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Rennräder

Die Rennräder der Tour de France 2016

Viele der Pro-Bikes haben für die diesjährige Frankreich-Rundfahrt einen ganz speziellen Anstrich bekommen

Die Frankreich-Rundfahrt ist nicht nur das größte Radrennen der Welt, sie ist auch ein Schaufenster für tausende von Radsportfans, die ihre Augen Juli für Juli auf die Fahrer und deren Bikes richten. Auch auf der Tour de France 2016 bekamen die Zuschauer wieder jede Menge Rennräder zu sehen und durften spannenden Momenten beiwohnen. Fabian Cancellara gab unterdessen bekannt, dass 2016 seine letzte Saison sein wird. Wir dürfen gespannt sein, was die letzten Renntage noch alles für uns und die Fahrer bereithalten.

Die namenhaftesten Hersteller nutzen den Mega-Event Jahr für Jahr, um ihre neuesten und besten Rennräder zu präsentieren und so bekamen wir auch bei der Tour de France 2016 wieder tolle Maschinen zu sehen. Darunter auch die Rennräder der Top-Fahrer, von denen einige durch einen ganz speziellen Anstrich auffielen.

Tour de France 2016 – die Rennräder der Profis

 

Bei der Tour de France stehen neben den Fahrern auch ihre Bikes im Mittelpunkt. (Foto: Sirotti)

Auch das Bike von Fabian Cancellara stach einem direkt ins Auge. Das Trek Madone, auf dem er zum letzten Mal an einer Tour de France teilnahm, war unverkennbar seins. Auf dem Unterrohr steht in großen Buchstaben „Spartacus“ geschrieben, ein Spitzname, der ihm während seiner Zeit bei Fasso Bortolo von Roberto Pelito aufgrund seiner Statur gegeben wurde. Aber auch Chris Froome pedalierte auf einem, eigens für ihn designten, Pinarello Dogma F8 und Marcel Kittel bestritt die Tour de France 2016 auf einem einzigartigen Specialized Venge ViAs. Neben diesen drei Maschinen gab es aber noch weitaus mehr auffällige Rennräder zu sehen. Hier ist eine Auswahl an interessanten Rennrädern der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt:

Für Fabian Cancellara ist es die letzte Tour de France. Nachdem er 16 Jahre als Profi aktiv war, geht er nach der Saison in den wohlverdienten Ruhestand. Hier sieht man die Legende aus der Schweiz mit seinem ganz persönlichen Trek Madone. Die letzte Version des Madone wurde im Vorfeld der letztjährigen Frankreich-Rundfahrt vorgestellt. Es ist die aerodynamische Straßenmaschine des Bikebauers. Zu den Top-Aerodynamik-Features des Trek Madone zählen die Vorbau-Lenker-Kombination aus einem Stück und die integrierten Bremsen. Zudem ist Fabian Cancellara einer von wenigen Fahrern im Profi-Peloton, die anstelle einer elektronischen noch die mechanische Version von Shimanos Dura-Ace-Gruppe bevorzugen.
Fabian Cancellaras Spitzname „Spartacus“ wurde auf dem Unterrohr seiner 2016er-Tour-de-France-Maschine verewigt. Des Weiteren zieren den perlweißen Lack die verschiedenen Farben aller Teams, für die der 35-Jährige in seiner Laufbahn als Profi aktiv war (Mapei-Quick Step, Fasso Bortolo, Team CSC, Leopard Trek und Trek-Segafredo). Die größten Erfolge von Fabian Cancellara sind ebenfalls auf seinem Trek Madone zu finden. Hierzu zählen drei Siege beim Eintagesklassiker Paris-Roubaix, drei erste Plätze bei der Flandern-Rundfahrt sowie sein Mailand-Sanremo-Titel aus dem Jahre 2008.
Für die Fahrer von Trek-Segafredo standen bei der Tour de France 2016 drei Bikes bereit. Neben dem aerodynamischen Madone, beinhaltete der Fuhrpark noch das Domane SLR und das Trek Emonda SLR, welches auf dem Foto zu sehen ist. Da die diesjährige Frankreich-Rundfahrt ohne gepflasterte Etappen auskam, blieb das Domane SLR allerdings die meiste Zeit im Truck des Teams. Das superleichte Emonda SLR bekamen wir hingegen auf Bergetappen zu sehen. Es war und ist beispielsweise die erste Wahl für Bauke Mollema, der in diesem Jahr ganz vorne in der Gesamtwertung mitfährt.
Der zweimalige Gewinner, amtierende Titelverteidiger und derzeit Führende in der Gesamtwertung der Frankreich-Rundfahrt ist Chris Froome. Auch sein Pinarello Dogma F8 hat für die Tour de France 2016 einen ganz speziellen Anstrich bekommen. Neben der „Froomey“-Grafik auf dem Oberrohr schmückt das Steuerrohr, in Anlehnung an seine afrikanischen Wurzeln und sein Engagement für die Charity-Organisation Unite for Wildlife, der Kopf eines Nashorns.
Chris Froome war auf der letzten Etappe der Tour de France 2015 im Gelben Trikot und auf einem gelben Untersatz zu sehen. Auch derzeit ist er wieder im Maillot Jaune unterwegs. Das französische Team Direct Energie ist bei der Tour de France 2016 gleich mit einer ganzen Flotte an gelben Bikes vertreten. Auf einer dieser auffälligen BH-Maschinen gibt beispielsweise Thomas Voeckler sein Bestes.
Fortuneo-Vital Concept hat es via Wildcard zur Tour de France 2016 geschafft. Unter anderem für das Team aktiv ist der britische Sprinter Dan McLay, den man hier auf seinem LOOK 795 Aeroligt sieht. Um die 30 Jahre zu celebrieren, die seit Greg LeMonds erstem Tour-de-France-Sieg auf einem Carbon-Bike (LOOK KG86) vergangen sind, haben auch die LOOK-Maschinen einen speziellen Anstrich bekommen.
Ein weiterer Top-Fahrer, dessen Bike für die Tour de France 2016 eine Custom-Lackierung bekommen hat, ist Peter Sagan. Der Slovake pedaliert aktuell im Grünen Trikot für die Führung in der Punktewertung. Sofern nichts mehr schiefgeht, holt er sich das Wertungstrikot in diesem Jahr zum fünften Mal. Der Anstrich des Specialized Venge ViAs zollt Peter Sagan Respekt für seinen Weltmeistertitel.
Marcel Kittels Team Etixx-Quick Step wird ebenfalls von Specialized mit Rennrädern versorgt. Der deutsche Sprinter konnte sich bei der Tour de France 2016 die vierte Etappe holen und pedaliert seinerseits auf einem Specialized Venge ViAs. Allerdings erstrahlt seines in Silber und wurde zudem mit Details versehen, welche an Kittels Harley Davidson erinnern.
Natürlich wollen wir auch Alberto Contador nicht unter den Tisch fallen lassen. Auch er ist bei der Tour de France 2016 auf einem Bike von Specialized mit Custom-Lackierung unterwegs. Der zweimalige Tour-de-France-Sieger gibt auf einem leichten Specialized Tarmac sein Bestes. Die gelben, pinken und roten Details sind ein Hinweis auf seine Siege bei der Frankreich-Rundfahrt, dem Giro d'Italia und der Vuelat a Espana.
Weiter geht es mit dem Bike von Katusha-Piloten Alexander Kristoff. Der Norweger ist bei der Tour de France 2016 auf einem Canyon Aeroad zu sehen. Den weißen Lack seines Untersatzes zieren die Flaggen seines Heimatlandes. 2014 konnte Alexander Kristoff zwei Etappen der Frankreich-Rundfahrt für sich entscheiden. In diesem Jahr gelang ihm bisher nur ein zweiter Platz. Neben Katusha wird auch das Team Movistar von Canyon mit Rennrädern versorgt.
Wo wir gerade bei Movistar sind, sehen wir uns doch direkt das Bike von Nairo Quintana an. Der zweite der letzten Frankreich-Rundfahrt muss sich fühlen, als wäre er vergessen worden. Sein superleichtes Canyon Ultimate CF SLX hat für die Tour de France 2016 keinen speziellen Anstrich bekommen.
Cofidis ist seit letztem Jahr auf Bikes des spanischen Herstellers Orbea unterwegs. Geoffrey Soupe ist bei der Tour de France 2016 auf einem neuen Prototypen des Orbea Orca unterwegs. Das erklärt auch, warum seine Rennmaschine sich von denen seiner Teamkollegen abhebt.
Der 23-järige Adam Yates (Orica-BikeExchange) pedaliert bei der Tour de France 2016 auf einem Scott Addict. Die Briten setzen große Hoffnungen in das Nachwuchstalent. Allerdings hat es bei der diesjährigen Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt bisher nur für zwei Top-Ten-Platzierungen gereicht.
Adam Yates Teamkollege Michael Albasini ist bei der Tour de France 2016 ebenfalls auf einem Scott unterwegs. Allerdings zieht er das aerodynamische Scott Foil dem Addict vor. Ob es jetzt ein Aero- oder ein Kletterbike wird, auf dem man sich der Herrausforderung stellt, ist eine Entscheidung, die wohl die meisten Fahrer treffen müssen, bevor es an den Start geht.
Der vom Kampf gezeichnete Laurens Ten Dam (man achte auf sein Bein) von Giant-Alpecin war bei der Tour de France 2016 bisher auf keiner Etappe vorne mit dabei. Der Niederländer, der vor zwei Jahren neunter in der Gesamtwertung wurde, ist auf einem Giant TCR Advanced Pro auf der Jagd nach seiner ersten Top-Ten-Platzierung.
Lampre-Merida ist das nächste Team, dessen Fahrer bei der Tour de France 2016 die Wahl zwischen einer Aero- und einer superleichten Klettermaschine haben. Der italienische Lead-Out-Pilot Davide Cimolai hat sich wenig überraschend für das windschnittige Merida Reacto Evo entschieden. Das zweit Pferd im Stall ist das Merida Scultura. Mit 740 Gramm gehört der Rahmen zu den leichtesten im Peloton.

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