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Tour de France 2018

Tour de France 2018: Eine Streckenübersicht

Kopfsteinpflaster, die Pyrenäen und Alpe d'Huez warten auf die Profis bei der 105. Tour de France.

Am 7. Juli 2018 fällt der Startschuss der 105. Tour de France und seit dem 17. Oktober ist es offiziell: Die Strecke führt in den drei Wochen im Juli über Kopfsteinpflaster, die Pyrenäen und auf die berühmte Alpe d’Huez. Die vorletzte Etappe ist ein kurzes Bergzeitfahren bevor die Fahrer am letzten Tag in Paris einrollen.

In 2018 beginnt die Tour de France mit einer flachen Etappe in Île de Noirmoutier, einer kleinen Insel vor der atlantischen Küste Frankreichs. Das Peleton muss den Passage du Gois überqueren, um das Festland und das Ziel in Fontenay-le-Comte zu erreichen. Diese Dammstraße, die immer wieder unter Wasser liegt, tritt nicht zum ersten Mal bei der Tour de France in Erscheinung. Bei der Tour de France im Jahr 1999 kam es auf der nassen rutschigen Straße zu schwere Stürzen, in denen auch die Favoriten Zülle und Gotti verwickelt waren.

Die Strecke der Tour de France 2018 wurde am 17. Oktober offiziell in Paris bekannt gegeben. (Quelle: ASO)

Aufgrund der Fußballweltmeisterschaft beginnt die Tour de France 2018 eine Woche später. Zu diesem Zeitpunkt wird die Passage du Gois höchstwahrscheinlich durch die Gezeiten des Atlantiks überflutet sein. Das Peleton wird auf die Brücke ausweichen müssen, was das Risiko von Stürzen auf dem nassen Untergrund entschärfen wird.

Wird Chris Froome (Team Sky) seinen Titel bei der Tour de France 2018 verteidigen können? (Foto: Sirotti)

Die erste Etappe wird eine Etappe wird flach und daher schnell sein und wir können erwarten, dass die Sprinter den Sieg unter sich entscheiden werden. Die Fahrer müssen sich auf Seitenwinde einstellen. Es könnten sich Windstaffeln bilden, was spannende und unvorhergesehene Entwicklungen am ersten Tag bringen würde.

Auch die zweite Etappe wird den Sprintern zusagen: Von Mouilleron-Saint-Germain führt eine leicht wellige Strecke nach La Roche-sur-Yon. Die dritte Etappe steht im Zeichen des Mannschaftszeitfahrens: Auf 35 Kilometer mit einem kurzen Anstieg von 5 % treten die Teams gegeneinander an. In 2015 gewann BMC Racing das Mannschaftszeitfahren, eine Sekunde vor Team Sky.

Auf der vierten Etappe führt die Tour de France in die Bretagne. Auf der vierten und fünften Etappe treffen die Profis auf die ersten Anstiege bevor es auf der 6. Etappe zur ersten Bergankunft der Tour de France 2018 geht: Nach dem Start in Brest erreicht das Peloton das Ziel auf der Mûr-de-Bretagne, ein 2 Kilometer langer Anstieg von 6,9 %, der in der 2018-Ausgabe der Tour de France gleich zweimal erklommen werden muss.

Die Tour de France geht 2018 wieder auf die Alpe d’Huez. (Quelle: ASO)

Das Rennen verlässt mit der 7. und 8 Etappe die Bretagne und führt auf dem ersten Höhepunkt der 105. Tour de France auf Kopfsteinpflaster. Auf der 9. Etappe erreichen die Provis Arras und fahren nach Roubaix. Mit 154 km ist die Etappe relativ kurz, aber auf dem Weg zum Ziel müssen die Fahrer 21,7 km, aufgeteilt auf 15 Teilstücke, der berühmten Kopfsteinpflasterpassagen bewältigen.

Nach diesem Härtetest am Ende der ersten Woche können die Fahrer sich am ersten Ruhetag erholen und Kraft schöpfen. Das werden sie auch benötigen, denn die 10. ist die erste von drei aufeinander folgenen Etappen in den Alpen. Auf 151 Kilometern überquert das Peloton Col de de Croix Fry, Montée du Plateau des Gières und Col de Romme und zum Abschluss den Col de la Colombière bevor es zur Abfahrt ins Ziel nach Grand Bornand geht.

Etappe 11 ist die erste von zwei Bergankünften in den Alpen. Von Albertville geht es über Montée de Bisanne, Col du Pré und Cormet de Roselend zur Bergankunft im Skiresort La Rosière. Mit seinen 108 Kilometern ist es eine ziemlich kurze Etappe, die für einen spannenden und aufregenden zweiten Tag in den Alpen sorgen kann. Schon am folgenden Tag, auf der 12. Etappe, geht es zur nächsten Bergankunft. Die Organisatoren haben dafür den berühmten und legendären L’Alpe d’Huez auserkoren. Bevor es auf den 25 Serpentinen zum Showdown kommt, bewältigen die Fahrer den Col de la Madeleine und the Col de la Croix de Fer.

Nach dem Höhenmetermassaker folgt eine Etappe, die den Sprintern mehr zusagen wird bevor es auf der 14. Etappe im Zielort Mende zu einer weiteren Bergankunft kommt. Auch die 15. Etappe verspricht etwas auf dem Papier etwas ruhiger zu sein, damit sich die Fahrer auf die harten und fordernden Anstiege in den Pyrenäen vorbereiten können. Von Millau führt die 15. Etappe nach Carcassonne.

Ein Fest für die Bergziegen: Die Tour de France 2018 wartet mit sehr harten und brutalen Bergetappen in den Alpen und Pyrenäen auf (Quelle: ASO)

Die letzte Woche der 105. Ausgabe der Tour de France beschert uns gleich drei Bergetappen in den Pyrenäen. Die Länge von 218 km von Carcassonne nach Bagneres-de Luchon ist nicht die einzige Herausforderung der 16. Etappe: Auf den letzten 70 Kilometern trifft das Peloton auf drei harte und unbarmherzige Pässe, das Ziel wird über einen 10,5 Kilometer lange Abfahrt erreicht.

Die 17. Etappe ist nur 65 Kilometer lang, aber der Schein trügt: 38 Kilometer dieser kurzen Etappe gehen bergauf. Die 17. Etappe ist ein Tag, den man sich vormerken sollte, denn es wird mit Sicherheit eine der kurzweiligsten Etappen werden. Das Ziel liegt auf dem Col de Portret, 16 Kilometer bergauf bei einer durchschnittlichen Steigung von 8,7 %. Auf dieser Etappe kann es zu dramatischen Entwicklungen im Renngeschehen und der Klassifikation kommen.

Nach drei Tagen in den Bergen dreht das Peloton den Pyrenäen auf der 18. Etappe vorerst den Rücken zu. Die Sprinter können aufatmen und kommen auf der Zieleinfahrt nach Pau zum Zug. Aber schon am nächsten Tag, auf der 19. Etappe geht es wieder in die Berge. Die 19. Etappe ist die Königsetappe der 105. Tour de France: Von Lourdes geht es über die legendären Pässe Aspin, Tourmalet und Aubisque bevor es auf einer rasenden Abfahrt von 20 Kilometern in Laruns ins Ziel geht.

Für den vorletzten Tag der Tour de France 2018 haben die Organisatoren ein Einzelzeitfahren vorgesehen: 31 hügelige Kilometer müssen die Fahrer im Baskenland zurücklegen. Sowohl beim Giro d’Italia als auch bei der Tour de France in 2017 hat sich ein Einzelzeitfahren als letzte oder vorletzte Etappe bewährt: Es kann ein allentscheidendes Rennen sein, das eine neue Ordnung in die Gesamtwertung bringen kann. Natürlich endet die Tour de France 2018 dort, wo die Tour de France traditionell nach drei Wochen endet: Auf der 21. Etappe geht es von Houilles nach Paris für das letzte Showdown der Sprinter auf der Champs-Élysées.

 

Gemäß der Tradition werden die Fahrer auch in 2018 nach drei Wochen in Paris ankommen. (Foto: Sirotti)
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