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Rennrad-News

Simplon Pride 2018 – Aero, Scheibenbremse, Lenker mit Sichtfenster

Das neue Simplon Pride polarisiert schon, bevor es überhaupt im Handel ist. Verantwortlich ist dafür die spektakulär geformte Lenker-Vorbau-Kombi. Video und Bilder hier!

Pride. Stolz. Das ist der Name des Neuen von Simplon. Und der Name ist Programm, denn die Österreicher von Simplon sind sichtlich stolz. Stolz auf ihr erstes vollintegriertes Aero-Bike. Stolz auf die Steckachsen, die nicht mehr verloren gehen. Und nicht zuletzt stolz auf den mutig in Szene gesetzten Aero-Lenker.

Vor allem das Cockpit des Simplon Pride hat das Potential, die Rennradgemeinde zu polarisieren. Lenker und Vorbau sind aus einem Carbonteil gefertigt und aerodynamisch im Tragflächenprofil ausgeführt. Sämtliche Kabel verlaufen unsichtbar und windschnittig im Inneren des Lenkers, doch am meisten fällt der zweigeteilte Vorbau auf, der sich, vom Steuersatz ausgehend seitlich verzweigt und nahtlos in den Lenker übergeht.

Weiter unten im Artikel gibt es ein paar gute Videos zum Simplon Pride!

Stein des Anstoßes vieler Diskussionen: Die Lenker-Vorbau-Einheit des Simplon Pride. Der Lenker ist übrigens nicht schief, das ist die Perspektive. :-)

Das erlaubt zum Ersten einen äußerst ungewohnten Blick auf das Vorderrad und zum Zweiten eröffnet es eine ungeahnte Diskussion um Ästhetik und Sinnhaftigkeit derartiger Neuerungen im Rennradsektor. Auf der Roadcycling.de-Facebookseite reichten die Kommentare zu einem kleinen Teaserbild des Pride-Cockpits von “genial”, “geil” und “woah” bis hin zu “unnötig”, “saugreislig” und “Brechreiz”.

Doch Simplon, der kleine Fahrradhersteller aus dem österreichschen Hard, direkt am Bodensee gelegen, weiß selbst, dass das Pride nicht jedem gefallen wird. Und das soll es auch nicht: Hervorragendes Design, so Stefan Vollbach, Geschäftsführer bei Simplon, zeichne sich eben dadurch aus, dass es anders sei, aufrüttle und eben nicht den Geschmack der Masse treffe.

Doch auch wenn sich über Geschmack so schön streiten lässt, steht das Simplon Pride technisch solide und mitunter innovativ da. Ausschließlich über Scheibenbremsen verzögert es, dabei kommen, zumindest vorne, die sich endlich zunehmend verbreitenden 160er-Discs zum Einsatz. Die Steckachsen des Pride verbleiben, durch einen Anschlag gesichert, auch geöffnet am Rahmen und machen dadurch Sorgen um einen sauberen Ablageplatz beim Laufradwechsel überflüssig.

Für annähernde Idiotensicherheit bei der Laufradbesfestigung sorgt dabei folgende Mechanik: Die Achsen werden durch Schnellverschlüsse fixiert, aber selbst wenn diese geöffnet sind, werden die Achsen erst dann freigegeben, sobald ein Sicherheitsknopf auf der anderen Seite gedrückt wird. Weiter unten erklärt Stefan von Simplon im Video unter anderem genau dieses Feature.

5399 Euro wird Simplon für das Pride aufrufen. Für den Preis gibt es das Basismodell mit voller Ultegra-Ausstattung. Andere Varianten haben Ultegra Di2, Dura-Ace Di2 oder Sram Red eTap.

Simplon will das Pride ab September 2017 anbieten. Wie es sich fährt, wie steif es als Aero-Bike wirklich ist und wie sich der zweiteilige Vorbau in der Praxis schlägt, wird sich im Fahrtest zeigen. Wir freuen uns schon drauf!

Simplon Pride – polarisierender Aero-Renner

Konzept und Formensprache: Simplon ist mutig, zeigt, manifestiert der Lenkerkombination, Kante und ist sich glasklar bewusst, dass das Pride anecken wird. Wir finden: Das ist klasse! Und egal, wie gut es letztendlich ankommt: Das Simplon Pride wird Akzente setzen und deswegen wichtig für die Entwicklung des Rennradmarktes sein.

Achja, Stolz: Simplon hat eine sehenswerte, dreiteilige Dokumentation zur Entwicklung des Pride veröffentlicht, die wir hier gerne zeigen. Zuvor jedoch lassen wir Stefan von Simplon zu Wort kommen:

Simplon Pride – Vorstellung

Simplon Pride – Vom Konzept zum Prototyen

Simplon Pride – Form und Farbe

Simplon Pride – Der Prototyp im Test

Mehr zum Simplon Pride erfährst du auf der Webeseite von Simplon

Hier gibt es einen Testbericht zum Simplon Pavo Granfondo 2016: Simplon Pavo Granfondo 2016 – Test, Technik, Bilder

Fotos und Video: Arian Schlichenmayer

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