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Rennräder

18 der besten Rennräder 2016

Von Bianchi bis Wilier – hier sind die beeindruckensten, neuen Modelle der weltweit größten Radsport-Marken für das kommende Jahr.

Wer für das kommende Jahr die Anschaffung eines neuen fahrbaren Untersatzes geplant hat, dürfte die Qual der Wahl haben. Viele der größten Bikebauer sind 2016 mit neuen, interessanten Maschinen auf dem Markt vertreten. Wir haben 18 der vielleicht besten Rennräder 2016 für euch herausgepickt.

Kurze Tage und kalte Morgen bringen uns die traurige Gewissheit, dass die kalte Jahreszeit angebrochen ist. Der nächste Sommer scheint noch in ungreifbarer Ferne zu liegen. Dennoch darf man sich auf keinen Fall irgendwelchen Winterdepressionen hingeben. Vielmehr sollte man die tristen Wochen sinnvoll nutzen.

Der Winter ist die perfekte Jahreszeit, um sich für die kommende Saison in Form zu bringen. Wenn man gerade nicht mit dem Training beschäftigt ist und die Anschaffung eines neuen Bikes plant, eignen sich die tristen Monate aber auch super dazu, sich ausgiebig über das Angebot an neuen Produkten auf dem Markt zu informieren.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die nächste Radsport-Saison schneller da ist, als man denkt. Zudem gibt es ja auch im Winter einiges zu tun, möchte man möglichst fit in das neue Jahr starten. Vielleicht hat man ja die Möglichkeit, den Temperaturen zu entfliehen, um in einem Trainingslager den Grundstein für die Saison 2016 zu legen. Schafft man es an ungemütlichen Tagen den Fängen von Bett oder Sofa zu entkommen, wäre auch das Crosstraining eine gute Möglichkeit, den Winter über in Form zu bleiben.

Die folgenden Artikel liefern Ideen und Ansätze, wie man die kalte Jahreszeit sinnvoll und effektiv nutzen kann:

Crosstraining – so bleibst du im Winter in Form

Ernährungs-Tipps im Winter

So kommst du stark in dein Wintertraining

Strava macht dein Wintertraining effektiver

6 Reiseziele für dein Winter-Trainingslager

Jetzt aber wieder zurück zum eigentlichen Thema – Rennräder 2016. Neben der Vorbereitung auf die neue Saison, ist jetzt auch die perfekte Zeit, um sich zu informieren und sich einen Überblick über das Angebot an Rennrädern für das kommende Jahr zu verschaffen. Ob innovative Race-Bikes, superleichte Klettermaschinen, Aerodynamik-Flitzer, handgefertige Schönheiten oder Disc-Modelle – der Markt ist voll von interessanten Maschinen. Hier sind unsere Empfehlungen:

Canyon Ultimate CF SLX

Nachdem Canyon bereits im Vorfeld der Tour de France 2014 das neue Modell ihrer Aeromaschine, Aeroad CF SLX, vorgestellt hatten, galt ihre Aufmerksamkeit dieses Jahr dem Ultimate CF SLX.

Das 2016er-Modell des Canyon Ultimate CF SLX wurde im Vorfeld der diesjährigen Tour de France vorgestellt.

Mit dem Streben nach einer Kombination aus Aerodynamik und Komfort entwickelte Canyon inzwischen die vierte Generation des Ultimate CF SLX. Dabei durfte aber auch das beeindruckende Verhältnis zwischen Steifigkeit und Gewicht nicht auf der Strecke bleiben. Nachdem Nairo Quintana auf dem Vorgängermodell den Giro d’Italia 2014 gewinnen konnte, war davon auszugehen, dass auch das neue Modell wieder etwas ganz Besonderes werden würde. Um ihre Pläne in die Tat umzusetzen, überholte Canyon die Rohrprofile und verpasste dem Bike das integrierte Aerocockpit, welches anfangs nur am Aeroad zum Einsatz kam.

Den Komfort optimierte Canyon durch das firmeneigene „Vertical Comfort Stiffness“ Konzept und eine integrierte Sattelstütze. Nairo Quintana war der erste, der das 2016er-Modell auf die Straße brachte. Bei der diesjährigen Tour de France belegte er auf dem Bike den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Hier könnt ihr das Bike des Kolumbianers sehen:

Canyon Ultimate CF SLX: Nairo Quintanas Pro-Bike von der Tour de France 2015

Das Endprodukt kann sich also wirklich sehen lassen. Canyon konnte nicht nur den Luftwiderstand um acht Prozent senken. Darf man den Wissenschaftlern des Unternehmens glauben, wurde auch der Komfort um 15 Prozent verbessert.

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Canyon Ultimate CF SLX Disc Prototyp auf der Eurobike 2015 vorgestellt

Website: Canyon

Specialized S-Works Venge ViAs

Das neue Aero-Rennrad von Specialized, S-Works Venge ViAs wurde bei der Tour de Suisse enthüllt und sowohl von Mark Cavendish als auch von Peter Sagan ersten Tests unterzogen.

Peter Sagan brachte das Specialized S-Works Venge ViAs bei der Tour de France zum ersten Mal auf die Rennstrecke. Später konnte er auf dem Bike sogar den Weltmeistertitel einfahren.

Als Specialized das S-Works Venge ViAs der Öffentlichkeit präsentierte, stellte der Bikebauer mutige Behauptungen in den Raum. Das Bike sollte beispielsweise auf einem flachen Kurs von 40 Kilomtern Länge zwei Minuten schneller als ein Standard-Rennrad und immer noch eine Minute schneller als das vorangegangene Venge sein.

Modelliert mit McLarens MIDAS Software, wurde beim Streben nach einer superschnellen Maschine jeder noch so kleine Stein umgedreht.

Das neue Bremssystem, welches aussieht wie ein Mix aus integrierter und verkleideter Bremse, zählt, zusammen mit dem integrierten „Aerofly“-Cockpit zu den aerodynamischsten Features des Bikes. Die Kabel verlaufen zudem gänzlich im Inneren der Rohre und eine aggressive Sitzposition rundet den Aero-Look dieser ultimativen Rennmaschine ab.

Mit kompletter Di2-Ausstattung kostet das Specialized S-Works Venge ViAs schlappe 10.999 Euro. Das hört sich zwar nach einer Menge Holz an, der erste Eindruck vermittelt aber das Gefühl, dass jeder einzelne Euro gut angelegt ist.

Hier gibt es alle Infos zu Peter Sagans Maschine und seinem Weltmeistertitel:

Specialized Venge ViAs: Peter Sagans Pro-Bike bei der Tour de France 2015

Peter Sagan gewinnt den Weltmeistertitel 2015

Website: Specialized

Lapierre Xelius SL

Der französische Bikebauer Lapierre war 2015 alles andere als faul und präsentierte im Sommer sowohl das neue Aircode SL als auch das Xelius SL.

Das Lapierre Xelius SL macht nicht nur optisch einiges her. Trotz des beeindruckenden Komforts macht dieses Bike auch in Rennen noch eine gute Figur.

Beim Aircode SL handelt es sich um eine leichtere, optimierte Version des Aircode. Das Xelius SL hat hingegen eine drastischere Veränderung erfahren. Das Ergebnis ist ein Rahmen mit gerade mal 850 Gramm und einem deutlich niedrigeren Schwerpunkt.

Trap Door Technology (TDT)

Die Di2-Modelle verfügen über eine patentierte Batteriehalterung im Unterrohr. Diese befindet sich in der Nähe des Tretlagers und ermöglicht einen leichten Zugriff auf die Batterie.

Features, die sich das Xelius SL mit dem Aircode teilt, sind die Power Box Technologie und die integrierte Sattelklemme.

Die Sitzstreben sind allerdings etwas Besonderes. Anstatt mit dem Sitzrohr verbunden zu sein, verlaufen sie komplett an diesem vorbei und verschmelzen erst mit dem Oberrohr. Diese Lösung ist nicht nur optisch äußerst einladend , sie verbessert auch den Komfort. Durch die geringere Last auf den Sitzstreben war es Lapierre möglich, sie leichter und dünner zu gestalten.

Das Ergebnis ist ein schnelles Bike mit einer hohen Flexibilität. Wer also Wert auf ein ordentlich gefedertes Rennrad legt, welches auch das Zeug für die Rennstrecke mitbringt, dürfte mit dem Lapierre Xelius SL nichts falsch machen.

Folgende Artikel befassen sich mit dem Lapierre Xelius SL und dem zuvor angesprochenen Aircode SL:

Lapierre Xelius SL 700 im Test

Lapierre Aircode SL & Xelius SL – erster Eindruck

Website: Lapierre

Giant TCR Advanced SL

Das TCR ist die bevorzugte Klettermaschine für die Topfahrer von Giant-Alpecin. Der Bikebauer hat das Rennrad für 2016 überarbeitet und noch leichter gemacht.

Giant ging bereits im Juli mit dem 2016er-Modell, TCR Advanced SL 0, an den Start. (Foto: Giant)

Laut Giant konnte das Rahmengewicht von gerade mal 856 Gramm erreicht werden, ohne dabei Kompromisse in Sachen Steifigkeit einzugehen.

Giants MegaDrive-Unterrohr und das PowerCore 86mm-Tretlager bilden die Basis, während die integrierte Sattelklemme, die Sitzstreben und die raffinierte Form für ein Plus an Komfort sorgen.

Das Topmodell, Giant TCR Advanced SL, ist mit Shimanos elektronischer Dura-Ace-Di2-Gruppe und einem Satz Giant SLR-0-Laufrädern ausgestattet.

Hier gibt es weitere Informationen zum Giant TCR Advanced SL und zum restlichen Sortiment für 2016:

Giant Defy und Co. – das 2016er Sortiment von Giant

Website: Giant

Cipollini NK1K

Mario Cipollini ist kein Freund von halben Sachen. Als ehemaliger Profifahrer möchte er, dass die Bikes, die seinen Namen tragen, diesem auch gerecht werden.

Cipollini kündigte die Einführung des NK1K groß an.

Das Cipollini NK1K ist ein Aero-Rennrad für die Straße. Es ist schnell, cool und aerodynamisch. Zudem ist es im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem RB1K, fahrerfreundlicher geworden und auch in einer Ausführung mit Scheibenbremsen zu haben.

Wie gewohnt, wurde die Markteinführung des NK1K groß angekündigt. Der Bikebauer nahm einiges an Geld in die Hand und produzierte einen Werbefilm für seine neue Maschine, die er selbst als eine Revolution auf zwei Rädern beschreibt.

Der Rahmen ist aus bestem Toray T1000-Carbon gefertigt, wodurch Cipollini seinem Bike extreme Aero-Rohrprofile verpassen konnte.

Cipollini hat hart daran gearbeitet, dieses rennorientierte Bike für die breite Masse interessanter zu machen. Das Ergebnis ist ein weniger aggressives Fahrverhalten wie noch beim RB1K. Es gibt das Cipollini NK1K allerdings nicht geschenkt. Es kostet etwa 5.300 Euro. Das es eine „Revolution“ nicht umsonst gibt, sollte aber ohnehin jedem klar sein.

Website: Cipollini

Wilier Cento 1 SR

Beim Wilier Cento 1 SR handelt es sich um einen Profirahmen, der 2016 von UnitedHealthcare gefahren wird.

Das 2016er-Modell des Wilier Cento 1 SR arbeitet nicht länger mit einer integrierten Sattelklemme.

Die integrierte Sattelklemme des Wilier Cento 1 SR musste weichen, um das Bike für normale Fahrer interessanter zu machen. Dennoch bleibt das Bike eine aerodynamische und dynamische Rennmaschine.

Kammtail-Rohrprofile, eine rennorientierte Geometrie und die integrierte Verbindung zwischen Gabel und Steuerrohr sind weiterhin Bestanteil des Wilier Cento 1 SR. Mit einer Campagnolo Chorus-Gruppe und einem Satz Campagnolo Scirocco-Laufrädern beläuft sich der Preis für dieses Bike auf etwa 4.300 Euro.

Shimano-Fans kommen aber ebenfalls auf ihre Kosten. Für ca. 3.850 Euro gibt es das Wilier Cento 1 SR mit einer mechanischen Ultegra-Gruppe und Mavic Cosmic-Elite-Laufrädern.

Folgender Artikel beschäftigt sich ebenfalls mit dem Wilier Cento 1 SR:

Wilier GTR und Co. – die Modelle für 2016 sind da

Website: Wilier

Scott Foil

Das Scott Foil hat sich auffallend verändert. Es ist nicht nur schlanker sondern auch aerodynamischer geworden. Im Vergleich zum Vorgängermodell soll die 2016er-Ausführung eine Energieeinsparung von bis zu sechs Watt ermöglichen.

Scotts Aerobike – Foil – wurde für 2016 komplett überarbeitet.

Die „F01“-Rohrprofile in Tragflächenform und das auffällige, integrierte Syncros-Cockpit, welches an jenes vom Canyon Aeroad erinnert, haben ihren Teil zu der Einsparung von sechs Watt beigetragen. Aber auch der Komfort kommt beim Scott Foil nicht zu kurz. Durch die tiefe Verbindung zwischen den Sitzstreben und dem Sitzrohr bietet das hintere „Comfort Zone“-Dreieck ein hohes Maß an Flex und 86 Prozent mehr vertikale Nachgiebigkeit als sein steiferer Vorgänger.

Das Scott Foil Premium ist das Topmodell im Foil-Sortiment. Ausgestattet ist es mit einer elektronischen Shimano Dura-Ace Di2-Gruppe und einem Satz Zipp 404-Firecrest-Carbonlaufrädern. Möchte man diese Maschine sein Eigen nennen, muss man dafür einiges locker machen. Der Preis beläuft sich auf etwa 12.000 Euro. Für diese stolze Summe bekommt man dann allerdings auch ein Bike, welches den Maschinen der Profis sehr nahe kommt.

Folgender Artikel beschäftigt sich mit dem Scott Foil:

Scott Foil 2016: Pieter Weenings Tour de France 2015 Pro-Bike

Website: Scott

Fuji SL

Das Kürzel SL findet man in der heutigen Zeit sehr häufig in der Bezeichnung von Kletterbikes. Das Fuji SL wird seinem Namen aber tatsächlich mehr als gerecht. Es ist schlichtweg ein superleichter Untersatz.

Das Fuji SL macht dem SL im Namen wirklich alle Ehre. (Foto: Fuji)

Mit einem Gewicht von 695 Gramm ist der Rahmen nahezu ein Fünftel leichter als die Produkte anderer Marken. Das Topmodell, Fuji SL 1.1, ausgestattet mit einer SRAM Red-Gruppe und einem Satz Reynolds RZR-Laufrädern bringt es auf ein beeindruckendes Gesamtgewicht von gerade mal 4,96 Kilogramm.

High Compaction Moulding ist der Schlüssel zum unschlagbaren Verhältnis zwischen Festigkeit und Gewicht. Zudem kommt der Rahmen des Fuji SL mit nur vier Schweißnähten aus. Zum Vergleich: beim Altamira sind es noch acht.

Die Gabelbeine sind auf der Innenseite mit Carbon verstärkt, um am vorderen Ende für noch mehr Stabilität zu sorgen. Zudem hat Fuji den Rohren, entsprechend der Rahmengrößen, relativ große Durchmesser verpasst.

Das Fuji SL 1.1 schlägt mit stolzen 11.999 Euro zu Buche. Tauscht man die SRAM Red-22-Gruppe allerdings gegen eine Shimano Dura-Ace aus und gibt sich zudem mit anderen Laufrädern zufrieden, gibt es das Fuji SL auch schon deutlich günstiger. Allerdings geht damit auch das Gesamtgewicht in die Höhe.

Hier noch ein passender Artikel zum Fuji SL:

Fuji SL 2016 – Fuji präsentiert superleichtes 2016er SL

Website: Fuji

Bianchi Specialissima

Bianchi ist bekannt für seine atemberaubenden Bikes. Die letzte Kreation der Italiener ist das Specialissima. Mit dieser Maschine hat Bianchi eindrucksvoll bewiesen, dass sie nach wie vor ganz oben mitspielen.

Extra für das Specialissima hat Bianchi eine neue Variante seiner berühmten Fluo-Celeste-Farbe entwickelt – CK16. Diese ist zwar weniger knallig, schimmert aber sehr schön wenn die Sonne scheint.

Das Kletterbike wurde um einen superleichten Rahmen mit 780 Gramm erbaut. Dank der vibrationsdämpfenden Countervail-Technologie ist das Bike nicht nur leistungsstark sondern auch sehr komfortabel.

Die Steifigkeit wurde zudem verbessert und so ist das Bianchi Specialissima nicht nur ein sehr sicheres Bike, es ist auch noch ziemlich schnell. Bergab reagiert es ausgesprochen gut und auch bergauf macht es aufgrund des geringen Gewichts und des tollen Komforts einen super Job.

Die Countervail-Technologie kam das erste Mal am Infinito CV Classics zum Einsatz. Das Specialissima bedient sich bezüglich der Aerodynamik aber auch noch dem Aquila CV-TT-Bike und dessen aerodynamischem Frontend. Die integrierte Steuerrohr/Gabel-Lösung soll für einen größtmöglichen Aerodynamik-Vorteil sorgen. Zudem verlaufen die Kabel im inneren der Rohre.

Möchte man den klassischen Celeste-Look, muss man sich mit 20 Gramm Zusatzgewicht für die schwerere Lackierung zufrieden geben.

Folgende Artikel liefern Informationen zum Bianchi Specialissima und zum Rest des Sortiments:

Bianchi Specialissima – die erste Testfahrt

Binachi Specialissima 2016 im Test

Bianchi Freccia Celeste und Co. – das 2016er Sortiment der Italiener

Website: Bianchi

Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod

Auf den ersten Blick unterscheidet sich Cannondales Flagschiff, SuperSix Evo Hi-Mod nicht wirklich von seinem Vorgänger.

Cannondale hat das SuperSix Evo für 2016 überarbeitet. (Foto: Cannondale)

Nimmt man das neue Bike allerdings ein wenig genauer unter die Lupe, fällt einem der verbesserte Komfort, eine bessere Aerodynamik und das geringere Gewicht auf. Das Cannondale Super SixEvo Hi-Mod 2016 ist eine wirklich gut ausbalancierte Allround-Maschine.

Der Rahmen an sich ist zwar ein bisschen schwerer geworden, Cannondale hat aber bei der Gabel 40 Gramm einsparen können und auch an Steuersatz und Sattelstütze gefeilt. Mit allen Anpassungen bringt es das Rahmenset jetzt auf ein Gesamtgewicht von 1.303 Gramm – das Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod ist also ein wenig leichter als Treks Emonda SLR 10.

Die neue „Speed Save“ Carbongabel ist eine weitere Neuerung am 2016er Modell. Zudem hat Cannondale sich der komfortverbessernden Technologien des Endurance-Bikes, Synapse, bedient. Das Truncated Aero Profil (TAP) von Unterrohr, Sitzrohr und Sitzstreben in Kombination mit einem schmaleren Steuerrohr und dünneren Gabelscheiden sorgt für einen tieferen Frontbereich. Zudem sollen durch diese Kombination bei einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern sechs Watt an Luftwiderstand eingespart werden.

Das Einsteigermodell des Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod ist mit einer Shimano Ultegra-Gruppe ausgestattet. Insgesamt ist das Bike in fünf Ausführungen erhältlich. Das Topmodell ist das „Black Inc“, welches mit Cannondales SiSl2-Kurbel und SpideRing arbeitet.

Folgende Artikel beschäftigen sich mit dem Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod und dem restlichen Rennrad-Sortiment:

Cannondale SuperSix Evo und Co. – das Sortiment für 2016

Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod: Ruben Zepuntkes 2016er Pro-Bike

Pro-Bikes der WorldTour 2015: Cannondale-Garmin SuperSix Evo Hi-Mod und Synapse

Website: Cannondale

Cube Agree

Cube hat sein Sortiment um einige, komplett umgearbeitete Agree Modelle erweitert.

Das Cube Agree 2016 ist in fünf verschiedenen Ausführungen zu haben.

Der Name Agree ist im Sortiment des deutschen Herstellers hier oder da schon einmal aufgetaucht aber in dieser Form ist der Rahmen eine Neuheit. Cube beschreibt das Agree als ein Aero-Endurance-Bike. Das Unternehmen hat versucht zwei Eingenschaften zu vereinen, die in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund gerückt sind – Aerodynamik und Komfort. Da die meisten Hersteller sich bei der Entwicklung ihrer Bikes in eine der beiden Richtungen orientieren, ist diese Kombination auf dem Markt bisher recht spärlich gesäht.

Der Rahmen besteht aus Cubes C:62-Carbon. Der Name beruht auf der Mischung aus 62 Prozent Carbon und 38 Prozent Harz. Je höher der Carbonanteil ist desto leichter wird ein Bike. Laut Cube sind in der Regel lediglich 60 Prozent, also 2 Prozent weniger Carbon enthalten. Zudem wurde der Rahmen mit der Cube Twin Mold Technology erbaut. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Formverfahren, welches keinerlei Falten im inneren der Rohre zurücklässt. Somit kommt Cube mit weniger Carbonfasern aus, was sich logischerweise wiederum positiv auf das Gewicht auswirkt, ohne dabei negative Auswirkungen auf die Belastbarkeit oder die Steifigkeit zu haben.

Die aerodynamischen Features des Cube Agree stechen direkt ins Auge. Es ist zwar nicht unbedingt ein Vollblut-Aero-Bike, wie das Specialized Venge ViAS, dennoch geht die Gabelkrone nahtlos in das Unterrohr über, welches wiederum einen fließenden Übergang zum Bereich des großen Tretlagergehäuses hat. Zudem hat Cube am Agree mit tiefgeschwungenen Sitzstreben gearbeitet, welche erst unterhalb der integrierten Sattelklemme auf das Sitzrohr treffen.

Für weitere Informationen zum Cube Agree legen wir euch den folgenden Artikel ans Herz:

Cube Agree und Cube Attain auf der Eurobike 2015 vorgestellt

Website: Cube

LOOK 765

LOOK ist zwar ziemlich einfallslos, was die dreistelligen Bezeichnungen ihrer Rennräder angeht, dennoch sollte man davon auf keinen Fall auf ebenso einfallslose Bikes schließen. LOOK überzeugt immer wieder mit beeindruckenden Maschinen und das ist beim 765 nicht anders.

Das LOOK 765 ist das sportliche Endurance-Bike des französischen Herstellers für 2016.

Eine gute Leistung in Verbindung mit einem gutem Komfort, machen das LOOK 765 zu einem super Begleiter auf Langstrecken. Am Rahmen kommt die „Carboflax“-Technologie zum Einsatz. Sie ist eine Kombination aus Carbon- und Leinenfasern, welche Vibrationen von der Straße schlucken und so für einen besseren Komfort sorgen soll. Die Leinenschichten liegen zwischen den Carbonschichten der Gabel und der Kettenstreben. Laut LOOK haben die Leinenfasern natürliche Eingenschaften zur Vibrationsfilterung. Es sei also die Integration von Leinen in den Rahmen, die den entscheidenden Unterschied in Sachen Komfort ausmacht.

Das LOOK 765 hat ein höheres Steuerrohr und ein kürzeres Oberrohr als man es von anderen Rennmaschinen kennt. Am hinteren Dreieck arbeitet das LOOK 765 zudem mit asymmetrischen Kettenstreben. Die rechte ist dicker als die linke, wodurch die wirkenden Kräfte beim Pedalieren ausgeglichen werden sollen. Zudem sind die Sitzstreben länger und dünner, wodurch auch am hinteren Ende ein Plus an Komfort erreicht werden soll.

Weitere nette Features des LOOK 765 sind die Kompatibilität sowohl zu elektronischen als auch zu mechanischen Gruppen und das PF-30-Tretlager.

Erhältlich ist das LOOK 765 in vier verschiedenen Ausführungen – Shimano 105, Shimano Ultegra, Shimano Full Ultegra und Shimano Full Ultegra Di2.

Hier findet ihr weitere Informationen zum LOOK 765 und zu den anderen 2016er-Modellen des französischen Bikebauers:

LOOK 765 und Co. – das 2016er Sortiment der Franzosen

Website: LOOK

BMC TeamMachine ALR01

Die BMC TeamMachine SLR01 ist schon lange das Flagschiff des schweizer Bikebauers. Jetzt hat sie ein Geschwisterchen aus Aluminium bekommen, die BMC TeamMachine ALR01.

Die neue BMC TeamMachine ALR01 wurde entwickelt, um den Kunden auch für weniger Geld die Möglichkeit zu geben, am Flagschiff zu schnuppern. (Foto: BMC)

BMC steigt somit in die Fußstapfen von Trek. Die Amerikaner haben mit dem Emonda ALR ihrerseits eine Aluminiumversion ins Leben gerufen, die zu einem erschwinglichen Preis die Leistungsmerkmale des Topmodells mitbringt.

Das ALR01 verfügt über die gleiche Geometrie wie sein großer Bruder aus Carbon. Diese basiert auf der, von den Rohrformen abgeleiteten, ACE Technologie. Zudem kommt die Vollcarbongabel des SLR03 zum Einsatz.

Für eine bessere Steifigkeit sorgt das Offset-Sitzrohr. Weitere Features, die das ALR01 sich von seinen Carbon-Geschwistern geklaut hat, sind das konifizierte Steuerrohr und die asymmetrischen Kettenstreben.

Hier könnt ihr sehen, was das 2016er-Sortiment von BMC zu bieten hat:

BMC TeamMachine und Co. – die 2016er Modelle aus der Schweiz

Website: BMC

Donhou DSS2

2014 hat Donhou das DSS1 auf den Markt gebracht und so mit der Tradition, nur maßgeschneiderte Rahmen zu fertigen, gebrochen. Jetzt hat das Donhou DSS2 das Licht der Welt erblickt.

Das DSS2 ist Donhous Abenteuer- und Gravelbike. (Foto: Donhou)

Das DSS2 ist der große Bruder des DSS1, welches für die Straße konzipiert wurde. Das neue Modell ist hingegen vielseitig einsetzbar. Es macht sowohl auf der Straße, als auch im Gelände oder auf längeren Touren einen guten Job.

Der Rahmen ist aus Reynolds 883-Stahl gefertigt und arbeitet mit einer Wound-Up-Gravel Gabel aus Carbon. Eine entspannte Geometrie, Spielraum für eine 35-mm-Bereifung und die Möglichkeit sowohl Schutzbleche, als auch einen Gepäckträger zu montieren, machen das Bike so vielseitig einsetzbar.

Genau wie beim DSS1 sticht auch beim DSS2 die auffällige Lackierung ins Auge, welche in Zusammenarbeit mit der Designerin, Suzanne Antonelli, ins Leben gerufen wurde.

Website: Donhou

De Rosa Super King Pininfarina

Pininfarina ist ein italienisches Unternehmen, welches bereits am Design für Ferrari, Alfa Romeo und Maserati gearbeitet hat. De Rosa ist ebenfalls ein italienisches Unternehmen, allerdings steht hier die Entwicklung wirklich außergewöhnlicher Bikes im Vordergrund. Es war also abzusehen, dass bei der Zusammenarbeit beider Firmen etwas wirklich Spezielles herauskommt.

Schon auf den ersten Blick ist das De Rosa Super King Pininfarina etwas ganz Besonderes.

Um einen möglichst hohen Komfort, aber auch die gewünschte Steifigkeit des Rahmens zu erreichen, setzt De Rosa beim Super King Pininfarina auf einen Mix aus 24T-, 30T-, 40T- und 60T-Carbon. Dabei stand aber immer das Thema Aerodynamik im Vordergrund.

De Rosa unterzog das Bike ausgiebigen Tests im Windkanal. Um dem Super King Pininfarina die besten aerodynamischen Eigenschaften zu verpassen, arbeitete De Rosa mit schlanken Rohrprofilen, einem konifizierten Steuerrohr, einer internen Kabelführung und einer integrierten Sattelklemme. Zudem verfügt das Bike, aufgrund des so eng am Hinterrad verlaufenden Sitzrohres, über ein außergewöhnlich aggressives Backend.

Erhältlich ist das De Rosa Super King Pininfarina in vier Ausführungen, die sich alle auf den Einsatz von Top-Gruppen eines italienischen Herstellers beschränken – Campagnolo. Die folgenden Gruppen sind verbaut: Super Record EPS, Super Record, Record EPS und Record.

Zudem hat De Rosa auf Campagnolos Direct-Mount-Bremsen zurückgegriffen. Diese bedienen nicht nur die aerodynamischen Ansprüch, sie erfüllen auch ihren eigentlichen Zweck mit Bravur.

Weitere Informationen zum De Rosa Super King Pininfarina gibt es hier:

De Rosa stellt SK Pininfarina Aerobike vor

Website: De Rosa

Trek Madone 9

Wenn man dem amerikanischen Hersteller glauben darf, ist Treks 2016er Madone 9 die ultimative Rennmaschine. Aber auch wenn man den überzogenen Anpreisungen des Herstellers zunächst skeptisch gegenübersteht, wird einen dieses Bike beeindrucken.

Das 2016er Trek Madone 9 wurde schon rein optisch deutlich auf Aerodynamik getrimmt.

Dank der IsoSpeed-Technologie, die wir schon von der Klassikerversion des Domane kennen, ist aus dem Trek Madone eine sowohl komfortable als auch aerodynamische High-End-Maschine geworden. Der Öffentlichkeit wurde das Madone bereits im Vorfeld der Tour de France vorgestellt.

Der Focus lag allerdings nicht ausschließlich auf dem Komfort. Vielmehr überzeugt das Trek Madone 9 mit einer beispiellosen Aerodynamik. Diese konnte Trek durch die Überarbeitung des Rahmens und zahlreiche Aero-Features erreichen.

Der amerikanische Hersteller behauptet zudem, dass die 9er-Serie des Trek Madone, verglichen mit einem Non-Aero-Bike, dem Fahrer eine Energieeinsparung von 19 Watt beschert. Das entspräche etwa einem Vorteil von zwei Minuten pro Stunde.

Integrierte Center-Pull-Bremsen, die Kombination aus Lenker und Vorbau in einem Stück und die Erweiterung der Kammtail-Virtual-Foil-Rohrprofile des Vorgänger-Madone tragen ihren Teil dazu bei.

Zudem arbeitet das Trek Madone 9 mit einem in die Gabel integrierten Bremssystem namens Vector-Wings. Wenn der Fahrer den Lenker scharf nach links oder rechts einschlägt, reagieren die Flügel und öffnen sich. So soll die Bremse vor äußeren Einflüssen geschützt werden.

Sogar die Flaschenhalter wurden optimiert. Trek hat die Vorrichtung sehr tief am Sitzrohr positioniert, um auch hier noch ein Plus an Aerodynamik zu erreichen. Warten wir ab, ob das Trek Madone 9 tatsächlich, wie von Trek behauptet, als das Produkt in die Geschichtsbücher eingeht, welches den Standard für Rennräder für immer verändert hat.

Folgende Artikel beschäftigen sich mit dem Trek Madone 9:

Trek Madone 9 – das neue Modell für 2016

Trek Madone und Co – das Sortiment für 2016

Website: Trek

Ridley Fenix SL

Ridleys Endurance-Bike, das Fenix SL, wurde bereits im Vorfeld der gepflasterten Klassiker überarbeitet. Dennoch bekam die Öffentlichkeit das neue Bike erst im Juni zu sehen.

Ridley arbeitete schon im Vorfeld der Klassiker an der verbesserten Version des Fenix SL. (Foto: Ridley)

Obwohl das Ridley Fenix SL eigentlich für den Einsatz in den flämischen Bergen konzipiert ist, geht die Entwicklung noch weit darüber hinaus. Das überragende Verhältnis des Helium zwischen Steifigkeit und Gewicht gepaart mit den aerodynamischen Eigenschaften des Ridley Noah verschmelzen gemeinsam mit den Endurance-Fähigkeiten des Fenix zu einem einzigen Bike.

Das Aero-Frontend und das Oberrohr, das an ein Federblatt erinnert, gehen in Sitzstreben über, die im oberen Bereich sehr flach sind und nach unten hin immer runder werden.

Laut Ridley ist das Fenix SL eine Allround-Lösung und ein super Begleiter an Tagen, die von vielen Stunden im Sattel geprägt sind.

Website: Ridley

Focus Izalco Max Disc

Das Focus Izalco Max Disc ist nicht nur das erste Scheibenbremsen-Modell des Bikebauers, es ist zugleich auch das leichteste, das man derzeit auf dem Markt bekommt.

Das Focus Izalco Max Disc ist das weltweit leichteste Rennrad mit Scheibenbremsen. (Foto: Focus)

Bei einer Größe von 54 cm bringt der Rahmen gerade mal 790 Gramm auf die Waage. Die Gewichtsgrenzen der UCI mal außen vor gelassen, lässt sich um diesen Rahmen herum mit den richtigen Komponenten ein sehr leichtes Bike errichten.

Das Gewicht ist aber nicht alles, was das Izalco Max Disc vorzuweisen hat. Die gute Steifigkeit des herkömmlichen Izalco Max bleibt bestehen. Zudem konnte Focus bei den Bemühungen den Rahmen für den Einsatz von Scheibenbremsen umzugestalten, gleich noch den Komfort verbessern.

Focus arbeitete mit dem firmeneigenen Stable Stiffness Per Size (SSPS) Konzept. So kann der Hersteller auch bei größeren Rahmen noch eine ausreichende Steifigkeit garantieren. Eine weitere Innovation des Focus Izalco Max Disc ist die Concept CPX-Plus-Sattelstütze, welche der Canyon VCLS-2.0-Sattelstütze sehr ähnlich ist. Durch einen leichten Bewegungsspielraum hilft die Concept CPX Plus dabei, Vibrationen von der Straße zu reduzieren, ohne dabei die Steifigkeit negativ zu beeinflussen.

Website: Focus

In der folgenden Galerie könnt ihr euch alle 18 Bikes noch einmal ansehen:

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