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Rennberichte & Analysen

Tour Down Under 2018: Peter Sagan gewinnt die 4. Etappe

Der amtierende Weltmeister geht in die Führung der Gesamtwertung bei der Australienrundfahrt.

Es passierte, was man im Vorfeld schon erwartet hatte: Auf der 4. Etappe der Tour Down Under wurde das Rennen wahrhaftig aufgerüttelt und eine neue Ordnung hergestellt. Auf dem Weg zum Ziel konnte sich Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) in einem Massensprint behaupten und sich den Tagessieg und die Gesamtführung sichern.

Für Sagan war das der erste Tagessieg bei der diesjährigen Tour Down Under, nachdem er das Kriterum, den People’s Choice Classic, gewonnen hatte. „Es ist wirklich gut“, sagte er nach dem Rennen. „Ich habe schon das Kriterum gewonnen, aber hier ist jeder Tag anders und jeden Tag gibt es einen anderen Gewinner. Das ist für das Rennen auch großartig.“

Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) gewinnt den Sprint der 4. Etappe bei der Tour Down Under und geht in die Führung der Gesamtwertung. (Foto: Sirotti)
Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) gewinnt den Sprint der 4. Etappe bei der Tour Down Under und geht in die Führung der Gesamtwertung. (Foto: Sirotti)

Sagan muss jetzt auf der fünften Etappe beweisen, was in ihm steckt: Die Königsetappe verlangt vieles von den Fahrern ab, einschliesslich den zweimaligen Anstieg des Willunga Hill. Er wird sich gegen den Titelverteidiger Richie Porte (BMC Racing) durchsetzen müssen, der schon im Vorfeld keinen Hehl daraus machte, es auf einen fünften Etappensieg in Folge abgesehen zu haben.

Das Peloton gab sich auf dem Weg nach Uraidla wieder in eine Hitzeschlacht. (Foto: Sirotti)
Das Peloton gab sich auf dem Weg nach Uraidla wieder in eine Hitzeschlacht. (Foto: Sirotti)

Die Mitfavoriten Richie Porte, Rohan Dennis (BMC Racing) und Daryl Impey (Mitchelton-Scott), waren alle bei dem Kampf um den Tagessieg der vierten Etappe vertreten. Aber es war Sagan, der seinem Ehrgeiz zum Sieg freien Lauf ließ. Er wartete geduldig auf seinen, den richtigen, Moment: Er fuhr den 6 km langen, 5-%-Anstieg Nortin Summit gleichmäßig hoch, bevor er erst zum Angriff überging und schließlich seine Sprintkraft entfesselte.

Jay McCarthy, Teamkollge von Sagan, machte einen sehr starken Eindruck und wurde als einer der Favoriten des Tagessieges gehandelt. Eine Zeitlang sah es wirklich so aus, als würde sich das Rennen dementsprechend entwickeln und Sagan eine Helferrolle für seinen Kollegen übernehmen.

Aber das Rennen entwickelte sich doch anders. Trotz des Tagessieges des Weltmeisters, bleibt McCarthy weiterhin Gesamtdritter bei der Tour Down Under, neun Sekunden hinter Sagan. Daryl Impey konnte seinen zweiten Platz in der Gesamtführung erfolgreich halten und liegt nur zwei Sekunden hinter dem regierenden Weltmeister. Mit der Königsetappe als die entscheidende Etappe des Rennens in weniger als 24 Stunden, steht die Entscheidung um den Gesamtsieg noch weit offen.

Der regierende Weltmeister stellt sein Geschick auf dem Rad wieder einmal zur Schau. (Foto; Sirotti)
Der regierende Weltmeister stellt sein Geschick auf dem Rad wieder einmal zur Schau. (Foto; Sirotti)

Peter Sagan machte Anspielungen auf den eigentlichen Plan für das Team Bora-hansgrohe bei der Tour Down Under und dass McCarthy der eigentliche Favorit für den Gesamtsieg bei der Tour Down Under sei. „Wir alle wissen, warum wir eigentlich hier sind“, sagte er in Bezug auf Jay McCarthy. „Für Jay ist die Tour Down Under ein großes Rennen in seiner Heimat. Wir wissen, dass das Rennen morgen noch viel härter sein wird als es heute gewesen ist. Morgen wird die Geschichte wieder anders aussehen.“

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