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Rennberichte & Analysen

Sam Bennett sprintet beim Münsterland Giro zum Sieg

Der Ire schlägt Andre Greipel (Lotto Soudal) und Phil Bauhaus (Team Sunbweb) beim Kampf um den ersten Platz auf dem Podium.

Es war ein spannendes Finale beim Sparkassen Münsterland Giro, das in einem vierküpfigen Kampf um den Sieg endete, der in einem Foto-Finish entschienden werden musste. Letztendlich konnte Sam Bennett (Bora-hansgrohe) den ersten Platz auf dem Podium für sich behaupten.

Es ging buchstäblich um Millimeter: Bennett, Phil Bauhaus (Sunweb), Andre Greipel (Lotto Soudal) und Marcel Kittel (Quick-Step Floors) powerten zu viert über die Ziellienie in Münster. Aber es war Bennett, der sein Rad am geschicktesten nach vorne warf und somit sein Vorderrad um Haaresbreite vor seinen Miststreitern über die Markierung brachte. Bauhaus wurde der zweite Platz zugesprochen und Greipel wurde dritter.

Sam Bennett (hier bei der Tour de France 2017) gewann um Haaresbreite den Münsterland Giro vor Andre Greipel (Lotto Soudal), Marcel Kittel (Quick-Step Floors) und Phil Bauhaus (Team Sunweb) (Foto: Sirotti)

Mit einem recht flachen Streckenprofil über 198 km und abschließenden drei Runden von fünf Kilometern in Münster war es schon vorauszusehen, dass das Rennen in einem Massensprint entschieden werden würde. Eine vier Mann starke Ausrreißergruppe mit Tony Martin (Katusha-Alpecin), Luca Henn (Lotto-Kern Haus), Etienne Van Empel (Roompot), and Carl Soballa (LKT-Brandenburg) setzte sich schon ziemlich früh vom Peloton ab. Selbst als das Quartett sich einen Vorsprung von drei Minuten aufbaute, gab sich das Peloton immer sehr entspannt und ließ sich nicht unter Druck setzen.

Phil Bauhaus (hier beim Giro d’Italia 2017) wurde der zweite Platz anerkannt, Greipel wurde dritter. (Foto: Sirotti)

Im Laufe des Rennens wurde der Vorsprung allmählich kleiner und mit 30 Kilometer vor dem Ziel war der Abstand auf eine Minute geschrumpft. Während Hen und Van Empel sich wieder dem Hauptfeld anschlossen, versuchten Martin und Soballa das unvermeidbare so lange wie möglich hinzuziehen. Aber schon bald war auch für die zwei Kämpfer das Spiel zu Ende und kurz bevor die Runden in Münster eingeläutet wurden, waren auch Martin und Soballa wieder eingeholt worden.

Von da an ging es für die Sprinter darum, sich in die perfekte Ausgangslage zu bringen. Das Sprintfinale baute sich innerhalb der drei Runden unter den Jubelrufen der Fans immer mehr auf und es kam zu einem spannenden Finale, auf dem eine nervenaufreibende Wartezeit folgte, bis der Sieger offiziell bekannt wurde. Mit seinem Sieg beim Münsterland Giro verzeichnet Sam Bennett seinen sechsten Sieg der Saison.

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