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Rennberichte & Analysen

Tour Down Under 2019: Viviani sprintet zum Etappensieg

Elia Viviani setzt sich auf der 1. Etappe in einem chaotischen Finale durch und sichert sich den Tagessieg in Adelaide

In einem chaotischen Finale auf der Zielgeraden der ersten Etappe der Tour Down Under 2019 in Adelaide konnte sich Elia Viviani (Deceuninck-QuickStep) erfolgreich gegen Max Waldscheid (Team Sunweb) durchsetzen. Waldscheid schien der Sieg schon sicher, als der Italiener wie aus dem nichts auftauchte und sich den Sieg sicherte. Jakob Mareczko (CCC Team) wurde dritter.

Die Favoriten Caleb Ewan (Lotto Soudal), der das Down Under Classics gewonnen hatte, und Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) wurden in dem chaotischen Durcheinander der Zieleinfahrt verwickelt und fielen dadurch weit zurück. Sagan kam als achter Fahrer ins Ziel, Ewan rollte an 23. Stelle über die Ziellinie.

Elia Viviani (Deceunick – QuickStep) gewinnt die erste Etappe der Tour Down Under 2019 in Port Adelaide. (Foto: Sirotti)

„Man sprintete in den Gegenwind, um ins Ziel zu kommen“, sagte der Etappensieger. „Man möchte nicht zu früh vorne sein. Es war nicht leicht und man muss den richtigen Moment abwarten. Wenn du nur 50 Meter zu früh abziehst, bekommst du ernsthafte Probleme. Dann sah ich links die Lücke.“

Mit seinem Etappensieg liegt der Italiener in der Führung der Gesamtwertung. In einem chaotischen Finale konnte Viviani sich souverän gegen Waldscheid (Team Sunweb) durchsetzen und sich den Sieg sichern. (Foto: Sirotti)

„Hätte es diese Lücke nicht gegeben, wäre ich nicht losgefahren. Ich bin ja nicht verrückt“, fügte der Italiener hinzu. „Ich dachte, dass ich da durch passen würde, vielleicht haben Bauhaus und ich uns kurz berührt, aber als ich links vorbeizog, wusste ich, dass es so gut war. Als ich an ihm vorbeikam, konnte ich mich voll auf die Ziellinie konzentrieren.“

Viviani liegt bei der Tour Down Under 2019 in der Gesamtwertung in Führung und liegt vier Sekunden vor Walscheid. Für die Ausreißer Patrick Bevin (CCC Team), Michael Storer (Team Sunweb) und Jason Lea (UniSA-Australia) hat sich der Tag in der Fluchtgruppe ausgezahlt. Auch wenn sie 40 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurden, erhielten die drei Fahrer ausreichend Zeitgutschriften, die sie in die Top 10 der Gesamtwertung bracjte.

Bevin liegt in der Gesamtwertung an dritter Stelle, Storer auf Platz vier. Beide Fahrer haben einen Rückstand von fünf Sekunden zu Viviani. Lea liegt mit acht Sekunden hinter Viviani auf Platz acht.

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