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Vuelta a Espana 2019

Vuelta a España 2019: Eine Streckenübersicht der Spanienrundfahrt

Weniger Bergankünfte, eine fordernde Etappe mitten im Rennen, die entscheidend sein kann

Die Vuelta a España hat seine tradtionellen Bergankünfte für die Austragung in 2019 von neun auf acht reduziert. Im Ganzen bleibt die Streckenführung jedoch genauso bergig, wie wir es von der letzten Grand Tour im Rennkalendar gewohnt sind. Gleichzeitig weicht die Strecke zum ersten mal bei der Vuelta a España von der Straße ab und führt die Profis über ein Teilstück von vier Kilometern durch Gelände, das sich für Cyclocross eignet.

Von den acht Bergankünften kommen vier schon in der ersten Woche, was für die Profis eine ungewöhnlich fordernde und harte Einstiegswoche in der Vuelta a España bedeutet. Die erste Woche erreicht seinen Höhepunkt auf der brutalen Etappe in Andorra: Vor dem letzten Anstieg zum Ziel befindet sich der Teilabschnitt, der von der befestigten Straße abgeht und stattedessen durch Gelände führt.

Die Vuelta a Espana hat für4 2019 seine Strecke bekannt gegeben. Auf die Profis warten acht Bergankünfte und ein Teilstück über unwegsames Gelände. Simon Yates (MItchelton-Scott) hat noch nicht bestätigt, ober e seinen Titel verteidigen wird (Foto: Sirotti)

 

In 2019 führt die Strecke der Vuelta a España von Alicante gegen den Uhrzeigersinn im Halbkreis Richtung Norden und Westen durch Katalonien, Andorra, Frankreich, das Baskenland, Kantabrien und Asturien. Das einzige Einzelzeitfahren der Vuelta in Pau wird die reinen Kletterer nicht aus der Ruhe bringen, die während des restlichen Rennens wieder voll auf ihre Kosten kommen werden.

Zum 50. mal in der Geschichte der Vuelta a Espana endet die Spanienrundfahrt mit einer Sprintetappe in Madrid. (Foto: SIrotti)

Nach dem brutalen Auftakt in der ersten Woche und einer harten, fordernden zweiten Woche verläuft die dritte Woche der Spanienrundfahrt relativ leicht. Die Vuelta besucht die Sierra von Avila im Westen des Landes bevor es am 15. September in Madrid zur letzten Sprintetappe und zur Siegerehrung geht.

Zum ersten mal seit Jahren vermeidet die Vuelta den Süden Spaniens. Dennoch wird die Hitze des spanischen Sommers auch 2019 die Fahrer zusätzlich zu den harten Strecke fordern. Vor allem an der Südostküste und in den zentralen Sierras des Landes könnten die hochsommerlichen Temperaturen den Fahrern zusetzen.

Die Kletterexperten im Peloton werden auch 2019 bei der Vuelta a España auf ihre Kosten kommen: Das Rennen führt über die Pyrenäen und die Picos de Europa. Aber auch die Sprinter kommen 2019 mit einem relative hohen Anteil an Sprintmöglichkeiten zum Zug. Mindestens sieben flache Etappen sind auf die schnellen Männer im Peloton zugeschnitten.

Harte, bergige Etappen und die Hitze des Hochsommers machen die Vuelta aus und fordern die Profis bis auf das äußerste. Die Vuelta a Epsana 2019 macht da keine Ausnahme (Foto: Sirotti)

Die erste Bergankunft der Vuelta a España 2019 kommt auf der fünften Etappe auf dem Alto de Javalembre in der abgelegenen Region von Teruel. Bevor die Profis auf dieser Etappe das hochgelegene Ziel erkämpfen müssen haben sie vier relativ flache Strecken in den Beinen, einschließlich des Mannschaftszeitfahrens auf der ersten Etappe.

Alto de Javalembre ist zwölf Kilometer lang mit einer durchschnittlichen Steigung von sieben Prozent und wird die Profis vor ihren ersten Test ihrer Bergform und ihres Durchhaltevermögens stellen. Nur zwei Tage später treten die Fahrer dem kurzen, aber unglaublich harten Mas de la Costa entgegen.

Die Vuelta besuchte diesen berüchtigten Anstieg zum letzten mal in 2016. Nur vier Kilometer lang und steil erfordert dieser Berg nicht nur Ausdauer sondern auch fahrtechnisches Geschick. Die Grafitti „Hell starts here“ (Hier beginnt die Hölle), die 2016 auf die Straße gemalt wurde, ist berechtigt wie von den Profis nach der Etappe 2016 bestätigt wurde.

Die schwierigste Etappe der ersten Woche und des gesamten Rennens kommt auf der 9. Etappe in Andorra, ein Jahr nach dem Simon Yates (Mitchelton-Scott) 2018 seinen Gesamtsieg in dieser Gegend besiegelte. Die 9. Etappe ist nur 100 Kilometer lang, packt aber mehrere brutale Anstiege auf die kurze Strecke.

Auf dem Los Machucos kam Chris Froome bei der Vuelta a Espana 2017 in Bedrängnis. Der Team Sky Fahrer gewann letztendlich die Spanienrundfahrt 2017. Los Machucos wird bei der Vuelta 2019 wieder in Angriff genommen. (Foto: Sirotti)

Zuerst geht über die Pässe Ordino und Col de la Gallina bevor es auf dem letzten Stück in kurzer Reihenfolge über drei Pässe geht: Zwei Anstiege der zweiten Kategorie und zum Ziel auf dem Cortals D’Encamp, einem Pass der ersten Kategorie.

Die Anstiege folgen Schlag auf Schlag und den Profis wird wenig Möglichkeit geboten, sich von den Anstrengungen zu erholen, bevor die Straße wieder ansteigt. Bevor es auf den letzten Pass Cortals d’Encamp geht, müssen die Profis 22 Kilometer ununterbrochen Klettern und vier Kilometer geländeartige Straßen überwinden. Die 9. Etappe verspricht, die denkwürdigste Etappe der Vuelta a España zu werden.

Nach seinem Abstecher in die Pyrenäen besucht die Vuelta zum ersten mal Pau in Frankreich für das einzige Einzelzeitfahren der Spanienrundfahrt 2019. Danach geht es in der zweiten Woche in den Bergen wieder zur Sache: Drei Bergankünfte, verteilt auf vier Etappen zwischen Cantabria und Asturien am Ende der zweiten Woche, könnten über den Ausgang der Vuelta a España 2019 entscheiden.

2017 war es auf dem steilen, schmalen Straßen des Los Machucos, das Chris Froome (Team Sky) in Bedrängnis kam. Der Brite entschied letztendlich das Rennen für sich, 2019 wird die Vuelta diesen Anstieg in der zweiten Woche aufsuchen, gefolgt von zwei weiteren weniger bekannten Bergankünften in den Bergen Pico de Europa in Asturien.

Mit sieben Sprintetappen kommen die schnellen Männer des Peloton bei der Vuelta a Espana 2019 richtig zum Zug (Foto: Sirotti)

Der Alto del Acebo auf der 15. Etappe wurde schon öfter in der Vuelta a Asturias befahren, tritt aber zum ersten mal bei der Vuelta a España in Erscheinung. Zusätzlich wird auf der 16. Etappe eine noch nie genutzte Auffahrt zum Acebo befahren. Die 20 Kilometer lange Auffahrt der La Cubilla zum Ziel der 16. Etappe wird dem erschöpfte Peloton nach zwei harten Wochen auf einen Härtetest stellen.

Im Gegensatz zu den ersten zwei Wochen liest sich die letzte Woche der Vuelta mit drei Sprintetappen und einer Bergankunft relativ unkompliziert und harmlos. Die letzte Bergankunft der Vuelta a España 2019 ist am Samstag der dritten und letzten Woche der Spanienrundfahrt. Nur die 18. Etappe führt das Peleton noch einmal in die Berge westlich von Madrid.

Die letzte Etappe führt zum 50. mal in der Geschichte der Vuelta a España nach Madrid, wo am 15. September zum letzten mal die Sprinter im Massensprint um den Etappensieg kämpfen werden und der Sieger der Spanienrundfahrt geehrt wird.

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