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Werkstatt & Material

Die wichtigsten Dinge für deine Satteltasche

Sie ist praktisch und kann der Retter in der Not sein: Wir zeigen dir die Dinge, die in einer Satteltasche unbedingt vorhanden sein sollten.

An der Frage, ob eine Satteltasche überhaupt etwas am Rennrad zu suchen hat scheiden sich die Geister. Und während wir auf das kleine Gepäckstück während des Sommers, abgesehen bei längeren Ausfahrten oder sogar Freizeitrennen verzichten, stellt die Satteltasche im Winter ein nützliches Accessoire dar, auf das wir nur ungern verzichten.

Eine Satteltasche bietet den wesentlichen Gegenständen genug Raum. Gleichzeitig kann man die Trikot- oder Jackentaschen dann dazu nutzen, Dinge zu verstauen, auf die man schneller zugreifen möchte, wie beispielsweise die Verpflegung und eventuell zusätzliche benötigte Kleidungsstücke, wie Regenjacken oder ein weiteres Trikot.

Eine Satteltasche sollte möglichst kompakt sein. Groß genug, um das Wesentliche unterzubringen mit vernünftigen Abmessungen.

Verständlicherweise bietet die Satteltasche nur begrenzt Platz. Für jede Eventualität ist man auch mit ihr nicht gerüstet. Was sind also die unverzichtbaren Dinge, die man auf seine Packliste setzen sollte?

Die Satteltasche

Zunächst widmen wir uns der Satteltasche selbst. Eine Satteltasche sollte möglichst kompakt sein – groß genug, um das Wesentliche unterzubringen, dabei möglichst kleine Abmessungen – und dabei stramm am Sattelrohr und den Sitzstreben platziert. Eine Satteltasche sollte eine dezente und möglichst unauffällige Ergänzung sein, ohne allzu viel Blicke auf sich selbst ziehen zu wollen.

Das Multitool

Ein Multitool sollte ebenso wie die Satteltasche selbst, möglichst kompakt sein, und genau die wesentlichen Werkzeuge bieten, die für eine schnelle Reparatur während einer Tour benötigt werden. In der Regel bieten die meisten Multitools eine Auswahl verschiedener Inbusschlüssel in Kombination mit Torx-, Speichen- und Maulschlüssel. Ein Kettennieter und Reifenheber stellen eine gern gesehene Ergänzung dar.

Das Birzman E-Version 15 Minitool ist ein gutes Beispiel für ein Multitool, welches die grundlegenden Anforderungen abdeckt.

Der Ersatzschlauch und das Flickzeug

Gute Reifen verringern zwar das Risiko eines Plattfußes, ausschließen kann man eine Panne in Form eines platten Reifens leider trotzdem nicht und je größer die persönliche Laufleistung, desto höher die Wahrscheinlichkeit aufgrund der häufigsten aller technischen Defekte während einer Ausfahrt liegenzubleiben.

Für gewöhnlich verstauen wir einen Ersatzschlauch in unserer Satteltasche und je nach Länge der Tour einen weiteren in einer unserer Trikottaschen. Den Schlauch packt man idealerweise in eine kleine Plastiktüte, beispielsweise in eine Brotzeittüte, um die Oberfläche des Schlauches vor anderen in der Satteltasche befindlichen Gegenständen, etwa dem zuvor genannten Multitool zu schützen.

Falls man nach Einsatz der Ersatzschläuche noch eine weitere Panne haben sollte, ist es von Vorteil, Flickzeug im Gepäck zu haben.

Falls alle Stricke reißen und man nach Einsatz der beiden Ersatzschläuche noch eine weitere Panne haben sollte, ist es von Vorteil, Flickzeug im Gepäck zu haben. Wir empfehlen hier der Einfachheit halber selbstklebende Flicken. Zwar sparen wir uns für gewöhnlich den Aufwand Schläuche am Straßenrand zu flicken, aber nachdem das Flickzeug in einer Satteltasche nur wenig Platz in Anspruch nimmt, nehmen wir es für den Fall der Fälle mit.

Dringend angeraten ist in diesem Zusammenhang auch die Mitnahme einer handlichen Pumpe. Dies lässt sich leicht in einer der Trikottaschen verstauen, alternativ ist auch eine Rahmenpumpe eine gute Idee. Diese vergisst man nicht mitzunehmen, da sie eh am Rahmen angebracht ist und außerdem verfügt sie über ein größeres Volumen, was es ermöglicht, den Reifen schneller und auf einen höheren Druck aufzupumpen.

Der Reifenheber

Reifenheber sind äußerst nützlich, wenn man den Reifen bei einer Panne von der Felge bekommen möchte. Wir bevorzugen hierbei die gewohnten Kunststoffheber weil es bei deren Verwendung unwahrscheinlich ist, die Felge zu verkratzen oder gar zu beschädigen.

Reifenheber sind äußerst nützlich, wenn man den Reifen bei einer Panne von der Felge bekommen möchte.

Die meisten Radfahrer greifen beim Schlauchwechsel auf Reifenheber zurück, um die Reifen einfacher von der Felge zu bekommen. Um den Reifen nach dem Wechsel des Schlauches wieder auf die Felge zu bekommen, empfehlen wir aber die Daumen zu verwenden. Vor allem bei den letzten verbliebenen Zentimetern kann dies zwar durchaus etwas mühsam sein, allerdings riskiert man an dieser Stelle beim Einsatz von Reifenhebern, die empfindlichen Schläuche zu beschädigen.

Wenn die Panne noch dazu bei eintretender Dunkelheit, niedrigen Temperaturen und halb-gefrorenen Händen zuschlägt, kann man sich umso glücklicher schätzen, die praktischen Helfer mit im Gepäck zu haben.

Das Energy-Gel und der Notgroschen

Zwei Dinge, die einen im Ernstfall aus der Patsche helfen können: Energy-Gel und etwas Bargeld. Ersteres, falls während einer längeren Ausfahrt der Hungerast anklopft und man in ein extremes Leistungstief fällt – sei es, weil man zu sehr aufs Tempo gedrückt hat, zuvor zu wenig gegessen hat, um seine Kohlehydratspeicher aufzufüllen, oder diese im Laufe des Tages einfach schon aufgebraucht hat. Ein Energy-Gel versorgt dich im Notfall mit der nötigen Energie, um nach Hause zu kommen.

Energy-Gel und etwas Bargeld können dir im Notfall aus der Patsche helfen.

Du solltest immer etwas Bargeld bei dir haben, um eine kleine Pause im Café machen zu können. Wenn du darüber hinaus noch 10-20 € in der Satteltasche verstaust, solltest du auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein, um beispielsweise eine weitere Einkehr einzulegen, einen Ersatzschlauch zu besorgen oder aber die Heimreise mit der Bahn antreten zu können.

Die weiteren Dinge

Die zuvor aufgezählten Dinge, sollten eigentlich in jeder Satteltasche vorhanden sein, darüber hinaus hängt es von den persönlichen Vorlieben und der Länge und Art der Strecke ab, was man zusätzlich noch in die Tasche packt.

In unserem Fall setzen wir bei einer längeren Tagestour auf ein etwas größeres Modell, in dem wir zwei Ersatzschläuche unterbringen. Manche Fahrer packen darüber hinaus gerne noch eine Ersatzkette oder ein Kettenschloss, Schalt- oder Bremskabel und Kabelbinder mit ein, die sich zur schnellen Behebung diverser Defekte vielseitig einsetzen lassen. Schließlich haben wir neben dem Personalausweis, in der Regel auch unser Handy und den Hausschlüssel mit dabei, diese verstauen wir aber entweder in einer Tasche mit Reißverschluss oder in einer Trikottasche direkt am Körper.

Das Handy verstauen wir entweder in einer Tasche mit Reißverschluss oder in einer Trikottasche direkt am Körper.
Mit dieser Minimalausstattung bist du bereits gut gerüstet. Nach Bedarf kannst du die Zusammenstellung um weitere Dinge, wie Kettenschloss oder Ersatzzüge ergänzen.
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