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Training & Ernährung

Wintertraining: Alternativen und Ausgleichsport für Radfahrer

Mit diesen Alternativsportarten kannst du im Winter deine Fitness erhalten und Abwechslung in die dunkle Jahreszeit bringen

Der Winter stellt den Radsportler jedes Jahr vor die Herausforderung, seine Fitness auch in der dunklen Jahreszeit zu erhalten, damit der Wiedereinstieg in die Saison nicht bei null anfängt. 

Nicht jeder fährt gerne in der Dunkelheit und spätestens bei Schnee und Glatteis entscheiden sich viele Rennradfahrer den Straßen fernzubleiben. Für viele bietet die Rolle Eine Alternative, die Fitness über die dunkle Jahreszeit zu retten. Aber auch die Rolle kann ihren Reiz verlieren und deine Willenskraft auf die Probe stellen. Gerade im Herbst und im Winter bietet sich dir die Gelegenheit, anderen Sportarten nachzugehen, die dir helfen können, deine Fitness zu halten. Der Umstieg, den Fokus etwas zu verlagern, ist jetzt zu empfehlen, während die Form vom Radfahren noch erhalten ist. Hier sind drei Alternativen, die in der kalten Jahreszeit deine Ausdauer, Kraft und Koordniation fördern können.

Der Herbst und Winter stellt den Rasportler vor die Herausforderung, die Fitness uber die dunkle Jahreszeit zu retten. (Foto: HOY Vulpine)

Querfeldein, über Stock und Stein – es muss kein Marathon sein

Für einige meiner Trainingspartner ist der Gedanke des Laufens abwegig. Laufen und Radfahren vertragen sich nicht: Laufen macht langsam und zerstört den runden Tritt, den Radsportler anstreben.

Laufen kann deine Schnelligkeit und Ausdauer fur den Radsport erhohen und bietet dir die Bewegung an der frischen Luft.

Verschiedene Studien halten dagegen und habe das Gegenteil bewiesen: Das Lauftraining eignet sich als sehr gute Alternative für Radsportler, die Form über den Winter zu retten, die Leistung zu verbessern und das Gewicht zu halten. Berichten zufolge haben auch Profis wie André Greipel die positive Wirkung des Laufens auf ihre Leistungsfähigkeit wie Schnelligkeit entdeckt und ergänzen im Winter ihr Radtraining mit regelmäßigen Laufeinheiten.

Wenn dir auf der Rolle die Decke auf den Kopf zu fallen droht, bringt dir das Laufen eine willkommene Abwechslung und Bewegung an der frischen Luft. Wer sich entscheidet, im Winter öfter die Laufschuhe zu schnüren und den Fokus auf das Lauftraining zu verlegen, kann mit einer erhöhten Leistungsfähigkeit auf dem Rad rechnen. Dazu gehört nicht nur das entspannte Joggen durch den Wald sondern auch intensive Laufintervalle.

 

Durch das Laufen setzt du durch den veränderten Bewegungsablauf neue Anreize an deinen Körper, stärkst deine Bänder und beanspruchst die Muskeln, die beim Radfahren vernachlässigt werden. Vor allem in den Beinen schafft das Laufen den notwendigen Ausgleich zu der Oberschenkelmuskulatur. Wem das Laufen auf dem Asphhalt nicht zusagt, kann zusätzlich bei Querfeldeinläufen durch den Wald und über Felder seinen Gleichgewichtsinn schulen. Studien haben auch bewiesen, dass regelmäßiges Laufen die Knochendichte verbessert, was vor allem für die Radsportlerinnen unter uns zu Gute kommt.

Schwimmen ist eine grossartige Alternative zum Wintertraining mit vielen Vorzugen, von denen du beim Radfahren profitieren wirst. (Foto: Katja Fuhr-Boßdorf / pixelio.de)

Ein weiterer Vorteil zum Laufen: Deine Laufschuhe und die passenden Klamotten sind schnell gepackt und können dich ohne Aufwand mit auf die Familienbesuche, die in der Weihnachstzeit anstehen, begleiten.

Schwimmen: Ganzkörpertraining für den Radsportler

Profiradsportler Riche Porte ist ein großer Befürworter des Schwimmens als Ausgleichsport für Radfahrer. „Schwimmen kann deine Ausdauer verbessern und es fordert den gesamten Körper“, sagt Porte, der für die 2019 Saison von BMC Racing zu Trek-Segafredo wechselt. „Wenn ich im Schwimmen fit bin, profitiere ich davon auf jeden Fall beim Radsport.“ Schwimmen fördert deine Lungenkapazität und aerobische Leistungsfähigkeit, was sich direkt auf das Radfahren übertragen lässt.

„Es ist allgemein bekannt, dass unter Sportlern die Schwimmer eine der größten Lungkapazitäten haben“, fügt Porte hinzu. „Ich spüre das am eigenen Körper wie meine Lunge brennt wenn ich länger nicht geschwommen bin und wieder anfange, meine Bahnen zu ziehen.“ Der Australier gibt zu, dass schwimmen vielleicht nicht der einfachste Ausgleichssport ist, aber der Gewinn, den man macht, die anfänglichen Schwierigkeiten ausgleicht. „Aber wenn du bereit bist, dir Mühe zu geben und ein bisschen Zeit zu investieren, kannst du als Radsportler großen Nutzen erzielen.“

Bei einer Dichte, die viermal größer als Luft ist, wird beim Schwimmen der ganze Körper beansprucht, wenn du deine Bahnen ziehst. Mit diesem Ganzkörpertraining verbesserst du nicht nur deine Leistungsfähigkeit auf dem Rad sondern beugst eventuellen Dysbalancen und Verletzungen in der Muskulatur vor.

 

 

Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt, seinen Fokus auf eine Alternative und Erganzung zum Radfahren im Winter zu richten: Deine Fitness der Saison ist noch erhalten, was den Einstieg erleichtert. (Foto: Scott Connor / Factory Media)

Der Antriebsmotor des Radsportlers, deine Bein – und Pomuskulatur, wird ebenso gefördert wie auch die Muskulatur deines gesamten Oberkörpers, einschliesslich deiner Arm- und Bauchmuskulatur. Diese Muskelgruppen werden von vielen Radsportlern vernachlässigt, tragen aber viel zu deiner Leistungsfähigkeit, Stabilität und Kraftübertragung auf dem Rad bei. Zug um Zug im gekachelten Becken kann dir, anstatt des stundenlangen Krafttrainings im Fitnessstudio, große Vorteile auf dem Rad bringen.

Das Wandern, das Wandern, das Wandern

Wir sprechen nicht von dem gemütlichen Gang zum Bäcker am Sonntagmorgen oder dem kurzen Sonntagsspaziergang, sondern von kräftigen Schritten mit festem Schuhwerk über Kilometer im Wald und in den Bergen. Gezieltes und aktives Gehen bringt dich nicht nur außer Atem und erhöht deinen Puls. Der gehende Ausfallschritt ist eine beliebte Kräftigungsübung für Sportler, um die Bein- und Pomuskulatur zu stärken und Koordination zu trainieren. Beim Wandern reiht sich ein Ausfallschritt an den anderen.

Beim Kraxeln über Steine und Wurzeln und dem Erobern von unebenen Gelände forderst du deine Oberkörpermuskulatur und Koordination. Nach einer langen Wanderung wirst du nicht nur erschöpft und müde ins Bett fallen, sondern vielleicht auch mit einem überraschenden Muskelkater am nächsten Tag aufwachen.

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