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Profi-Radsport

Team Transfers 2018: Wer geht, wer kommt, wer bleibt?

Die wichtigsten Profiwechsel der kommenden Saison im Überblick.

Seit dem 01. August ist bekannt, welcher Profi zu welchem Teams für die kommenden Saison 2018 wechseln werden. Während bei einigen Transfers schon im Vorfeld die Gerüchteküche ordentlich am Kochen war und Gerüchte bestätigt wurden, gab es auch die eine oder andere Überraschung.

Die Gründe, warum Profis ihr Team wechseln, sind mannigfaltig: Der Vertrag wird nicht verlängert, man sucht neue Anreize, es wird einem bessere Voraussetzung für die professionelle Entwicklung geboten. Wir stellen die wichtigsten Transfers vor.

Für viele Fahrer bedeutet das Ende einer Saison der Anfang in einem neuen Team. Die wichtigsten Transfers im überlick. (Foto: Sirotti)

Mikel Landa – von Team Sky zu Movistar

Schon während der Tour de France wurden Stimmen laut, dass Landa sich am Ende der Saison 2017 zu einem anderen Team wechseln würde und Movistar in seine engste Auswahl fiel. Die Bestätigung ließ nicht lange auf sich warten: Der Baske verlässt nach nur zwei Jahren Team Sky und wechselt zum spanischen Team, zu dem auch Nairo Quintana und Alejandro Valverde zählen. Seit seinem Erfolg bei dem Giro d’Italia 2015, wo er als Drittplatzierter auf dem Podium stand, wurde Landa als Anwärter auf einen Sieg bei den Grand Tours gehandelt. Sein Wechsel zu Team Sky für die 2016 Saison brachte ihm nicht die erhofften Platzierungen beim Giro, den er aufgrund von Krankheit aufgeben musste. Landa entwickelte sich zu einem der stärksten Helfer für Cris Froome, bekam aber nicht die Möglichkeit, sich als Grand-Tour-Anwärter zu entwickeln.

Mikel Landa (hier bei seinem Etappensieg beim Giro d’Italia 2017) bewies immer wieder Form und Stärke. (Foto: Sirotti)

Bei der Tour de France verpasste der Baske das Podium um eine Sekunde hinter Romain Bardet, eine Enttäuschung, der er schnell Luft machte. Nach der Tour wurde seine Frustation laut, dass er bei der Tour gezwungen war, “zweite Geige” zu spielen. Auf dem Col d’Izoard bewies er eine bessere Form als Froome und konnte mit seinem Teamleader mithalten. Valvedere nähert sich dem Ende seiner Profi-Laufbahn und Quintana liegt angeblich im Streit mit dem Management, so dass für Landa die Chance besteht, bei Movistar die Führungsrolle bei den Grand Touren zu übernehmen und auf GC fahren kann. “Für Movistar sind das fantastische Neuigkeiten”, sagte der Team Manager Eusebio Unzué. “Er ist jung und hat viel bewiesen. Er ist der Fahrer, der den spanischen Radsport in den nächsten Jahren anführen wird.”

Warren Barguil – von Sunweb zu Fortuneo Oscaro

Nicht weniger überraschend war der Wechsel des starken Kletteres, aber die Wahl des Teams für seine 2018 Saison hat vielleicht viele in Erstaunen versetzt. Der Bretone kündigte seinen Vertrag mit dem deutschen Team und unterschrieb ein dreijähriges Abkommen mit Fortuneo-Oscaro. Nach seiner sehr erfolgreichen Tour de France mit Sunweb war sein Ruf und seine Position im Team um einiges gewachsen und man könnte der Ansicht sein, dass er bis zum Ende seines Vertrages, der noch auf ein Jahr hinauslief, bei Team Sunweb bleiben würde. Aber in diesem Fall beschleunigte der Erfolg, kombiniert mit persönlichen Ambitionen und Kräftespiele im Team, den Wechsel des Bretonen.

Schon während der Tour de France wurde spekuliert, dass Barguil sich nach einem neuen Team umschauen würde. Tatsache ist, dass er sich schon seit dem Frühjahr sich aktiv um einen Wechsel bemühte. Und bevor die Tour de France Paris erreichte, war Barguils Transfer bestätigt. Barguil ist ein begnadeter Kletterer und wurde schon bei den U23 als einer der vielversprechensten und talentiertesten Bergfahrer Frankreichs hervorgehoben.

Warren Barguil ist ein begnadeter Bergfahrer und gewann bei der Tour de France 2017 die Bergwertung. Durch seinen Wechsel erhofft er sich eine freie Entfaltung als Fahrer. (Foto: Sirotti)

Schon im Jahr 2011 gewann er eine Etappe bei der Tour de l’Avenir, vor Romain Bardet und Esteban Chaves und wurde er Gesamtfünfter des Rennens. In der darauffolgenden Saison gewann er das Rennen bevor er mit Sunweb 2013 einen Profivertrag unterschrieb. Schon in seinem ersten Jahr als professioneller Fahrer brachte der junge Bretone Ergebnisse, die sich sehen lassen: Er gewann zwei Etappen bei der Vuelta a España und fuhr in den Top-10 der Gesamtwertung bei Grand Touren ein. Es wurde schnell klar, dass Barguil die beste Leistung bringt, wenn er sich auf einer Etappe frei entfalten kann und nicht mit den Pflichten einer Domestique “belastet” wird.

Das bedeutet nicht, dass er nicht für andere fahren und arbeiten kann. Aber darin liegt nicht seine Stärke. Barguil hat ein Bedürfnis und einen Ehrgeiz, zu führen und nicht durch die Verantwortung für andere zu arbeiten gebunden zu sein. Dumoulin hat durch seinen Sieg beim Giro d’Italia im Team an Wichtigkeit und Anerkennung gewonnen und hat bewiesen, dass er zu recht ein Mitfavorit bei Grand Touren ist und ganz vorne mitfahren kann. Für Barguil bedeutet das, dass seine Ambitionen auf Grand Tour Unterstützung und Erfolg bei Sunweb begrenzt sein könnten.

Alexander Kristoff – von Katusha-Alpecin zu UAE Team Emirates

Der einstige Sieger der Flandern-Rundfahrt beendet sein angespanntes Verhältnis mit Katusha-Alpecin und wechselt zum UAE Team Emirates. Der Norweger kam 2012 zu Katusha und brachte dem Team in den letzten Jahren angesehene und nennenswerte Erfolge: Im Jahr 2014 holte er sich den Sieg beim Milan – San Remo und 2015 gewann der den Klassiker der Flandern-Rundfahrt. Allein in der ersten Hälfte in 2017 brachte der starke Sprinter die meisten Siege in den roten Farben des schweizer Teams.

Im Laufe der Saison wurde aber immer wieder vernommen, dass das Verhältnis zwischen dem Norweger und seinem Team sehr angespannt sei. Mit seinem Wechsel zu UAE Team Emirates erhofft sich Kristoff einen frischen Neustart und eine starke Saison, die seinen Stärken und seinem Focus entspricht. Als erfahrener und erfolgreicher Klassiker-Fahrer besteht die Mäglichkeit, dass Kristoff für UAE Team Emirates das Klassiker-Team anführen und sich die Rolle mit Ben Swift teilen wird, der 2016 als Zweitplatzierter bei Milan – San Remo sein Klassikerkönnen unter Beweis stellte.

Es kann nur einen führenden Sprinter im Team geben: Marcel Kittel wechselt zu Katusha-Alpecin (Foto: Sirotti)

Marcel Kittel wechselt von Belgien (Quick-Step Floors) in die Schweiz (Katusha-Alpecin)

Einer geht, der nächste kommt: Marcel Kittel wird in die Sprintfußstapfen von Kristoff treten, wenn der deutsche Sprinter für die 2018 Saison vom belgischen Team zu Katusha-Alpecin wechselt. Kittel stellte bei der 104. Tour de France seine Kraft und Form unter Beweis und zeigte, dass er nach ein paar schwierigen Jahren, zu einer Macht zurückkehrt, mit der man rechnen muss. Allein bei der 104. Tour de France gewann er fünf Etappen und führte in der Punktewertung. Leider sah sich Marcel Kittel nach einem Sturz dazu gezwungen, die Tour de France frühzeitig zu verlassen.

Kittel sprach sehr offen über seine Motivation, das Team zu wechseln. Er sehe mit den Erfolgen, die sein Sprintkollege Fernando Gaviria in der 2017 Saison feiern konnte, dass es zu Diskussionen kommen würde, welcher Name als der führende Sprinter bei den Grand Touren für Quick-Step auftreten würde. Der Teammanager Patrick Lefevere konnte ihm keine Garantien geben.

“Nachdem ich 2015 eine sehr enttäuschende Saison hatte, habe ich mir geschworen, einige Dinge zu ändern. Einer dieser Dinge ist es, dass ich nicht mehr bereit bin, für meinen Sport Kompromisse eigehen zu müssen. Ich kann nachvollziehen, dass mir mein Team noch keine Garantien geben kann, aber ich möchte kurz vor der Tour de France keinen Diskussionen ausgesetzt werden”, sagte Kittel.

Er sei sehr glücklich bei Quick-Step gewesen und ist froh, dass er das Team ohne böse Worte verlassen kann. Marcel Kittel freut sich auf den Neuanfang. Der Sprinter hat einen Zwei-Jahres-Vertrag mit Katusha-Alpecin unterschrieben und wird mit seinem Landsmann und guten Freund, dem Zeitfahrer Tony Martin, wieder im gleichen Team die Saison bestreiten.

Alex Dowsett sucht durch seinen Teamwechsel neue Anreize und Aufgabenbereiche. (Foto: Sirotti)

Ian Boswell verlässt Team Sky und wechselt zu Katusha Alpecin

Der Amerikaner verlässt nach fünf Jahren Team Sky und wechselt für die kommende Saison zu Katusha-Alpecin. Während er bei Team Sky unter Vertrag stand fuhr Boswell zweimal bei der Vuelta a España und beim Giro d’Italia. Seine Erfolge bei Rennen sind beeindruckend, wenn er die Möglichkeit bekommt, sich im Rennen zu entfalten. Bei der Vuelta, beim Giro del Trentino und bei der Tour of California kam er auf mehreren Etappen unter den ersten drei ins Ziel. Jedoch ist die Entwicklung des talentierten Bergfahrers bei Team Sky stark eingeschränkt. “Ich bin sehr gespannt auf mein neues Team. Nach fünf Jahren im selben Team ist dies ein wichtiger Schritt in meiner persönlichen Entwicklung”, sagte Boswell.

Für den Manager von Katusha, Jose Azevedo, ist die Ergänzung des Teams um Boswell ein vielversprechender Schritt. “Er bringt viel Erfahrung mit sich. Es ist an der Zeit, dass er von der Domestik in eine Führungsrolle wechselt. Er hat bewiesen, dass man sich auf ihn verlassen kann und gezeigt, dass er die Rolle als Teamleader problemlos übernehmen kann. Aber nicht nur das: Ian ist treu aber auch sehr stark. Er ist ein vielversprechender Fahrer.”

Alex Dowsett zieht um: von Movistar zu Katusha-Alpecin

Damit ist es noch nicht getan: Katusha-Alpecin, das sich sehr darum bemüht, sich neu zu erfinden und seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, holt Alex Dowsett an Bord. Der fünfmalige britische Meister im Einzelzeitfahren verlässt das spanische Team Movistar, um 2018 in den Farben des schweizer Teams zu starten. Der Brite, der während seiner Zeit mit Movistar nur eine Grand Tour bestritt, freut sich auf den Wechsel.

Sein Hauptfokus bleiben weiterhin die Einzelzeitfahren, aber er erhofft sich auch, dass er mit seinem neuen Team die Grand Touren bestreiten und Marcel Kittel zu Etappensiegen verhelfen wird. “Bei Team Sky war ich einer der Fahrer, dessen Aufgabe es war, Mark Cavendish zu schützen und ihn an den letzten Kilometer zu führen. Ich hoffe, das gleiche für Marcel Kittel tun zu können. Ich bin auf mein neues Team gespannt. Katusha wird die Entscheidung nicht bereuen.”

Peter Kennaugh – von Team Sky geht es zu Bora-Hansgrohe

Der ehemalige Britische Meister verlässt nach sieben Jahren Team Sky und geht zum deutschen WorldTour-Team Bora-hansgrohe. Teammanager, Ralf Denk, bestätigte, dass auf den Briten bei Bora eine neue Rolle wartet. “Peter Kennaugh hat in der Vergangenheit hervorragende Arbeit für Sky geleistet, er war mehrere Male dabei, als das Team die Tour gewann”, sagte er. “Wir denken aber, dass er noch das Potential hat, sich als Fahrer noch weiter zu verbessern. Er ist ein starker Bergfahrer, der auch im Flachland schnell unterwegs ist. Er könnte bei Etappenrennen Gewinne erzielen und wir wollen seine Entwicklung dahingehend unterstützen. Peter wird für uns nächstes Jahr bei den einwöchigen Etappenrennen die Führungsrolle übernehmen”, sagte Denk.

Peter Kennaugh wechselt zu Bora-Hansgrohe. Dem britischen Fahrer soll bei den einwöchigen Etappenrennen die Führungsrolle übernehmen. (Foto: Sirotti)

Kennaugh war seinem Team sehr dankbar, aber er weiß, dass sich bei Bora-hansgrohe neue Möglichkeiten öffnen werden. “Für mich ist es eine großartige Möglichkeit, ein neues Kapitel in meiner Karriere zu schreiben, und das mit einem Team, das viel Potential hat”, sagte der Brite. Daniel Oss wird als weiterer Neuankömmling zum deutschen Team wechseln. Die italienische Super-Domestique kommt von BMC Racing zu Bora-hansgrohe, um deren Kampagne für die Frühjahrsklassiker zu unterstützen.

Mikel Nieve verlässt Team Sky für Orica-Scott

Mit seinem Wechsel von Team Sky zu Orica-Scott verliert Team Sky einen weiteren prominenten und begabten Bergfahrer. Der Spanier war für die letzten vier Saisons bei Team Sky unter Vertrag und verhalf Chris Froome 2017 zu seinem vierten Tour de France Sieg. In den letzten Jahren hat Nieve sich als Domestique in den Bergen spezialisiert.

Nieve wird zusammen mit den anderen starken Bergfahrern Damien Howson, Ruben Plaza, Roman Kreuziger und Carlos Verona ein Team bilden, das sich um die Gesamtsiegerhoffnungen Esteban Chaves, Simon Yates und Adam Yates aufbaut. “Ich möchte dem Team helfen, wichtige Siege zu erringen und ein Teil ihres Erfolges zu sein”, sagte Nieve. “Ich würde gerne bei den bedeutenden Rennen mitfahren und auf den Bergetappen eine wichtige Rolle spielen und eng mit den Jungs zusammenarbeiten .”

Elia Viviani wechselt zu Quick-Step Floors

Ein Jahr bevor sein Vertrag mit Team Sky zu Ende ging, entschloss sich Elia Viviani, das Team zu wechseln und zu Quick-Step Floors zu ziehen. Der Italiener, der bei den Olympischen Spielen 2016 die Goldmedallie im Omnium beim Bahnradfahren gewann, hat einen Zweijahresvertrag mit dem belgischen Team abgeschlossen. Viviani stoß 2015 zu Team Sky und gewann in dem Jahr eine Etappe des Giro d’Italia.

Die 100. Auflage der Italienrundfahrt in 2017 sollte sein Hauptziel der Saison werden, aber letztendlich war er in der endgültigen Aufstellung des Teams für den Giro d’Italia nicht aufgeführt. Team Sky focussierte sich auf die Gesamtwertung der Italienrundfahrt und nicht darauf, Sprintetappen zu gewinnen. Daraufhin kam es schon zu Munkeleien, dass sich der Italiener nach einem neuen Team umsehen würde, was aber von Viviani persönlich immer wieder abgestritten wurde. Letztendlich konnte er das Angebot und die Möglichkeiten, die ihm von Quick-Step geboten wurden, nicht ausschlagen.

 

Mikel Nieve war einer der stärksten Helfer für Froome. Bei Orica-Scott wird er sich auf die Klassiker spezialisieren. (Foto: Sirotti)

“Quick-Step Floors ist die beste Wahl, die ich treffen konnte”, sagte Viviani in seiner Kundgebung. “Ich konnte das Angebot, das mir von einem der größten Teams gemacht wurde, nicht ausschlagen. Ich fühle mich geehrt, zu einem Team zu gehören, das sich in den letzten Jahren im Sprint so fantastisch hervorgetan hat. Ich möchte mich bei Patrick und dem Team für diese Chance und ihr Vertrauen bedanken.”

Viviani bedankte sich bei seinen ehemaligen Teamkollegen. “Ich danke Team Sky für die letzten drei Jahre. Aber es ist für mich an der Zeit, neue Herausforderungen zu suchen. Für mich in meiner Karriere ist das der richtige Schritt. Ich bin 28 Jahre alt und in der kommende Saison will ich wissen, was ich leisten kann. Und das in einem Team, was mir diese Möglichkeiten bietet.”

Dan Martin – von Quick-Step Floors zu UAE Team Emirates

Dan Martin, der bei der 2017 Tour de France Gesamtsechster wurde, unterschrieb einen Zweijahresbakommen mit UAE Team Emirates und verlässt somit das belgische Team, in dem er sich in den letzten zwei Jahren als Fahrer stark entwickelte. “UAE Team Emirates teilen meinen Ausblick und meine Leidenschaft für den Sport. Für mich beginnen die wichtigsten Jahre meiner Karriere, das Team bietet mir das beste Sprungbrett, meine Ziele zu erreichen”, sagte der Ire. Für Dan Martin könnte der Wechsel bedeuten, dass er zu einem seine Erfahrung und Fähigkeiten bei den Klassikern einbringen kann und zum anderen die Führungrolle bei den Grand Touren übernehmen wird.

Matteo Trentin zieht zu Orica-Scott

Nach sechs Jahren verlässt Matteo Trentin das belgische Team für Orica-Scott, um sich vor allem in den Klassikern zu entfalten und zu entwickeln. Trentin wird bei Orica-Scott der Klassikereinheit zugeteilt, der auch schon Mathew Hayman, Alex Edmondson und Luke Durbridge angehören. Orica-Scott verzeichnen schon Siege bei den Klassikern  Paris-Roubaix, Il Lombardia, Liege-Bastogne-Liege und Milan-San Remo. Nur die Flandern-Rundfahrt fehlt dem Team, aber sie hoffen, dass die Erfahrungen, die der Italiener in den sechs Jahren bei einem belgischen Team gemacht hat, das ändern wird.

“Unser Team für die Klassiker fährt schon seit einiger Zeit zusammen. Matteo wird uns in dieser besonderen Periode der Saison einen Vorteil bringen, um unsere Erfolge weiter auszubauen”, sagte Matt White, Direktor von Orica-Scott. Durch seine enge Zusammenarbeit mit einigen der schnellsten Männer im Peloton während seiner Zeit bei Quick-Step hat er außerdem wertvolle Erfahrung gesammelt, die dem jungen Sprinter Caleb Ewan von Vorteil sein werden.

Team Sunweb möchte das Potential seiner Fahrer im Team nutzen und aufbauen. (Foto: Sirotti)

Team Sunweb holt sich Edward Theuns (Trek-Segafredo) 

Theuns kam 2016 zu Trek und somit auf die Bühne der WorldTour. Seine Ergebnisse und Leistungen waren sehr vielversprechend. Leider wurde seine Entwicklung im selben Jahr unterbrochen, als er sich bei seinem Tour de France Debut einen Wirbel brach. Es folgte eine langwierige und schwierige Rehabilitation, aber in der 2017 Saison machte der 26-jährige Belgier große Fortschritte und brachte wieder erste Erfolge ein: Bei Paris-Roubaix kam er unter den ersten zehn der Gesamtwertung und sicherte sich seinen ersten WorldTour-Sieg bei der BinckBank Tour.

“Ich freue mich auf Team Sunweb. Ich habe das Team in den letzten Jahren kennengelernt und ich denke, jetzt ist für mich der richtige Zeitpunkt, zu wechseln”, sagte Theus. “Der Hauptgrund für meine Entscheidung lag darin, wie das Team seine Fahrer fördert. Zusammen mit dem Team hoffe ich auf viele Erfolge, vor allem bei den flämischen Rennen.”

“Wir haben Edward schon eine zeitlang beobachtet”, sagte Marc Reef, Directeur Sportif von Team Sunweb. “Er ist ein starker Fahrer bei den Klassikern und wir sind davon überzeugt, dass er sich weiter entwickeln wird. Er wird bei den flämischen Klassikern die Führung übernehmen.”

Louis Vervaeke – von Lotto Soudal zu Team Sunweb

Mit Vervaekes Entscheidung, von Soudal zum deutschen Team zu wechseln hat Theuns einen Landsmann im gleichen Team. Theuns wird sich weiterhin auf die Klassiker konzentrieren, aber für Vervaeke steht die Entwicklung bei den Etappenrennen im Vordergrund. “Ich freue mich, für die nächsten zwei Saisons für Team Sunweb zu fahren”, sagte der 23-jährige, der bei Lotto Soudal 2014 seine Karriere als Profi begann. “Der Erfolg des Teams in dieser Saison war einfach hervorragend. Es ist aufregend, dass ich in den nächsten zwei Jahren zum Erfolg beitragen kann. Ich hoffe, viel von den erfahrenen GC Fahrern zu lernen und in den Bergen dem Team beiseite zu stehen.”

“Louis ist mit seinen 23 Jahren noch sehr jung und fährt schon seit einigen Jahren als Profi. Er wollen in den kommenden Jahren mit ihm arbeiten, um seine Stärken in den Bergen auszubauen und ihn Schritt für Schritt an die Gesamtklassifikation heranführen, so dass er in der Zukunft auf GC fahren kann”, sagte Reef.

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