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Vuelta a Espana 2017

Vuelta a España 2017: Eine Vorschau auf die entscheidende 20. Etappe

Auf der vorletzten Etappe der Vuelta a España geht es noch einmal in den Kampf bei der letzten Bergankunft auf dem Alto de l'Angliru.

Am vorletzten Tag der Vuelta a España 2017 erwartet die Fahrer die neunte, und letzte, Bergankunft der diesjährigen Spanienrundfahrt. Das Ziel liegt auf keinem anderen Berg als dem berühmt-berüchtigten Alto de l’Angliru.

Die 20. Etappe ist mit ihren 117 Kilometern relativ kurz, aber sehr krass, die Zielankunft extrem brutal. Viel Fahrer im Peloton werden der Etappe mit gemischten Gefühlen entgegensehen: Bevor es auf der 21. Etappe zum Rundkurs nach Madrid geht, müssen die Profis den Angliru bezwingen. Diese Zielankunft als einen Härtetest zu beschreiben kommt fast einer Untertreibung gleich.

Die 20. Etappe der Vuelta a España verlangt von den Profis noch einmal alles ab. (Quelle: ©Unipublic)

Schon zu Beginn der Etappe erklimmen die Fahrer den Alto La Reigada, ein Anstieg von 12,7 Kilometern Länge, der ihre Beine auf die Herausforderung, die zum Ziel vor ihnen liegt, aufwärmen wird. Danach folgen 50 Kilometer eher welliges Profil, bis das Rennen den  Alto de Cobertoria erreichen. Nach 8,1 Kilometern und einer durchschnittlichen Steigung von 8,6 % geht es bergab, nur um gleich wieder bergauf auf den kurzen, steilen Alto de Cordal zu gehen. Bei 5,7 Kilometern und einer Steigung von 8,6 %, mit dem steilsten Teilstück bei 12 % ein Kilometer vor dem Gipfel, werden die Profis auf den Vorgeschmack gebracht. Und dennoch: Nichts bereitet die Fahrer auf den Schlussanstieg vor.

Der berühmt berüchtigte Alto de El Angliru wird Schauplatz dramatischer Kämpfe unter den Fahrern um Etappensieg und Gesamtwertung. (Quelle: ®Unipublic)

Dann kommt der gefürchtete Alto de El Angliru. Auf dem Weg zum Ziel müssen sich die Fahrer auf 12,5 Kilometern nach oben kämpfen. Kilometer, die eine durchschnittliche Steigung von 9,8 % aufweisen, teilweise aber auf harte 23,5 % anziehen. Strenggenommen besteht der Berg aus drei Teilen: Die ersten fünf Kilometer gehen bei 8 % nach oben, danach folgt ein relativ flacher Kilometer, den man ausnutzen sollte, um sich auf die zweite Hälfte vorzubereiten, die im Schnitt 15 % ansteigt. Am steilsten Stück, drei Kilometer vor dem ersehnten Ziel, treffen die Fahrer auf 23,5 %.

Die vorletzte Etappe wird für die Mitfavoriten der Gesamtwertung die letzte Möglichkeit sein, das rote Trikot in der Form von Chris Froome (Team Sky), anzugreifen. Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) wird nicht nur seinen zweiten Platz auf dem Podium verteidigen. Der Italiener wird sein Ziel auf einen zweiten Sieg bei der Vuelta a España nicht kampflos aufgeben.

Alberto Contador (Trek-Segafredo), der das ganze Renngeschehen während der Vuelta a España mit seinen temperamentvollen Angriffen immer wieder belebt hat, wird sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, auf seiner letzten Grand Tour und auf diesem ikonischen Berg der Vuelta eine starke Leistung bringen zu wollen und sich in der Gesamtwertung nach vorne zu kämpfen. Froome und sein Team werden alle Hände voll zu tun haben, das rote Trikot zu verteidigen. Es wird eine spannende vorletzte Etappe und letzte Bergankunft der Vuelta a España 2017.

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