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Update Tour de France 2026 | Etappe 13-17

Tour de France

Update Tour de France 2026: Die Highlights der Etappen 13 bis 17

Update Tour de France 2026 | Etappe 13-17: Schmid überrascht, Pogačar baut Führung aus, Evenepoel triumphiert, Lipowitz und Vingegaard sind nach Sturz raus

Die zweite Hälfte der Tour de France 2026 hatte es in sich. Auf den Etappen 13 bis 16 sorgte zunächst Mauro Schmid mit einem starken Ausreißersieg in Belfort für ein Highlight, bevor Tadej Pogačar in den Vogesen erneut seine Dominanz unter Beweis stellte und seine Führung im Gesamtklassement weiter ausbaute. Gleichzeitig meldete sich Remco Evenepoel mit zwei eindrucksvollen Etappensiegen zurück und rückte auf Rang zwei der Gesamtwertung vor.

Überschattet wurden die vergangenen Tage jedoch von gleich zwei schweren Stürzen: Erst musste Jonas Vingegaard seine Tour-Hoffnungen begraben, wenig später erwischte es auch Florian Lipowitz, der nach einem schweren Unfall im Einzelzeitfahren aufgeben musste. Damit veränderte sich der Kampf um das Podium entscheidend.

Wir blicken auf die wichtigsten Ereignisse der Etappen 13 bis 16, ordnen die Auswirkungen auf die Gesamtwertung ein und werfen einen Ausblick auf die 17. Etappe, auf der Ausreißer und Klassiker-Spezialisten ihre nächste Chance wittern.

Tour de France 2026
Foto: Pixabay / keesluising

Etappe 13 | Dole → Belfort (205,8 km)

Mauro Schmid krönt ein spektakuläres Ausreißerrennen

Mit 205,8 Kilometern war die 13. Etappe die längste der Tour de France 2026, und sie hielt, was das anspruchsvolle Profil versprach. Nach dem Zwischensprint warteten mit dem Col des Croix und dem legendären Ballon d’Alsace gleich zwei entscheidende Anstiege, bevor eine technisch anspruchsvolle Abfahrt nach Belfort führte. Schon im Vorfeld galt die Etappe als ideale Gelegenheit für eine starke Ausreißergruppe.

Angriffslust vom Start weg

Kaum war das Rennen in Dole freigegeben, begann ein hektischer Schlagabtausch. Zunächst setzte sich ein Quintett um Georg Zimmermann, Kasper Asgreen, Louis Vervaeke, Michal Kwiatkowski und Alex Kirsch ab. Doch das Feld ließ die Gruppe nicht ziehen.

Kurz darauf entstand eine deutlich größere Spitzengruppe, in der unter anderem John Degenkolb, Michel Hessmann und zahlreiche Etappensieger vertreten waren. Lidl-Trek hatte den entscheidenden Angriff zunächst verpasst und musste viel Energie investieren, um Mads Pedersen wieder nach vorne zu bringen. Schließlich formierte sich eine große Ausreißergruppe mit 57 Fahrern, die sich einen Vorsprung von mehr als sechs Minuten erarbeitete.

Sprintduell und Ballon d’Alsace

Beim Zwischensprint in Mélisey ging es nicht nur um den Tagessieg, sondern auch um wertvolle Punkte für das Grüne Trikot. Jasper Philipsen setzte sich vor Mads Pedersen und Biniam Girmay durch.

Anschließend begann der eigentliche Kampf am Berg. Am Col des Croix und später am Ballon d’Alsace wurde die große Spitzengruppe immer kleiner. Besonders aktiv präsentierte sich Tom Pidcock, der unterwegs wichtige Bergpunkte sammelte und sich zwischenzeitlich sogar virtuell auf Rang zwei der Gesamtwertung schob. Gemeinsam mit Tim Wellens, Brandon McNulty, Mauro Schmid, Harold Tejada und weiteren Kletterspezialisten setzte sich der Brite an der Spitze fest.

Mauro Schmid nutzt den perfekten Moment

Nach der Abfahrt vom Ballon d’Alsace attackierten Mauro Schmid und Harold Tejada. Das Duo harmonierte hervorragend und konnte den Vorsprung auf die Verfolger verteidigen.

Erst auf den letzten Metern fiel die Entscheidung. Im Sprint setzte sich Schmid hauchdünn gegen Tejada durch und feierte nahe der Schweizer Grenze seinen ersten Tour-de-France-Etappensieg. Tom Pidcock komplettierte als kämpferischster Fahrer des Tages das Podium.

Während vorne um den Etappensieg gekämpft wurde, kontrollierte UAE Team Emirates das Rennen der Favoriten. Tadej Pogačar ließ die Konkurrenz arbeiten und verteidigte souverän das Gelbe Trikot. Der größte Gewinner hinter dem Slowenen war Tom Pidcock, der durch seine offensive Fahrweise auf Rang vier der Gesamtwertung kletterte.

Update Deutsche Fahrer Etappe 13

Für die deutschen Profis verlief die Etappe unterschiedlich. Georg Zimmermann gehörte bereits zur ersten Ausreißergruppe des Tages und zeigte sich erneut äußerst aktiv. John Degenkolb schaffte später den Sprung in die große Spitzengruppe, musste am Ballon d’Alsace jedoch abreißen lassen. Michel Hessmann hielt lange vorne mit, verlor im Schlussanstieg jedoch ebenfalls den Anschluss. Im Feld der Favoriten verteidigte Florian Lipowitz seine starke Ausgangsposition im Gesamtklassement.

Gesamtwertung nach Etappe 13

An der Spitze der Tour de France 2026 änderte sich nichts. Tadej Pogačar kontrollierte das Rennen souverän und behauptete das Gelbe Trikot. Hinter ihm rückte Tom Pidcock nach seiner starken Vorstellung auf den vierten Gesamtrang vor und verschärfte den Kampf um das Podium zusätzlich. Mit den bevorstehenden Bergetappen in den Vogesen rückte das Klassement nun endgültig in den Mittelpunkt der Rundfahrt.


Etappe 14 | Mulhouse → Le Markstein Fellering (155,3 km)

Pogačar dominiert die Vogesen, Lipowitz kämpft mit den Favoriten

Nach der längsten Etappe der Tour wartete direkt die nächste große Herausforderung. Die 14. Etappe führte über 3.800 Höhenmeter, drei Anstiege der 1. Kategorie und eine Bergankunft in Le Markstein Fellering. Schon vor dem Start war klar: Jetzt beginnt der entscheidende Kampf um das Gelbe Trikot. Tadej Pogačar wurde seiner Favoritenrolle einmal mehr gerecht und setzte sich am Schlussanstieg erneut eindrucksvoll durch.

Früher Sprint, danach übernehmen die Kletterspezialisten

Der Tag begann zunächst mit einem Zwischensprint in Wattwiller. Jasper Philipsen sicherte sich die maximale Punktzahl vor Mads Pedersen und Max Kanter, der als Dritter erneut wichtige Zähler sammelte und seine starke Tour bestätigte.

Kaum war der Sprint entschieden, änderte sich der Rennverlauf komplett. Eine große Ausreißergruppe setzte sich ab, darunter Richard Carapaz, Valentin Paret-Peintre, Ben Healy, Tobias Johannessen sowie die Deutschen Felix Engelhardtund Georg Steinhauser. Während UAE Team Emirates das Hauptfeld kontrollierte, entwickelte sich an der Spitze ein spannender Kampf um Bergpunkte und den möglichen Etappensieg.

Carapaz und Paret-Peintre prägen das Rennen

Besonders Richard Carapaz und Valentin Paret-Peintre lieferten sich den gesamten Tag über ein Duell um die Bergwertungen. Mehrfach überquerte der Franzose die Gipfel knapp vor dem Ecuadorianer und schob sich zwischenzeitlich sogar virtuell an Tadej Pogačar in der Bergwertung vorbei.

Trotz des großen Einsatzes der Ausreißer schrumpfte ihr Vorsprung Kilometer für Kilometer. UAE, Visma-Lease a Bike, Red Bull-Bora-hansgrohe und Decathlon AG2R arbeiteten im Hauptfeld gemeinsam daran, die Spitzengruppe rechtzeitig vor dem Finale wieder einzuholen.

Lipowitz greift an, Pogačar kontert souverän

Am Schlussanstieg zum Col du Haag zerfiel zunächst die Spitzengruppe, ehe auch bei den Favoriten die entscheidenden Attacken folgten.

Jonas Vingegaard erhöhte früh das Tempo und sorgte dafür, dass das Feld immer kleiner wurde. Kurz darauf wagte Florian Lipowitz einen mutigen Angriff. Der Deutsche konnte sich gemeinsam mit Jungstar Paul Seixas zunächst leicht lösen und zeigte einmal mehr, dass er zu den stärksten Bergfahrern dieser Tour gehört.

Doch der Vorstoß hielt nicht lange. Rund 1,5 Kilometer vor dem Gipfel startete Tadej Pogačar seine typische Schlussattacke. Der Slowene beschleunigte explosiv und ließ der Konkurrenz erneut keine Chance. Hinter ihm komplettierten Isaac del Toro und Paul Seixas das Podium, während Vingegaard, Evenepoel, Juan Ayuso und Florian Lipowitz wenige Sekunden später das Ziel erreichten.

Paul Seixas übernimmt das Weiße Trikot

Neben Pogačars nächstem Etappensieg sorgte auch der Kampf um das Nachwuchstrikot für Bewegung. Der erst 19-jährige Paul Seixas überzeugte mit einer beeindruckenden Kletterleistung und übernahm das Weiße Trikot von Juan Ayuso. Der Franzose zählt damit endgültig zu den größten Überraschungen dieser Tour de France.

An der Spitze der Gesamtwertung baute Pogačar seinen Vorsprung weiter aus und untermauerte eindrucksvoll seine Ambitionen auf den Gesamtsieg.

Update Deutsche Fahrer Etappe 14

Aus deutscher Sicht war die Etappe erneut ein Erfolg. Florian Lipowitz hielt lange mit den stärksten Klassementfahrern mit und setzte sogar eine eigene Attacke. Auch wenn er am Ende den explosiven Antritt von Pogačar nicht mitgehen konnte, verteidigte er seine hervorragende Position im Gesamtklassement.

Max Kanter sammelte beim Zwischensprint erneut wertvolle Punkte, während Georg Steinhauser und Felix Engelhardt lange Teil der offensiven Ausreißergruppe waren und das Rennen aktiv mitgestalteten.

Gesamtwertung nach Etappe 14

Mit seinem nächsten Etappensieg vergrößerte Tadej Pogačar seinen Vorsprung im Gelben Trikot erneut. Dahinter blieb der Kampf um das Podium eng, während Paul Seixas das Weiße Trikot übernahm und Florian Lipowitz weiterhin zu den stärksten Fahrern im Klassement zählte. Die Voraussetzungen für die nächste schwere Bergetappe im Jura hätten spannender kaum sein können.


Etappe 15 | Champagnole → Plateau de Solaison (183,9 km)

Evenepoel triumphiert, Drama um Vingegaard überschattet die Königsetappe

Die 15. Etappe der Tour de France 2026 hatte alles zu bieten: knapp 4.000 Höhenmeter, eine schwere Bergankunft am Plateau de Solaison und den nächsten Schlagabtausch der Klassementfahrer. Am Ende feierte Remco Evenepoel seinen ersten Bergetappensieg dieser Tour, während Jonas Vingegaard nach einem schweren Sturz aufgeben musste. Für Tadej Pogačar änderte sich an der Spitze der Gesamtwertung zwar nichts, doch sein größter Rivale schied aus dem Rennen um das Gelbe Trikot aus.

Sprinter kämpfen zunächst um wichtige Punkte

Wie bereits auf den vorherigen Etappen stand zunächst der Zwischensprint im Fokus. Jasper Philipsen setzte sich erneut vor Mads Pedersen und Max Kanter durch, ehe unmittelbar danach die ersten Angriffe der Kletterspezialisten begannen.

Lange dauerte es, bis sich eine größere Spitzengruppe lösen konnte. Schließlich gelang rund zwei Dutzend Fahrern um Tom Pidcock, Ben Healy, Adam Yates, Quinn Simmons und Valentin Paret-Peintre der entscheidende Vorstoß. Während vorne um Bergpunkte und den Etappensieg gekämpft wurde, kontrollierten Visma und UAE das Rennen der Favoriten.

Schockmoment: Vingegaard muss aufgeben

Rund 20 Kilometer vor dem Ziel ereignete sich der Wendepunkt der Etappe. Jonas Vingegaard rutschte in einer Kurve weg, stürzte schwer auf die rechte Schulter und musste die Tour de France aufgeben. Nach dem Aus von Florian Lipowitz‘ größtem Rivalen im Vorjahr verlor die Rundfahrt damit ihren bis dahin zweitplatzierten Fahrer.

Auch Isaac del Toro und Felix Großschartner waren in den Zwischenfall verwickelt, konnten das Rennen jedoch fortsetzen. Für Remco Evenepoel bedeutete der Ausfall Vingegaards gleichzeitig den Sprung auf Rang zwei der Gesamtwertung.

Evenepoel kontert Pogacar am Schlussanstieg

Am elf Kilometer langen Schlussanstieg zum Plateau de Solaison machte Tadej Pogačar zunächst wie gewohnt Druck und stellte gemeinsam mit Evenepoel und Isaac del Toro sämtliche Ausreißer.

Im Finale attackierte Del Toro gleich zweimal, doch Evenepoel blieb ruhig. Der Belgier wartete bis auf die letzten Meter, setzte seinen Sprint perfekt an und gewann die Etappe vor Pogačar und Del Toro.

Dahinter überzeugten erneut Paul Seixas und Florian Lipowitz mit starken Kletterleistungen. Während Seixas Rang vier belegte, erreichte Lipowitz als Fünfter das Ziel und behauptete sich weiterhin unter den besten Klassementfahrern der Tour. Gleichzeitig wechselte das Weiße Trikot von Paul Seixas zu Isaac del Toro.

Gesamtwertung nach Etappe 15

Mit Vingegaards Aufgabe veränderte sich das Klassement entscheidend. Tadej Pogačar blieb souverän im Gelben Trikot, Remco Evenepoel rückte auf Rang zwei vor und Isaac del Toro übernahm das Weiße Trikot. Florian Lipowitz behauptete trotz der extrem schweren Bergetappe seine starke Position im Gesamtklassement und ging mit berechtigten Hoffnungen in das Einzelzeitfahren.

Etappe 16 | Évian-les-Bains → Thonon-les-Bains (21,8 km Einzelzeitfahren)

Evenepoel gewinnt erneut, Lipowitz muss die Tour aufgeben

Nach dem zweiten Ruhetag wartete das entscheidende Einzelzeitfahren der Tour de France 2026. Für Remco Evenepoelwurde es zum perfekten Tag: Der Zeitfahr-Weltmeister feierte seinen zweiten Etappensieg in Folge und verkürzte den Rückstand auf Tadej Pogačar. Für Red Bull-Bora-hansgrohe endete die Etappe dagegen in einer Katastrophe: Florian Lipowitz stürzte schwer und musste die Tour de France aufgeben.

Anspruchsvolles Zeitfahren am Genfer See

Die 21,8 Kilometer lange Strecke zwischen Évian-les-Bains und Thonon-les-Bains verlangte den Fahrern alles ab. Direkt nach dem Start wartete mit der Côte de Larringes ein längerer Anstieg, ehe eine technisch anspruchsvolle Abfahrt und ein schnelles Finale zurück an den Genfer See folgten.

Schon früh setzte Joshua Tarling die erste Richtzeit, ehe sich Mattia Cattaneo auf den Hot Seat setzte. Doch mit dem Start der Klassementfahrer begann der eigentliche Kampf um den Tagessieg.

Lipowitz kämpft um Sekunden, dann folgt der schwere Sturz

Bis zur letzten Zwischenzeit zeigte Florian Lipowitz eines seiner stärksten Zeitfahren überhaupt. Der Deutsche lag nur wenige Sekunden hinter der Bestzeit und war auf Kurs für ein weiteres Spitzenergebnis.

Doch in einer schnellen Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Rad, stürzte schwer auf die linke Schulter und musste das Rennen sofort aufgeben. Nach Jonas Vingegaard verlor die Tour damit innerhalb von zwei Tagen den nächsten Fahrer aus den Top drei des Vorjahres. Auch Tadej Pogačar geriet in derselben Kurve kurz ins Rutschen, konnte einen Sturz jedoch gerade noch verhindern.

Evenepoel bestätigt seine Weltklasse

Während Lipowitz ausschied, lieferte Remco Evenepoel eine beeindruckende Vorstellung ab. Der Belgier fuhr Bestzeit an allen wichtigen Zwischenpunkten und gewann das Zeitfahren mit 28 Sekunden Vorsprung auf Tadej Pogačar.

Mattias Skjelmose komplettierte das Podium. Auch Paul Seixas und Isaac del Toro bestätigten ihre starke Form und behaupteten ihre Positionen im Kampf um das Weiße Trikot.

Update Deutsche Fahrer Etappe 16

Der Ausfall von Florian Lipowitz überschattete den Tag aus deutscher Sicht komplett. Die übrigen deutschen Fahrer spielten im Kampf um die Spitzenplätze erwartungsgemäß keine Rolle. Felix Engelhardt wurde nach dem Ausscheiden seines Landsmannes bester Deutscher im Zeitfahren.

Mit Lipowitz verlor die Tour de France 2026 einen der stärksten Kletterer und größten Hoffnungsträger des deutschen Radsports.

Gesamtwertung nach Etappe 16

Tadej Pogačar verteidigte trotz seiner Niederlage im Zeitfahren souverän das Gelbe Trikot. Remco Evenepoel festigte Rang zwei und ging als stärkster Herausforderer in die Schlusswoche. Mit dem Aus von Florian Lipowitz verlor die Tour jedoch einen weiteren Anwärter auf eine Spitzenplatzierung, ein herber Rückschlag für Red Bull-Bora-hansgrohe und den deutschen Radsport.

Fazit: Update Tour de France 2026 Etappe 13-17

Die Etappen 13 bis 16 markierten den Wendepunkt der Tour de France 2026. Mauro Schmid feierte seinen ersten Tour-Etappensieg, Tadej Pogačar baute seine Dominanz in den Vogesen weiter aus und Remco Evenepoel meldete sich mit zwei eindrucksvollen Siegen im Kampf um das Podium zurück.

Überschattet wurden die Bergetappen jedoch von den schweren Stürzen von Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz. Mit dem Aus der beiden Klassementfahrer verlor die Tour gleich zwei ihrer größten Protagonisten. Vor der Schlusswoche scheint Pogačar der Gesamtsieg kaum noch zu nehmen zu sein, spannend bleibt vor allem der Kampf um die weiteren Podiumsplätze sowie die Sonderwertungen.

Ausblick auf Etappe 17 | Chambéry → Voiron (174,7 km)

Nach dem Einzelzeitfahren dürfte die 17. Etappe zunächst etwas ruhiger wirken, doch das Profil verspricht alles andere als einen klassischen Sprinttag. Auf den 174,7 Kilometern von Chambéry nach Voiron warten gleich vier Anstiege in den ersten 60 Kilometern. Das hügelige Terrain dürfte zahlreiche Fahrer zu frühen Attacken animieren und macht die Etappe zu einer idealen Gelegenheit für eine starke Ausreißergruppe.

Für die Sprinterteams wird es vor allem darum gehen, das Rennen zu kontrollieren und ihre schnellen Fahrer über die ersten Berge zu bringen. Gleichzeitig könnten Klassiker-Spezialisten und offensiv fahrende Profis wie Victor Campenaerts oder Georg Zimmermann ihre Chance auf den Tagessieg suchen. Nach dem Aus von Florian Lipowitz hoffen die deutschen Fans auf ein starkes Ergebnis der verbliebenen deutschen Fahrer.

Auch die Klassementfahrer dürften aufmerksam bleiben. Zwar ist auf dem Papier kein großer Schlagabtausch im Gesamtklassement zu erwarten, doch nach den dramatischen Ereignissen der vergangenen Tage könnte jede Unachtsamkeit Zeitverluste bedeuten. Alles deutet darauf hin, dass die 17. Etappe ein spannendes Duell zwischen Ausreißern und den Teams der Sprinter wird.

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Foto: Pixabay / mrdidg
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