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Profi-Bikes und Equipment

Pro-Bikes: Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4

Der aufsteigende Stern von LottoNL-Jumbo setzte bei der Tour of Britain auf Bianchis Oltre XR4 inklusive Countervail und Sonderlackierung

Der holländische Teamfahrer von LottoNL-Jumbo Dylan Groenewegen stellte sein Potenzial mit dem Gewinn der 217 Kilometer langen vierten Etappe der Tour of Britain 2016 in Builth Wells unter Beweis.

Groenwegen, der über ein gesundes Selbstvertrauen verfügt, was seine eigenen Fähigkeiten betrifft, behauptete während der Tour de France, dass er ebenso schnell wie die weltbesten Sprinter sei und als Beweis bereits einige beeindruckende Ergebnisse geliefert habe. Sein erstes Jahr als WorldTour Profi lassen auf eine glänzende Zukunft des LottoNL-Jumbo Manns hoffen, der im Juni 2016 die niederländische Straßenmeisterschaft gewinnen konnte. Und dies war nur einer von neun Siegen, den Groenwegen seit seinem Wechsel vom Roompot-Oranje Peloton im Winter verbuchen konnte. Vor seinem Erfolg in Wales hatte Groenewegen 2016 mit dem Gewinn der Eröffnungsetappe der 2016er Tour de Yorkshire bereits schon einmal ein Erfolgserlebnis auf britischem Boden.

Sein aktuelles Team LottoNL-Jumbo wird von Bianchi ausgestattet und somit kommen die Fahrer auch in den Genuss des neuen Bianchi Oltre XR4 Aero-Renners, der über die von Bianchi entwickelte Countervail Technologie verfügt. Bei der Tour of Britain konnten wir im Fahrerlager einen Blick auf Groenewegens Oltre XR4 in eigens angepasster Sonderlackierung, zu Ehren seines Gewinns des niederländischen Landestitels werfen.

Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4

Bianchi enthüllte das Oltre XR4 offiziell während der Tour de France, bei der die LottoNL-Jumbo Teamfahrer dann bereits in den Genuss kamen die neueste Aero-Maschine im Rennbetrieb einzusetzen. Das Rad stellt eine bedeutende Überarbeitung des vorigen Flaggschiffs Oltre XR2 dar. Die größte Veränderung ist die Einführung der komfortsteigernden Countervail Technologie. Im Ergebnis bezeichnet Bianchi das Oltre XR4 als das vollständigste Rennrad welches sie aktuell anbieten.

Groenewegen Teamkollege Tom Leezer, fährt nach wie vor sein Oltre XR2. Für uns eine gute Gelegenheit Vorgänger und Nachfolger Seite an Seite kurz vor Beginn des Rennens zu vergleichen. Die neuen aerodynamischen Rohrprofile des Oltre XR4 sind deutlich tiefer als die des XR2. Die Sitzstreben des Oltre XR4 werden direkter zum Sattelrohr gezogen und sitzen deutlich niedriger als beim XR2. Zu Beachten ist auch die integrierte Sattleklemme.

Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4

Die größte Veränderung ist ohne Zweifel die Einführung des komfortsteigernden Countervail. Was aber ist Countervail? Es handelt sich hierbei um ein patentiertes viskoelastisches Kohlenstoffmaterial, welches in das Layup des Rahmens integriert wird, und dazu dient, Schwingungen zu reduzieren. Die Technologie wurde zum ersten Mal im Jahr 2013 mit dem Bianchi Infinito CV Endurance-Bike eingeführt und fand danach auch bei den Modellen  Bianchi Aquila und Specialissima und abseits der Straßenmodelle beim Methanol CV Hardtail-Mountainbike Verwendung.

Groenewegens Oltre XR4 hebt sich von der Masse dank seiner edlen Sonderlackierung zu Ehren seines niederländischen Landestitels ab. Das Bild des Löwen des niederländischen Reichswappens, in den Landesfarben rot, weiß und blau mit einem orangefarbenen Schweif prägt das vordere Oberrohr.

Das Oltre XR4 verfügt durchgängig über tiefere Rohrprofile, vor allem an der Gabel, um die Aerodynamik zu verbessern. Die flachen und gekrümmten Gabelholme orientieren sich am Zeitfahrrad Aquila CV, die Direkt-Mount-Bremsen, die sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad zum Einsatz kommen, sollen sowohl für eine gesteigerte Bremskraft als auch eine verbesserte Aerodynamik sorgen. Weil LottoNL-Jumbo außerdem von Shimano gesponsort wird, bekam Groenewegens Rad eine Dura-Ace Di2 Gruppe verpasst.

Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4

Der Bedarf an Countervail mag zwar an einem Aero-Straßenrad nicht denselben Stellenwert haben, wie an einem Endurance-Bike, aber Bianchi ist dennoch der Auffassung, dass ein bequemeres Fahrverhalten es dem Fahrer ermöglicht eine bessere Aero-Position auf dem Rad einzunehmen, und auch die Ermüdung durch Vibrationen reduziert.

Eine weitere bemerkenswerte Änderung beim Bianchi Oltre XR4 ist die integrierte, aerodynamische Sattelstütze, die von einer internen Klemmung an Ort und Stelle gehalten wird. Alles in allem behauptet Bianchi, dass das Oltre XR4 im Vergleich zum XR2 ein Leistungsplus an 20 Watt bietet. In der Frontansicht wird das Oltre XR4 nach wie vor durch die klassische Eduardo Bianchi Plakette auf dem Steuerrohr gekennzeichnet. Das Steuerrohr selbst inspiriert sich wiederum am aerodynamischen Design des Aquila CV Zeitfahrrads.

Während das Fahrrad, das wir bei der Präsentation des Oltre XR4 testen konnten über die einteilige Vision-Metron 5D Lenker-Vorbau-Einheit verfügte, setzt Groenewegen bei seinem Teammodell auf einen FSA K-Force Vorbau und passenden Lenker (das Team wird von FSA gesponsort).

Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4

Groenewegens persönliche Note spiegelt sich auch in einem Pioneer-Power-Meter in den Farben der niederländischen Nationalflagge wieder. Groenewegen wurde neben Größen wie Mark Cavendish durch einen Sturz in der letzten Kurve der ersten Etappe der diesjährigen Tour of Britain ausgebremst. Damit verpasste er leider die Chance seinen Schlußsprint freizusetzen, in der vierten Etappe konnte er dies allerdings nachholen und Dan McLay in einem harten Sprint im walisischen Builth Wells schlagen. Zu guter Letzt sitzt Groenewegen auf einem Selle San Marco Regale Racing Team Sattel.

Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4
Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4
Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4
Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4
Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4
Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4
Dylan Groenewegens Bianchi Oltre XR4
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