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André Greipel (Lotto Soudal) holte sich beim Auftaktrennen Omloop Eurometropool in Belgien seinen ersten Sieg seit seinem Tagessieg auf der zweiten Etappe beim diesjährigen Giro d’Italia.

Der deutsche Sprinter konnte sich erfolgreich gegen Bert Van Lerberghe (Sport Vlaanderen-Baloise) und Tom Devriendt (Wanty-Groupe Gobert) durchsetzen, nachdem das Peloton es einer Ausreißergruppe unmöglich machte, sich mehr als eine Minute Vorsprung zu erarbeiten. “Es war ein sehr schnelles Rennen”, sagte Greipel. “Der Durschschnitt lag bei 48 Stundenkilometer. Es war auch sehr unkontrolliert, aber damit hatten wir gerechnet. Wir schickten Tosh Van der Sande nach vorne in die Ausreißergruppe.”

André Greipel (Lotto Soudal) gewinnt den Massensprint beim Omloop Eurometropool in Belgien (Foto: Sirotti)

Das Rennen erstreckte sich über 177 Kilometer und startete in Nieuwpoort und endete mit drei Abschlussrunden in Poperinge. Auf der flachen Strecke dauerte es einige Zeit, bevor sich die Fluchtgruppe absetzen konnte. Schließlich konnte sich eine Gruppe von 13 Fahrern vom Peloton lösen. Aber das Hauptfeld ließ die Ausreißer nicht einfach ziehen und der Abstand betrug nie mehr als 30 Sekunden. 90 Kilometer vor dem Ziel hatte das Hauptfeld die Fluchtgruppe wieder eingeholt und das Renngeschehen nahm wiederum eine andere Gestalt an.

Seit seinem Tagessieg auf der 2. Etappe des Giro d’Italia konnte Greipel keine Gewinne mehr holen. Sein Sieg in Belgien ist ein notwendiger Motivationsschub für den Deutschen. (Foto: Sirotti)

Es kam zu einer Serie von Angriffen, die das Tempo im Feld merklich anstiegen ließ. Schließlich schafften es Alexis Gougeard (AG2R) und Brian van Goethem (Roompot-Nederlandse Loterij) eine kleine Lücke aufzubauen. Aber auch ihnen wurde von Lotto Soudal ein Strich durch die Rechnung gemacht. Das belgische Team war scharf darauf, ihren Sprinter Greipel in die perfekte Ausgangsposition zu bringen und erstickten den Versuch der zwei Fahrer bevor das Rennen Poperinge erreichte. Sieben weitere Fahrer versuchten ihr Glück, aber auch dieser Versuch wurde von Lotto Soudal zügig vereitelt.

“30 Kilometer vor dem Ziel übernahmen wir die Kontrolle über das Peloton”, erklärte Greipel. “Wir sorgten dafür, dass das Rennen in einem Massensprint entschieden werden würde. Tosh, Moreno, Jens und Jasper lieferten mir perfekte Führungsarbeit. Wir behielten unsere Ruhe und fuhren stark zum Ziel. “

Für Greipel, der vor kurzem Sprints bei dem Primus Classic und Omloop van het Houtland Lichtervelde gewann, bedeutet dieser Sieg einen lang erhofften Motivationsschub. “Ich bin sehr erleichtert”, sagte Greipel. “Ich habe zwar die zwei anderen Sprints gewonnen, die mussten nicht gewonnen werden. Ich versuche immer, die Ruhe zu bewahren. Aber das ist nicht immer einfach, wenn man nicht gewinnt.”

Der Gorilla (hier beim Giro d’Italia) hat mit seinem Sieg bewiesen, dass mit ihm immer noch zu rechnen ist. Er ist zuversichtlich, dass er und sein Team weiterhin Siege bringen werden. (Foto: Sirotti)

“Ich spürte, dass das Vertrauen zwischen mir und dem Team noch besteht. Und ich war mir sicher, dass ich letztendlich wieder gewinnen würde. Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden. Morgen ist noch ein Tag und wir haben in Fahrern wie Jasper De Buyst Leute, mit denen wir bei Rennen wie diesen erfolgreich sein können. “

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