffnung auf einen Gesamtsieg, das durch Quintanas Zwischenfall auf der ersten Etappe schon einen größeren Rückstand hat, als ihnen lieb ist.

Mit einem beispielhaften Mannschaftszeitfahren powerte BMC Racing Team zum Etappensieg. (Foto: © ASO/Pauline Ballet)

Die Leistung des Teams um den Titelverteidiger war beachtlich, aber BMC konnte noch einen draufsetzen. Die Mannschaft in schwarz-rot kam mit einem Vorsprung von sechs Sekunden über den Anstieg und durch den zweiten Kontrollpunkt. Van Avermaet trieb sein Team vier Sekunden schneller als Team Sky ins Ziel und ermöglichte sich damit die Chance auf das gelbe Trikot.

Sowohl EF-Drapac, als auch AG2R La Mondiale hatten Mühe, das Tempo der führenden Mannschaften zu halten oder zu übertreffen. EF-Drapac verlor 24 Sekunden an BMC Racing, AG2R eine Minute. Für Bahrain-Merida war die Situation noch schlimmer: Das Team um den GC-Anwärter Vincenzo Nibali verlor 1:06 Minuten an BMC, UAE Team Emirates kam mit vier Fahrern 1:38 Minuten langsamer ins Ziel, was die Hoffnung auf die Gesamtklassifikation für Dan Martin schmälert.

Team Sunweb mit Zeitfahrweltmeister Tom Dumoulin war die erste wirkliche Bedrohung für BMC, kam nur 12 Sekunden hinter der Bestzeit ins Ziel. Der Kampf der Mannschaften um das gelbe Trikot wurde noch spannender, als Bora-hansgrohe auf die Strecke ging. Peter Sagan, in gelb, verlor am Anstieg zum zweiten Kontrollpunkt den Anschluss an sein Team und somit seine Führung in der Gesamtwertung. Das deutsche Team konnte sich mit einem Rückstand von 50 Sekunden den siebten Platz sichern.

Quick-Step Floors fuhr ein hartes Rennen, um Philip Gilbert in die Führung zu bringen. Leider reichte es nicht ganz und das Team verpasste das gelbe Trikot um fünf Sekunden. Von den Favoriten in der Gesamtwertung liegt Tom Dumoulin mit einem Rückstand von elf Sekunden auf dem siebten Platz der Gesamtwertung. Titelverteidiger Chris Froome (Team Sky) kletterte auf den 18. Platz und liegt 55 Sekunden hinter van Avermaet. Richie Porte liegt auf Platz 14, Rigoberto Uran (EF Education First-Drapac) an 10. Stelle der Gesamtwertung.

Foto: © ASO/Pauline Ballet

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