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Tour de France 2026

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Update Tour de France 2026 Etappe 3-5: Pogačar übernimmt Gelb, Pedersen triumphiert

Update Etappe 3-5: Die ersten Pyrenäen bringen Bewegung ins Klassement

Update Tour de France 2026: Die Tour de France 2026 nimmt bereits in der ersten Rennwoche richtig Fahrt auf. Nach dem spektakulären Grand Départ in Barcelona und dem ersten Schlagabtausch zwischen Jonas Vingegaard und Tadej Pogačar sorgten die Etappen drei und vier für weitere Höhepunkte. Während Pogačar in den Pyrenäen das Gelbe Trikot übernahm, setzte Lidl-Trek mit einer taktischen Meisterleistung auf dem Weg nach Foix ein deutliches Ausrufezeichen.

Auch aus deutscher Sicht bleibt die Frankreich-Rundfahrt spannend: Florian Lipowitz behauptet sich weiterhin unter den besten Rundfahrern der Welt und bestätigt seine starke Form.

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Foto: Pixabay / keesluising

Etappe 3: Tadej Pogačar schlägt zurück und übernimmt das Gelbe Trikot

Die dritte Etappe führte das Peloton über 195,9 Kilometer von Granollers nach Les Angles, und erstmals richtig ins Gebirge. Nach den schnellen Auftaktetappen wartete mit dem Col de Toses der erste Berg der 1. Kategorie, ehe der Schlussanstieg nach Les Angles die Klassementfahrer zum ersten echten Kräftemessen zwang.

Bereits vor dem Start sorgten jedoch außergewöhnliche Umstände für Gesprächsstoff. Aufgrund schwerer Waldbrände in der Region mussten die letzten rund 40 Kilometer der Etappe ohne Zuschauer ausgetragen werden. Die Sicherheitskräfte wurden für den Katastrophenschutz benötigt, eine ungewöhnliche, aber notwendige Entscheidung.

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Foto: Pixabay / keesluising

70 Kilometer Vollgas bis zur Fluchtgruppe

Von Beginn an entwickelte sich eines der aggressivsten Rennen der bisherigen Tour. Über 70 Kilometer verhinderten das hohe Tempo und permanente Attacken die Bildung einer Ausreißergruppe. Zahlreiche namhafte Fahrer wie Julian Alaphilippe, Mads Pedersen oder Egan Bernal versuchten ihr Glück, doch Visma | Lease a Bike und UAE Team Emirates-XRG hielten das Rennen zunächst geschlossen.

Erst als klar wurde, dass keiner der Angreifer eine Gefahr für das Gesamtklassement darstellte, ließen die beiden dominierenden Mannschaften eine größere Gruppe ziehen.

Alex Baudin nutzte die Gelegenheit perfekt. Der Franzose sammelte Bergpunkte, trug zwischenzeitlich sogar virtuell das Gelbe Trikot und wurde später als kämpferischster Fahrer des Tages ausgezeichnet.

Pogačar entscheidet das erste Bergduell für sich

Im Finale war jedoch Schluss mit den Hoffnungen der Ausreißer. UAE Team Emirates-XRG kontrollierte gemeinsam mit Visma das Rennen und stellte Alex Baudin elf Kilometer vor dem Ziel.

Am Schlussanstieg kam es schließlich zum erwarteten ersten direkten Schlagabtausch der Tourfavoriten.

Tadej Pogačar setzte die entscheidende Attacke und gewann den Sprint der Favoriten vor Jonas Vingegaard. Richard Carapaz überraschte als Tagesdritter, während Remco Evenepoel und Florian Lipowitz ebenfalls den Anschluss an die Spitzengruppe hielten.

Mit seinem Etappensieg übernahm Pogačar gleichzeitig das Gelbe Trikot. Zeitgleich mit Vingegaard, aber dank der Zeitbonifikationen wechselte die Gesamtführung erstmals während dieser Tour den Besitzer.

Florian Lipowitz bestätigt seine Klasse

Für Red Bull-BORA-hansgrohe verlief auch die erste Bergetappe äußerst erfolgreich. Florian Lipowitz erreichte als Tages- und Gesamt-Siebter das Ziel und behauptete sich erneut gegen die besten Rundfahrer der Welt. Der deutsche Hoffnungsträger verlor lediglich überschaubare Zeit auf die beiden Topfavoriten und bleibt damit aussichtsreich im Rennen um eine Spitzenplatzierung. Auch Remco Evenepoel hielt sich schadlos und verteidigte Rang drei der Gesamtwertung.

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Foto: Pixabay / Chrisetchris

UAE präsentiert sich als stärkste Mannschaft der Tour

Nach den ersten drei Etappen zeichnet sich ein klares Bild ab.
Während Visma Jonas Vingegaard hervorragend unterstützt, verfügt UAE Team Emirates-XRG über eine beeindruckende mannschaftliche Breite.

Isaac del Toro, Adam Yates, Brandon McNulty und Nils Politt leisten wichtige Helferdienste für Pogačar. Besonders Del Toro entwickelte sich bereits in den ersten Tagen zu einer der Entdeckungen dieser Tour. Nachdem der Mexikaner bereits die zweite Etappe gewonnen hatte, bereitete er nun den entscheidenden Angriff seines Kapitäns perfekt vor.

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Foto: pix24 / Pixabay

Etappe 4: Lidl-Trek nutzt die Chance der Ausreißer

Nach den anspruchsvollen Auftaktetappen gönnten sich die Favoriten am vierten Tourtag eine kleine Verschnaufpause. Die 182 Kilometer von Carcassonne nach Foix boten zwar erneut fast 2.700 Höhenmeter, galten jedoch als klassische Ausreißeretappe. Genau dieses Szenario trat ein.

Große Fluchtgruppe bestimmt das Rennen

Bei Temperaturen von nahezu 40 Grad bildete sich früh eine 34 Fahrer starke Spitzengruppe. UAE und Visma ließen die Gruppe bewusst ziehen und kontrollierten lediglich den Abstand. Mit dabei waren zahlreiche prominente Fahrer, darunter Nico Denz, Georg Steinhauser, Georg Zimmermann, Jan Tratnik, Mathias Vacek, Quinn Simmons und Mads Pedersen.

Im Peloton übernahmen erneut Nils Politt und UAE die Tempoarbeit, allerdings ohne ernsthafte Ambitionen, die Ausreißer zurückzuholen.

Lidl-Trek liefert eine taktische Meisterleistung

Im Finale spielte Lidl-Trek seine personelle Überlegenheit perfekt aus. Mathias Vacek, Quinn Simmons und Mads Pedersen arbeiteten hervorragend zusammen und neutralisierten sämtliche Angriffe der Konkurrenz. Selbst starke Fahrer wie Pablo Castrillo oder Jan Tratnik fanden kein Mittel gegen die geschlossene Mannschaftsleistung.

Als es auf die Zielgerade ging, war Pedersen nicht mehr zu schlagen.
Der Däne gewann souverän die Etappe vor Teamkollege Quinn Simmons und sicherte sich gleichzeitig das Grüne Trikot. Für viele Experten war es eine der bislang stärksten Teamleistungen der gesamten Tour.

Torstein Træen überrascht mit Gelb

Da das Peloton den Ausreißern bewusst großen Vorsprung gewährte, kam es gleichzeitig zu einem Wechsel an der Spitze des Gesamtklassements.

Torstein Træen profitierte von der langen Flucht und übernahm als dritter Norweger der Tour-Geschichte das Gelbe Trikot.
Mathias Vacek durfte sich zusätzlich über das Weiße Trikot freuen, während Alex Baudin sein Bergtrikot erfolgreich verteidigte.

Deutsche Fahrer bleiben präsent

Auch wenn der Tag den Ausreißern gehörte, präsentierten sich die deutschen Profis erneut aktiv. Nico Denz gehörte lange zur Spitzengruppe, Georg Steinhauser und Georg Zimmermann zeigten sich offensiv und sammelten wertvolle Rennkilometer.

Florian Lipowitz konnte sich dagegen im Feld schonen und ohne Zeitverlust das Ziel erreichen – ein wichtiger Aspekt mit Blick auf die bevorstehenden schweren Bergetappen in den Pyrenäen.

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Foto: Pixabay / Thomasj

Vorschau auf Etappe 5: Endlich eine Chance für die Sprinter?

Nach den ersten anspruchsvollen Renntagen dürfen nun endlich die klassischen Sprinter hoffen. Die fünfte Etappe nach Pau gilt als erste echte Sprintankunft dieser Tour. Zwar wartet kurz vor Schluss noch eine kurze Rampe der 3. Kategorie, doch alles deutet auf eine Massenankunft hin.

Zu den Topfavoriten zählen Jasper Philipsen, Tim Merlier und Biniam Girmay. Auch Mads Pedersen dürfte trotz seines Grünen Trikots wieder ein ernstes Wort um den Etappensieg mitreden.
Aus deutscher Sicht richten sich die Hoffnungen vor allem auf Max Kanter und Phil Bauhaus.

Das Gesamtklassement bleibt völlig offen

Obwohl bereits vier Etappen absolviert sind, zeichnet sich noch kein klarer Favorit auf den Toursieg ab.

Tadej Pogačar konnte sich mit seinem Etappensieg in Les Angles das Gelbe Trikot sichern und unterstrich einmal mehr seine überragende Form. Jonas Vingegaard bleibt ihm jedoch dicht auf den Fersen.

Remco Evenepoel lauert ebenso auf seine Chance wie Florian Lipowitz, der weiterhin zu den stärksten Kletterern dieser Tour zählt. Mit den großen Pyrenäenpässen und später den Alpen warten die entscheidenden Prüfungen allerdings erst noch.

Update Tour de France 2026 Fazit: Die Tour gewinnt täglich an Spannung

Die Tour de France 2026 liefert bereits in ihrer ersten Woche hochklassigen Radsport. Tadej Pogačar hat mit seinem Etappensieg in Les Angles die Gesamtführung übernommen und das erwartete Duell mit Jonas Vingegaard eröffnet. Gleichzeitig beweisen Teams wie Lidl-Trek, dass taktische Cleverness und geschlossene Mannschaftsleistungen auch in diesem Jahr eine zentrale Rolle spielen.

Aus deutscher Sicht macht vor allem Florian Lipowitz weiterhin Hoffnung auf ein Spitzenresultat. Der Red-Bull-BORA-hansgrohe-Profi fährt konstant auf höchstem Niveau und hält Anschluss an die absolute Weltelite.

Mit der ersten Sprintetappe nach Pau und den anschließend folgenden schweren Pyrenäenpässen steht die Tour nun vor ihrem nächsten spannenden Kapitel.

Mehr Infos hier!

FAQ: Update Tour de France 2026

Wer trägt nach Etappe 4 das Gelbe Trikot?

Torstein Træen übernimmt nach seiner erfolgreichen Flucht auf der vierten Etappe die Gesamtführung.

Wer gewann die dritte Etappe?

Tadej Pogačar setzte sich in Les Angles vor Jonas Vingegaard durch und übernahm dadurch das Gelbe Trikot.

Wer gewann die vierte Etappe?

Mads Pedersen gewann nach einer perfekten Teamleistung von Lidl-Trek in Foix und sicherte sich gleichzeitig das Grüne Trikot.

Wie schlägt sich Florian Lipowitz?

Der Deutsche gehört weiterhin zu den stärksten Klassementfahrern der Tour. Nach der dritten Etappe lag er auf Rang sieben der Gesamtwertung und konnte auf der vierten Etappe ohne Zeitverlust Kräfte sparen.

Welche Fahrer gelten aktuell als Favoriten auf den Toursieg?

Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard bleiben die Topfavoriten. Dahinter lauern Remco Evenepoel sowie Florian Lipowitz auf ihre Chancen.

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