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Rennräder

BMC Teammachine SLR02 – Test, Technik & Bilder

Beim BMC Teammachine SLR02 handelt es sich um ein für die Saison 2014 vorgestelltes Racebike das sich das Rahmenset mit dem leichteren SLR01, sowie dem Einsteigerbike SLR03 teilt. Letzteres wurde gerade für 2015 präsentiert.

Alle drei Modelle der SLR-Serie gehören zu BMCs Kategorie der Altitude-Bikes die für das Gebirge konzipiert sind. Sie teilen sich den in der Schweiz entwickelten Carbonrahmen, der recht leicht ist und sich in engen Kehren aufwärts genauso wohl fühlen soll wie auch bei rasanten Abfahrten.

Wie auch der große Bruder SLR01 trägt die BMC Teammachine SLR02 die UCI-Plakette für den Einsatz an UCI-Rennen.

Die BMC Teammachine SLR02 teilt sich das Rahmenkonzept mit denen der Altitude-Serie. Die Rahmengewichte fallen dagegen unterschiedlich aus.

Rahmen und Gabel des BMC Teammmachine SLR02

Schaut man sich das Pro-Bike SLR01 und seinen kleineren Bruder SLR02 gemeinsam an, fallen einige markante Unterschiede zwischen den Rahmen auf. Während das SLR01 ab dem Tretlager ein eckiges Sattelrohr bietet, wandelt das SLR02 die angfangs ebenfalls eckige Form recht schnell in ein rundes Rohr. Des Weiteren finden sich am SLR02 Ausfallenden aus Alu statt hochkomprimiertem Carbon. Last but not least bietet nur das aktuelle Top-Modell eine interne Zugverlegung.

Geometrisch gleichen sich die Modelle der Altitude-Serie alle, primär ist es das verwendete Carbon-Layup und das daraus resultierende Gewicht. 160 Gramm Unterschied liegen zwischen SLR01 mit 760g und dem SLR02 mit 950 Gramm Rahmengewicht exklusive Gabel bei einer Rahmenhöhe von 54 Zentimetern. Das macht den Unterschied zwischen einem echten Leichtbaurahmen und einem leichten Rahmen.

Die BMC Teammachine SLR02 ist als komfortorientiertes Racebike für die Berge konzipiert und bietet daher auch in seiner Geometrie die entsprechenden Eigenschaften. Mit einer Oberrohrlänge von 550mm, Steuerrohr 148mm und einem Lenkwinkel von 72,5° bewegt sich die Geometrie in einem mittleren Bereich – alles in Rahmengröße 54. Der Sitzwinkel von 73° überrascht ebensowenig.
Im Dreieck zwischen Sattel- und Oberrohr finden sich die bei BMC typische Triangel wieder und auch die tief am Sattelrohr angeschlagenen Sitzstreben sprechen die aktuell typische Formensprache der Schweizer Konstrukteure. Zudem verspricht diese Konstruktion gute Komfortwerte.

Beim Radstand sind 978mm zu vermelden, damit bewegt sich das BMC zwar  unterhalb der 1000mm-Schwelle die beste Laufruhe verspricht, befindet sich aber in Schlagdistanz.

Inzwischen des öfteren kopiert – die Triangel im hinteren Rahmendreieck des SLR02.

Das Oberrohr ist zum Tretlager hin so stark wie mancher Unteram und auch die Kettenstreben fallen extrem volumig aus. Was am Unterrohr kraftvoll wirkt, ist an der Strebe aus rein optischer Sicht vielleicht ein wenig zu viel – aber Durchmesser spart eben auch Material und somit Gewicht.

In der Tretlagerhülle setzt BMC auf ein PressFit-Lager der Type BB86 mit in den Rahmen gepressten Lagerschalen.

Massive Kettenstreben stabilisieren den Hinterbau und sollen die vor allem in den Bergen so wichtige Seitensteifigkeit auf ein hohes Level heben.

Die Umwerferschelle (Braze-on) ist vierfach am Sattelrohr angenietet und hat als Nachbarn einen per Gummistopfen verschlossenen Auslass für elektronische Schaltungen wie die Shimano Di2 oder EPS von Campagnolo. Meist findet sich das kleine Loch für das Steuerkabel halbinnen, da der Abstand zwischen Reifen und Sattelrohr sehr klein ist, wurde dieses in das Rahmendreieck gelegt.
Obwohl der Rahmen damit also sowohl elektronischen wie auch mechanischen Schaltgruppen dienen kann, ist die Zugverlegung nicht intern gelöst. Die Bremsseile für die traditionellen Felgenbremsen verlaufen in Zughüllen am Ober- und Unterrohr, sowie über eine Tretlagerzugführung über die Kettenstrebe zum Schaltwerk.

Die Installation von Di2-Schaltgruppen können wir am Rahmen des BMC SLR02 nicht empfehlen.

Klassich – die BMC Teammachine SLR02 ist kompatibel zu elektronischen Schaltungen, bietet aber keine interne Zugführung.

Die Vollcarbon-Gabel mit konischen Gabelschaft (1 1/8 zu 1 1/4″) verläuft geradlinig und verspricht wenig vertikale Dämpfung, aber das werden wir noch beim Test herausfinden.

Die volumigen Gabelscheiden verschmälern sich auf Höhe der Bremsflanke.

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