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Profi-Radsport

Simon Yates bestätigt seine Teilnahme beim Giro d’Italia 2019

"Der Giro hinterliess einen bitteren Nachgeschmack", gibt der Brite zu

Simon Yates (Mitchelton-Scott) hat bestätigt, dass er 2019 den Giro d’Italia erneut in Angriff nehmen wird. Der Brite gibt zu, dass sein Zusammenbruch und klägliches Ende des Giro 2018 bei ihm “einen bitteren Nachgeschmack” hinterlassen hätte.

Nach drei Etappensiegen und 15 Tagen im maglia rosa der Führung in der Gesamtwertung beim Giro d’Italia 2018 ging der Traum in rosa für Simon Yates zu Ende, als er auf der 19. Etappe auf dem Colle delle Finestre zusammenbrach und 28 Minuten an Chris Froome (Team Sky) verlor. Froome gewann letztenlich den Giro d’Italia 2018, Simon Yates erreichte Rom an 21. Stelle in er Gesamtwertung.

Simon Yates (Mitchelton-Scott), hier bei seinem Sieg auf der 9. Etappe des 101. Giro d’Italia, bestatigt seine Teilnahme am Giro d’Italia 2019. Der Brite fuhrte 15 Tage in der Gesamtwertung, bevor er auf der 19. Etappe einbrach.  (Foto: Sirotti)

Der 26-jährige verabeitete seine Enttäusching schnell und überzeugte von seinem Können und seinen Fähigkeiten mit dem Sieg bei der Vuelta a Espana 2018 im September. “Ich freue mich darauf, zum Giro d’italia zurückzukehren”, sagte Yates in der Bekanntmachung, die von seinem Team veröffentlicht wurde.”Ich habe großartige Erinnerungen an das Rennen, aber es hat auch einen bitteren Nachgeschmack bei mir hinterlassen. Ich möchte zurück und die Aufgabe zu Ende führen. Ich arbeite jetzt schon hart daran, dass ich in großartiger Form in Italien ankomme. Ich kann es kaum abwarten, dass die Saison losgeht!”

Simon Yates bewies Kraft, taktisches Geschick und starke Fahigkeiten beim Giro d’Italia 2018. „Das Rennen hinterliess einen bitteren Nachgeschmack“, gibt der Brite zu. (Foto: Sirotti)

Mit seinen drei Siegen im maglia rosa tat Yates es Marco Pantani, Gilberto Simoni und Eddy Merckx gleich, die auch drei Etappen gewannen während sie beim Giro in Führung der Gesamtwertung lagen. Yates stürmte bei Gran Sasso d’Italia, Osimo und Sappada zum Sieg.

Der Brite zeigte 2018 auch beim Einzelzeitfahren eine starke Leistung. Vor allem beim Einzelzeitfahren in Rovereto in der letzten Woche des Giro bewies Yates, dass seine Fähigkeiten beim Radsport nicht nur auf die Berge begrenzt sind. Aber Yates gibt zu, dass die drei EInzelzeitfahren beim Giro d’Italia 2019 ihn vor eine neue Herausforderung stellen werden.

„Der Giro ist ein extrem schwieriges Rennen. Mit den drei Einzelzeitfahren nächstes Jahr kann ich nicht unbedingt meine Stärken ausspielen. Aber ich werde alles geben und sehen, was ich erreichen kann”, sagte Yates.

Der Mitchelton-Scott Fahrer, hier beim Zeitfahren der Vuelta a Espana, hat sich im Zeitfahren stark entwickelt, was ihm beim Giro d’Italia 2019 zu Gute kommen kann. Yates gewann letztendlich die Vuelta a Espana 2018. (Foto: Sirotti)

Matt White, Directeur Sportif von Mitchelton-Scott, denkt, dass sich die Einzeltzeitfahren beim Giro 2019 nicht negative auf die Leistung von Yates auswirken wird. Yates hat sich in den letzten Jahren im Zeitfahren stark entwickelt, was ihm 2019 zugute kommen kann. Das erste Zeitfahren beim Giro d’Italia 2019 ist eine kurze, bergige Strecke auf der ersten Etappe in Bologna. Auch das längere Zeitfahren auf der 9. Etappe in San Marino ist eine wellige Strecke, nur die Strecke des dritten, und letzten, Zeitfahrens in Verona auf der 21. Etappe ist eher flach.

„Die Strecke ist für Simon gut geeignet”, sagte White. “Die drei Einzelzeitfahren beinhalten alle einen gewissen Grad an Anstiegen, sind daher nicht auf die Zeitfahrspezialisten ausgerichtet. Simon hat sich im Zeitfahren stark verbessert und wir werden schauen, ob es noch weitere Verbesserungsmöglichkeiten geben wird. Es scheint, dass sich das Zeitfahren bei Simon in eine Stärke entwickelt.”

„Zwar werden in den ersten zehn Tagen kaum Höhenmeter gesammelt, dennoch ist dieser Giro der härteste Giro den ich in den letzten zehn Jahren gesehen habe. Auf drei oder vier Etappen werden über 5,000 Höhenmeter gefahren. Das ist eine kolossale Belastung und es werden sehr lange, anstrengende Tage.”

Mit seiner Zusage zum Giro d’Italia 2019 gesellt sich Yates zu Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) und Tom Dumoulin (Sunweb). Beide Fahrer haben in den letzten Tagen ihre Teilnahme beim Giro 2019 bestätigt. Fabio Aru (UAE Team Emirates) und Egan Bernal (Team Sky) sind zwei weitere Favoriten, von denen noch erwartet wird, dass sie sich der Herausforderung stellen werden. Eine offizielle Zusage steht noch aus.

Mit seinem Sieg bei der Vuelta a Espana 2018 hat Simon Yates bewiesen, dass er das Zeug eines GC-Fahrers hat, der auf Sieg fahren kann und wird. „Ich werde beim Giro alles geben und dann sehen wir, was passiert“, sagte Yates. (Foto: Sirotti)“Egal wer starten wird, Simon wird al seiner der Favoriten beim Giro teilnehmen und für uns ist das kein Problem”, sagte White. “Wir werden mit Mikel Nieve ein starkes Team für die Berge zusammenstelle und den Giro 2019 in ähnlicher Art und Weise angehen wie 2018.”

„Ich hatte es mir schon gedacht, dass Simon wieder den Giro fahren möchte”, fügte White hinzu. “Es war sein erster Giro d’Italia und ein Giro, den er nie vergessen wird. Ihm sagt das Rennen sehr zu, er mochte die Erfahrungen, die er beim Giro machte, er feierte größere Erfolge als er je zuvor und erfuhr auch seine grõßte Enttäuschung.”

Simon Yates feierte sein Grand Tour Debut als Jungprofi bei der Tour de France 2014. Bei seiner Rückkkehr zur Tour de France in 2017 erreichte einen sehr respektablen siebten Platz in der Gesamtwertung und gewann die Nachwuchswertung. Yates bewies mit seiner starken Leistung beim Giro d’Italia, das ein großartiger Fahrer in ihm steckt, der sich immer noch weiter entwickelt. White ist überzeugt, dass der Giro den Fähigkeiten des jungen Briten zuspielt.

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