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Rennrad-Test

18 der besten Rennräder mit Scheibenbremsen 2016

Rennräder mit Scheibenbremsen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wir stellen euch einige der interessantesten Modelle vor.

Scheibenbremsen sind auf dem besten Wege, ein fester Bestandteil im Profi-Peloton zu werden. Bereits in der vergangenen Saison startete die UCI erste Testläufe und auch in der kommenden Saison werden diese fortgeführt. Wir dürfen also weiter gespannt sein, ob es in der Zukunft tatsächlich eine UCI-Zulassung für Straßenrennen geben wird.

Nachdem Scheibenbremsen 2015 im Profisport getestet wurden, scheint die Revolution nicht mehr aufzuhalten zu sein. Diesen Trend haben die großen Marken erkannt und so sind heute die verschiedensten Rennräder mit Scheibenbremsen auf dem Markt erhältlich.

Da immer mehr Hersteller auf den Zug mit aufspringen, gibt es 2016 viele interessante Disk-Modelle auf dem Markt.
Da immer mehr Hersteller auf den Disc-Zug aufspringen, gibt es 2016 viele interessante Modelle auf dem Markt.

Rennräder mit Scheibenbremsen – das Angebot ist groß

Zunächst handelte es sich bei den ersten Disc-Modellen hauptsächlich um Endurance-Bikes. Inzwischen reicht die Palette viel weiter. So gibt es neben den Vollblutrennmaschinen, die wir bei der World Tour 2016 sehen werden, auch viele komfortorientierte Rennräder mit Scheibenbremsen.

Egal welchen Einsatzbereich man verfolgt, man hat 2016 eine große Auswahl an Disk-Modellen. Um euch schon einmal einen kleinen Überblick zu verschaffen, haben wir 18 der wohl besten Rennräder mit Scheibenbremsen für euch herausgepickt.

Cervelo R3 Disc

Das Cervelo R3 Disc wurde Ende August vorgestellt. Der kanadische Bikebauer hat mit diesem Modell Neuland betreten und zum ersten Mal einen Fuß in den Disc-Markt gesetzt.

Das R3 Disc ist Cervelos erstes Rennrad mit Scheibenbremsen. (Foto: Cervelo)
Das R3 Disc ist Cervelos erstes Rennrad mit Scheibenbremsen. (Foto: Cervelo)

Basierend auf dem R3, arbeitet das R3 Disc größtenteils mit den gleichen Squoval Rohrprofilen und der gleichen Geometrie. Einige Veränderungen gab es allerdings. Hierzu zählt beispielsweise das Backend. Cervelo hat es überarbeitet und die Sitzstreben umgestaltet, um Platz für die hintere, 135 mm breite Disc-Nabe zu schaffen, ohne dabei die 405-mm-Kettenstreben des R3 verlängern und so Abstriche im präzisen Handling des Bikes machen zu müssen.

Es ist zu erwarten, dass wir MTN-Qhubeka (2016 als Team Dimenson Data unterwegs) in der kommenden Saison auf dem Cervelo R3 Disc zu sehen bekommen. Für den Privatmann wird das Bike mit einer Shimano Ultegra Gruppe (in Kombination mit einem FSA-SL-K-Kurbelsatz) und hydraulischen Scheibenbremsen erhältlich sein.

Website: Cervelo

Focus Izalco Max Disc

Wer denkt, Scheibenbremsen machen ein Bike unweigerlich schwer, den wollte Focus eines Besseren belehren. Der Bikebauer hat mit dem Izalco Max Disc das derzeit leichteste, mit Scheibenbremsen ausgestattete Rennrad überhaupt auf den Markt gebracht. Dank des superleichten Rahmens mit seinen gerade mal 790 Gramm wirft selbst das UCI-Limit von 6,8 Kilogramm dieses Bike nicht aus dem Rennen.

Das Focus Izalco Max Disc ist derzeit das leichteste Rennrad mit Scheibenbremsen auf dem Markt. (Foto: Focus)
Das Focus Izalco Max Disc ist derzeit das leichteste Rennrad mit Scheibenbremsen auf dem Markt. (Foto: Focus)

Focus‘ erstes Rennrad mit Scheibenbremsen war das Endurance-Bike, Cayo 3.0 Disc. Jetzt hat der Bikebauer seiner federleichten Rennmaschine Discs verpasst. Das „herkömmliche“ Izalco Max ist die erste Wahl für das Team, Ag2r La Mondiale. Focus ist es gelungen, dem Izalco Max Disc die gleiche, gute Steifigkeit zu verleihen. Darüber hinaus konnte der Bikebauer sogar den Komfort noch ein wenig verbessern. Ausgestattet ist das Leichtgewicht für etwa 5.600 Euro mit einer SRAM-Red-Gruppe oder für ca. 4.000 Euro mit einem Mix aus Dura-Ace- und Red-Komponenten. Letztere Version ist zwar um einiges günstiger, dafür muss man aber in Sachen Gewicht Abstriche machen.

Folgende Artikel beschäftigen sich mit Ag2r-La Mondiales Focus Izalco Max 2015 und dem zuvor erwähnten Cayo 3.0 Disc:

Focus Izalco Max – Ag2r 2015 mit Sram

Focus Cayo 3.0 Disc – Test, Technik & Bilder

Website: Focus

Boardman SLR Titanium

Auf der Suche nach dem besten Material für Rennräder mit Scheibenbremsen ist Boardman Bikes zu dem Entschluss gekommen, dass Titan neben Carbon die einzige Wahl ist.

Das überzeugende Boardman SLR Titanium wurde vorgestellt, nachdem das normale Titanium die Tests mit Bravur bestanden hatte.
Das überzeugende Boardman SLR Titanium wurde vorgestellt, nachdem das normale Titanium die Tests mit Bravur bestanden hatte.

Boardman hat dem SLR Titanium eine Geometrie verpasst, die auf jener des SLR Endurance Disc beruht. Erhältlich ist das neue Modell in zwei Ausführungen – 9.2 und 9.4. Ersteres ist mit einer Shimano-Ultegra-Gruppe ausgestattet und letzteres wird vom elektronischen Equivalent angetrieben. Boardman behauptet, das Bike würde eine einmalige Zugfestigkeit und ein beispielloses Fahrverhalten mitbringen. Zudem sei es extrem widerstandsfähig in Bezug auf Materialermüdung und Korrosion.

Website: Boardman Bikes

Kinesis Racelight GF_Ti Disc

Kinesis war dieses Jahr sehr beschäftigt. Der Hersteller brachte insgesamt drei Rennräder mit Scheibenbremsen auf den Markt. Neben dem Aithein Disc und dem 4S Disc hat Kinesis jetzt auch eine discfähige Version ihres beliebten Titan-Allrounders im Sortiment: das Kinesis GF_Ti Disc.

Das Kinesis GF_Ti ist jetzt auch in einer Version mit Scheibenbremensen erhältlich.
Das Kinesis GF_Ti ist jetzt auch in einer Version mit Scheibenbremsen erhältlich.

Genau wie das Boardman SLR Titanium besteht auch das Kinesis Racelight GF_Ti Disc aus 3AL/2.5V Titan. Die Befestigung für Gepäckträger und Schutzbleche und der Spielraum für eine 30-Millimeter-Bereifung machen das Bike vielseitig einsetzbar. Es ist der optimale Begleiter für den Arbeitsweg, längere Touren oder das Wintertraining. Es eignet sich aber auch für Rennen oder Ausflüge in die Alpen. Lasergravuren runden den klassischen Look des Kinesis Racelight GF_Ti Disc ab. Für alle, die sich ihr Bike gerne selber zusammenstellen, hat Kinesis das GF_Ti Disc auch als Rahmenset im Angebot.

Folgender Artikel beschäftigt sich mit dem Kinesis Racelight GF_Ti Disc:

Kinesis Racelight GF_Ti Disc und Co. – das 2016er Sortiment

Website: Kinesis

Canyon Ultimate CF SLX Disc

Auch Canyon liebäugelt mit der Idee, ein Rennrad mit Scheibenbremsen ins Sortiment aufzunehmen. Im August stellte das Unternehmen auf der Eurobike einen Prototypen des Canyon Ultimate CF SLX Disc vor.

Auf der diesjährigen Eurobike zog der Prototyp des Canyon Ultimate CF SLX Disc alle Blicke auf sich.
Auf der diesjährigen Eurobike zog der Prototyp des Canyon Ultimate CF SLX Disc alle Blicke auf sich.

Bis heute ist noch nicht bekannt, wann dieses Bike auf den Markt kommt. Betrachtet man aber das Ultimate CF SLX 2016 und seine Verbesserungen in Sachen Gewicht, Aerodynamik und Komfort, gehört das Canyon Ultimate CF SLX Disc aber definitiv zu den Modellen, die noch von sich Reden machen könnten.

Das Gewicht des Rahmensets wird von Canyon mit 1.200 Gramm angegeben. Bedenkt man, dass die Non-Disc-Variante 1.075 Gramm auf die Waage bringt, ist das noch relativ leicht. Zudem hat Canyon das Bike mit einem RWS-System ausgestattet, welches dank seiner Steckachsen schnelle Radwechsel ermöglicht.

Folgende Artikel beschäftigen sich mit dem Canyon Ultimate CF SLX Disc und Nairo Quintanas Pro-Bike:

Canyon Ultimate CF SLX Disc Prototyp auf der Eurobike 2015 vorgestellt

Canyon Ultimate CF SLX: Nairo Quintanas Pro-Bike von der Tour de France 2015

Website: Canyon

Cannondale CAAD12 Disc

Wir waren schon immer Fans das Cannondale-CAAD10-Rahmens. Er ist nicht nur schnell, das Alu-Chassis fährt sich auch einfach sehr gut. So waren wir mehr als gespannt auf das CAAD12, von welchem auch eine Version mit Scheibenbremsen zu haben ist.

Das Cannondale CAAD12 Disc ist in drei Ausführungen erhältlich – Shimano Dura-Ace, Ultegra und 105. (Foto: Cannondale)
Das Cannondale CAAD12 Disc ist in drei Ausführungen erhältlich – Shimano Dura-Ace, Ultegra und 105. (Foto: Cannondale)

Cannondale hat vom CAAD12 Disc für 2016 gleich drei Ausführungen ins Leben gerufen. Das Cannondale CAAD12 Dura-Ace Disc kostet rund 3.999 Euro. Das Cannondale Ultegra Disc schlägt mit 2.999 Euro zu Buche und für das Cannondale 105 Disc muss man 1.699 Euro auf den Tisch legen.

Im Vergleich zur Disc-Version des CAAD10 ist das CAAD12 Disc um 200 Gramm leichter geworden. Zudem soll es 50 Prozent komfortabler sein. Diese beiden Faktoren, kombiniert mit der super Steifigkeit des Rahmens, machen die Alu-Maschine zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für viele Carbonrahmen.

Für alle, die auf der Suche nach einem etwas entspannteren Rennrad mit Scheibenbremsen sind, hat Cannondale das Synapse-Disc-Endurance- oder das einmalige Slate-Abenteuer-Bike im Sortiment.

Folgender Artikel beschäftigt sich mit dem Cannondale CAAD12 Disc, den beiden zuletzt genannten Modellen und dem restlichen Sortiment:

Cannondale SuperSix Evo und Co. – das Sortiment für 2016

Website: Cannondale

Cube Agree C:62 SLT Disc

Mit seiner Dura-Ace-Ausstattung ist das C:62 SLT Disc das Flagschiff in Cubes neuem Aero-Endurance-Sortiment, welches im Frühjahr eingeführt wurde.

Das neue Agree-Sortiment hat nicht mehr viel mit dem einstigen Agree gemeinsam.
Das neue Agree-Sortiment hat nicht mehr viel mit dem einstigen Agree gemeinsam.

Zwei Faktoren sind in letzter Zeit immer mehr in den Vordergrund gerückt. Die Rede ist von Aerodynamik und Komfort. Um disem Trend gerecht zu werden, hat Cube sein Agree komplett überarbeitet.

Der Rahmen besteht aus dem firmeneigenen C:62-Carbon. Der Name beruht auf der Mischung aus 62 Prozent Carbon und 38 Prozent Harz. Je höher der Carbonanteil ist desto leichter wird ein Bike. Laut Cube sind in der Regel lediglich 60 Prozent, also 2 Prozent weniger Carbon enthalten. Zudem wurde der Rahmen mit der Cube Twin Mold Technology erbaut, einem speziellen Formverfahren, welches keinerlei Falten im Inneren der Rohre zurücklässt. Somit kommt Cube mit weniger Carbonfasern aus, was sich wiederum positiv auf das Gewicht auswirkt, ohne dabei negative Auswirkungen auf die Belastbarkeit oder die Steifigkeit zu haben. So konnte laut Cube ein Rahmen geschaffen werden, der zehn Prozent leichter ist als der des vorangegangenen Agree. Zudem soll die CSL-Evo-Gabel bis zu 40 Prozent mehr Flex bieten.

Eines der aerodynamischen Features des Cube Agree C:62 SLT Disc ist die Gabelkrone, die nahtlos in das Unterrohr übergeht, welches wiederum einen fließenden Übergang zum Bereich des Tretlagers hat. Die tiefgeschwungenen Sitzstreben treffen unterhalb der integrierten Sattelklemme auf das Sitzrohr. Allgemein verfolgen die Rohre des Cube Agree ein abgeschnittenes Kammtail-Profil.

Wie bereits erwähnt, ist das C:62 SLT Disc das Flagschiff im Agree-Sortiment. Mit rund 4.299 Euro ist es somit auch das teuerste Modell dieser Reihe. Angetrieben wird es von einer Shimano-Dura-Ace-Gruppe. Das Einsteiger-Agree mit Shimano-105-Gruppe gibt es schon für rund 1.999 Euro.

Folgender Artikel beschäftigt sich neben dem Cube Agree C:62 SLT Disc auch mit den restlichen Ausführungen und dem Cube Attain:

Cube Agree und Cube Attain auf der Eurobike 2015 vorgestellt

Website: Cube

HOY Alto Irpavi

Das Alto Irpavi führt das Sortiment von Chris Hoys gleichnamiger Marke an. Seinen Namen hat das Bike vom Velodrom, in dem Chris 2007 seinen Weltrekordversuch über 1 km auf der Bahn unternahm.

Das Alto Irpavi ist das neueste Modell von HOY Bikes. (Foto: Hoy Bikes)
Das Alto Irpavi ist das neueste Modell von HOY Bikes. (Foto: Hoy Bikes)

Mit den Steckachsen, die sowohl vorne als auch hinten zum Einsatz kommen, einem Rahmen, der aus doppelt konifiziertem 6066er-Aluminium besteht und mit einer Carbongabel kombiniert wurde, ist das HOY Alto Irpavi ein zukunftsorientiertes Rennrad.

Das Bike ist in zwei Ausführungen erhältlich – Shimano 105 und Ultegra. Beide Modelle arbeiten mit hydraulischen RS685 Scheibenbremsen.

Website: HOY Bikes

Colnago C60 Disc

In Bezug auf Rennräder mit Scheibenbremsen gehörte Colnago mit zu den Vorreitern. Schon Jahre bevor die Konkurrenz diesen Trend aufgriff, brachte Colnago eine discfähige Version des C59 auf den Markt.

Colnago wird 2016 auch mit einer Disk-Version seines Flagschiffs auf dem Markt vertreten sein – dem Colnago C60 Disc.
Colnago wird 2016 auch mit einer Disc-Version seines Flagschiffs auf dem Markt vertreten sein – dem Colnago C60 Disc.

Das Colnago C60 ersetzt das C59 und ist somit das neue Flagschiff im Sortiment. Der italienische Bikebauer hat nicht vor, den Scheibenbremsen-Trend zu durchbrechen und so gibt es 2016 auch eine Disk-Version des Colnago C60.

Im Vergleich zum C59 wurden die Rohre am Colnago C60 deutlich verstärkt. Das Unterrohr ist merklich dicker geworden und das asymmetrische Sitzrohr startet in der Nähe der Verbindung zum Oberrohr mit einer runden Form und wird dann in Richtung des Tretlagers sternförmig. Colnago hat hier wirklich alles getan, um eine supersteife Rennmaschine zu kreieren.

Wie von vielen anderen Rennrädern im oberen Marktsegment gibt es auch vom Colnago C60 ein Rahmenset. Dieses ist mit etwa 3.999 Euro allerdings kein Schnäppchen. Entscheiden kann man sich zwischen zwei Versionen in den verschiedensten Farben. Eine unterstützt sowohl den Einsatz von elektronischen als auch von mechanischen Schaltsystemen. Die andere ist nur auf elektronische Systeme ausgelegt. Für alle, die noch tiefer in die Tasche greifen können und möchten, hat Colnago zudem einige limitierte Rahmensets im Sortiment. Die Preise liegen hier bei etwa 4.199 Euro.

Folgender Artikel zeigt neben dem Colnago C60 auch das restliche Sortiment der italienischen Fahrradschmiede:

Colnago C60 und Co. – das 2016er Sortiment der Italiener

Website: Colnago

Specialized S-Works Tarmac Di2 Disc

Specialized ist die nächste Marke, die schon relativ früh mit Scheibenbremsen gearbeitet hat. Das Specialized S-Works Tarmac Disc ist die Rennmaschine im Sortiment.

Specialized gehört zu den Marken, die ein relativ großen Angebot an Rennrädern mit Scheibenbremsen haben.
Specialized gehört zu den Marken, die ein relativ großen Angebot an Rennrädern mit Scheibenbremsen haben.

Um das gute Handling des Tarmac zu erhalten, hat Specialized ein Design verfolgt, welches die Freilaufnabe weiter nach Innen verlagert. So konnte der Bikebauer alle Probleme bezüglich der Kettenlinie umgehen, die bei einem Rennrad mit einer Disk-Nabe mit breiteren Achsen in Kombination mit kurzen Kettenstreben entstehen hätten können. Aus diesem Grund empfehlen die Hersteller für Disk-Modelle in der Regel auch Kettenstreben mit einer Länge von 415 Millimetern. Specialized konnte dem S-Works Tarmac Di2 Disc, je nach Rahmengröße, allerdings 405 und 410 Millimeter lange Streben verpassen.

Das Specialized S-Works Tarmac Di2 Disc ist das Topmodell und arbeitet mit einer elektronischen Shimano Dura-Ace Di2 Gruppe. Möchte man es sein Eigen nennen, muss man sich von knapp 10.000 Euro trennen.

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Website: Specialized

Storck Aernario Disc

Storck ist der nächste Hersteller, der den Trend nicht ignoriert hat und mit dem Aernario Disc ein Rennrad mit Scheibenbremsen in sein Sortiment mit aufgenommen hat. Für 2016 wurde der Rahmen überarbeitet. Das Komplettbike besticht jetzt mit einem Gesamtgewicht von gerade mal 6,3 Kilogramm.

2014 erblickte das Storck Aernario Disc das Licht der Welt. 2016 ist der Hersteller mit einer überarbeiteten Version des Bikes auf dem Markt vertreten.
2014 erblickte das Storck Aernario Disc das Licht der Welt. 2016 ist der Hersteller mit einer überarbeiteten Version des Bikes auf dem Markt vertreten.

Das Storck Aernario Disc ist nicht nur superleicht, es ist, wie der Name vermuten lässt, eine Aero-Maschine, deren Rohrprofile gestaltet wurden, um dem Wind ein Schnippchen zu schlagen. Storck hat dem Bike sowohl vorne als auch hinten Steckachsen verpasst. Durch die daraus resultierende verbesserte Steifigkeit kommen die Gabel und die Sitzstreben mit weniger Carbonschichten aus.

Das Storck Aernario Disc ist in drei Ausuführungen erhältlich – Shimano 105, Ultegra und Ultegra Di2.

Website: Storck

BMC GranFondo GF01 Disc

Das GranFondo ist BMCs Rennrad für die Klassiker oder in anderen Worten, das Endurance-Bike des schweizer Herstellers. Im Gegensatz zu den Modellen der BMC TeamMachine, ist das GF01 in allen Ausführungen nur noch mit Scheibenbremsen ausgestattet. Freunde von Felgenbremsen müssen auf den GF02 Rahmen ausweichen.

Anders als das GF02 ist das BMC GranFondo GF01 jetzt nur noch mit Scheibenbremsen erhältlich. (Foto: BMC)
Anders als das GF02 ist das BMC GranFondo GF01 jetzt nur noch mit Scheibenbremsen erhältlich. (Foto: BMC)

Die Entwicklung zielte darauf ab, Leistung und Komfort in einer Maschine zu vereinen. Neben einer relativ entspannten Geometrie bietet das BMC GranFondo GF01 auch ein sehr stabiles Handling und eine sehr gute Steifigkeit.

Das BMC GranFondo GF01 ist in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich, die mit einer Shimano Ultegra Di2, Ultegra oder 105 Gruppe sowie Shimanos hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet sind. Das 105er Modell ist für ca. 3.200 Euro zu haben. Für die Ultegra Variante muss man etwa 4.500 Euro hinblättern und die Ausführung mit einer elektronischen Shimano-Ultegra-Di2-Gruppe schlägt mit rund 5.700 Euro zu Buche.

Folgender Artikel beschäftigt sich neben dem BMC GranFondo GF01 Disc auch mit dem übrigen 2016er Sortiment des schweizer Herstellers:

BMC TeamMachine und Co – die 2016er Modelle aus der Schweiz

Website: BMC

Lapierre Sensium Disc

Lapierre ist ein weiterer Hersteller, der dieses Jahr alles andere als faul war. Neben der Einführung des neuen Aircode SL und des überarbeiteten Xelius SL hat der französische Bikebauer, genau wie viele Konkurrenzmarken, zum ersten Mal auch einige Rennräder mit Scheibenbremsen ins Leben gerufen.

Lapierre ist 2016 mit zwei Disk-Modellen des Sensium auf dem Markt vertreten.
Lapierre ist 2016 mit zwei Disc-Modellen des Sensium auf dem Markt vertreten.

Bis das Pulsium die Führung übernommen hat, war das Sensium Lapierres Topmodell im Endurance-Bereich. Obwohl es nicht mehr das Spitzenmodell ist, bleibt es nach wie vor eine super Option für alle Fahrer, die auf der Suche nach einem ausgefeilten Sport/Endurance-Bike sind.

Das Lapierre Sensium wurde um einen Carbonrahmen herum errichtet. Dieser arbeitet allerdings nicht mit der Shock-Absorption-Technologie des Pulsium. Dennoch ging es bei der Entwicklung des Sensium darum, eine gute Balance zwischen Kraftübertragung und Komfort zu schaffen. Der Sensium-Rahmen ist ein bisschen schwerer und nicht ganz so fortgeschritten wie der des Pulsium, die Geometrie ist aber die gleiche. Zudem hat Lapierre den Rahmen der Disk-Modelle hitzebeständiger gemacht, um sie für die höhere Temperaturen der Scheibenbremsen zu wappnen.

Beide Disc-Modelle arbeiten mit hydraulischen Scheibenbremsen. Das Lapierre Sensium 500 CP Disc ist mit einer Shimano-105-Gruppe und einem Satz Shimano-RX05-Laufrädern ausgestattet. Der Preis beläuft sich auf 2.199 Euro. Das zweite Disk-Modell ist das Lapierre Sensium 700 CP. Für einen Preis von 3.699 Euro wird diese Ausführung von einer elektronischen Shimano-Ultegra-Di2-Gruppe angetrieben und rollt auf einem Satz Shimano-RX31-Red-Laufrädern.

Website: Lapierre

De Rosa Idol Disc Ultegra Di2

Das De Rosa Idol spielte einige Jahre eine Schlüsselrolle im Sortiment der Italiener. Mit dem De Rosa Idol Disc Ultegra Di2 ist hat der Hersteller seinem Klassiker jetzt neues Leben eingehaucht.

Das Idol hat nach wie vor seinen festen Platz im Sortiment von De Rosa. 2016 ist der Bikebauer aber zudem mit einer Scheibenbremsen-Version seines Klassikers auf dem Markt vertreten. (Foto: De Rosa)
Das Idol hat nach wie vor seinen festen Platz im Sortiment von De Rosa. 2016 ist der Bikebauer aber zudem mit einer Scheibenbremsen-Version seines Klassikers auf dem Markt vertreten. (Foto: De Rosa)

Das Design, die Geometrie und das Carbon-Layup wurden laut De Rosa für den Einsatz von Scheibenbremsen optimiert. Bezüglich der Achsen gehört De Rosa zu den Herstellern, die mit herkömmlichen Schnellspannern arbeiten – so auch beim Idol Disc Ultegra Di2.

Website: De Rosa

Trek Domane 6.2 Disc

Treks Maschine für das Kopfsteinpflaster der Klassiker heißt Domane. Zusammen mit den herkömmlichen Modellen umfasst das Domane-Sortiment insgesamt 16 Bikes in verschiedenen Ausführungen. Darunter sowohl Ausführungen mit Felgen-, als auch mit Scheibenbremsen. Das Top-Modell mit Scheibenbremsen ist das Trek Domane 6.9 Disc.

Die 6er Serie des Trek Domane umfasst drei Bikes mit Felgen- und zwei mit Scheibenbremsen. (Foto: Trek)
Die 6er-Serie des Trek Domane umfasst drei Bikes mit Felgen- und zwei mit Scheibenbremsen. (Foto: Trek)

Das Topmodell ist das Trek Domane 6.9. Die Variante mit Scheibenbremsen ist neben den hydraulischen Disks mit einer elektronischen Dura-Ace-Di2-Gruppe in Verbindung mit Shimanos R785-Schalthebeln ausgestattet.

Die Rahmen aller Domane der 6er-Serie bestehen aus 600-Series-OCLV- Carbon. Das Domane 6.9 Disc rollt auf Bontrager-Affinity-Elite-Laufrädern dahin. Diese Version mit Scheibenbremsen schlägt mit rund 7.999 Euro zu Buche. Es gibt das Trek Domane 6.9 aber auch in einer Non-Disc-Version. Das 6.2 Disc kostet 4.499 Euro und bildet das Schlusslicht der 6er-Serie. Es ist mit einer Shimano-Ultegra-Gruppe ausgestattet und arbeitet mit hydraulischen Scheibenbremsen.

Folgender Artikel befasst sich mit dem Trek Domane 6.2 Disc, allen anderen Domane-Modellen sowie dem Rest des Sortiments:

Trek Madone und Co – das Sortiment für 2016

Website: Trek

Pinarello Dogma F8 Disk

Sein Debut hatte das Pinarello Dogma F8 Disk im August. Nachdem der italienische Hersteller sein Sortiment an Vollblutrennmaschinen um das Scheibenbremsen-Modell erweitert hat, brachte Team Sky es bei der Eneco-Tour auf die Straße.

Gegen Ende der 2015er Saison kamen zu Testzwecken verschiedene Disk-Modelle im Profi-Peloton zum Einsatz. Hier sieht man Bernie Eisels Pinarello Dogma F8 Disk.
Gegen Ende der 2015er-Saison kamen zu Testzwecken verschiedene Disk-Modelle im Profi-Peloton zum Einsatz. Hier sieht man Bernie Eisels Pinarello Dogma F8 Disk.

Geometrie, Material, Steifigkeit und Aerodynamik sollen am Disk-Modell, verglichen mit der Felgenbremsen-Version, auf der Chris Froome im Juli die Tour de France gewonnen hat, unverändert sein.

Der hauptsächliche Unterschied liegt im Rahmen, welcher natürlich umgearbeitet werden musste, um den Einsatz der hydraulischen Scheibenbremsen, die mit Shimanos Flat-Mount-Standard arbeiten, überhaupt zu ermöglichen. Mit entsprechenden Adaptern hat man aber auch die Möglichkeit, die Kompatibilität zu anderen Systemen herzustellen.

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Website: Pinarello

Mason Resolution

Schon früher in diesem Jahr ging Mason Cycles mit dem Resolution an den Start. Der vielseitige Stahlrahmen wurde entwickelt, um in allen Jahreszeiten und auf verschiedensten Untergründen eine gute Figur zu machen.

Mason Cycles wollte beim Resolution keine Kompromisse eingehen. (Foto: Mason Cycles)
Mason Cycles wollte beim Resolution keine Kompromisse eingehen. (Foto: Mason Cycles)

Mason sagte, sie wollten das butterweiche Fahrgefühl von Stahl mit einem Ticken Steifigkeit beim Beschleunigen vereinen. Zudem hat der Bikebauer seinem tollen, italienischen Rahmen Columbus-Rohre verpasst.

Die Geometrie ist darauf ausgelegt, längere Strecken so komfortabel wie möglich zurücklegen zu können. Die entspannteren Winkel wurden für den Einsatz von Scheibenbremsen optimiert und sollen für ein stabileres Handling sorgen.

Das Topmodell ist das Mason Resolution Dura Ace Di2 Hydro. Das Sortiment umfasst zudem noch das Ultegra Di2 Hydro, das Ultegra Hydro und das 105 Hydro.

Website: Mason Cycles

Giant Defy Advanced Pro 1

Das Giant Defy ist das komfortorientierte Bike im Sortiment des Fahrrad-Giganten. Zu haben ist es in 16 Ausführungen, die um fünf verschiedene Rahmen errichtet wurden. Die Defy-Kollektion umfasst neben dem bereits existierenden Alurahmen für Felgenbremsen jetzt auch einen Disk-Rahmen aus Aluminium. Dazu kommen noch die diskfähigen Rahmen aus Carbon – Defy Advanced, Defy Advanced Pro und Defy Advanced SL.

Das Giant Defy Advanced Pro 1 ist nur eines von vielen Endurance-Modellen mit Scheibenbremsen, die der Fahrradriese im Sortiment hat. (Foto: Giant)
Das Giant Defy Advanced Pro 1 ist nur eines von vielen Endurance-Modellen mit Scheibenbremsen, die der Fahrradriese im Sortiment hat. (Foto: Giant)

Der Rahmen des Giant Defy Advanced Pro 1 besteht aus T-700-Carbon und wurde entwickelt, um einen möglichst guten Komfort zu bieten. Zudem sollen Giants OverDrive-2-Gabelschaft, die Carbongabel und das übergroße PowerCore-Tretlager am vorderen Ende für ein Plus an Steifigkeit sorgen.

Das Bike ist mit einer Shimano-Ultegra-Gruppe und hydraulischen R685-Scheibenbremsen des japanischen Komponentenlieferanten ausgestattet. Möchte man das Giant Defy Advanced Pro 1 sein Eigen nennen, muss man ca. 2.600 Euro auf den Tisch legen.

Folgender Artikel beschäftigt sich mit dem Giant Defy Advanced Pro 1 und dem restlichen Sortiment des Fahrradgiganten:

Giant Defy und Co. – das 2016er Sortiment von Giant

Website: Giant

In der abschließenden Galerie könnt ihr euch alle 18 Rennräder mit Scheibenbremsen noch einmal ansehen:

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