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Vuelta a Espana 2018

Vuelta a Espana 2018: Simon Yates gewinnt die Spanienrundfahrt

Der Brite bringt das rote Trikot erfolgreich nach Madrid, Elia Viviani gewinnt die letzte Etappe

Für den Gesamtsieger Simon Yates war die letzte Etappe der Vuelta a España nach Madrid eine festliche Etappe, auf der er relativ entspannt ins Ziel rollen und seinen Gesamtsieg besiegeln konnte. Anders war es für die Sprinter, die, ganz nach der Tradition der Grand Touren, noch einmal zum Zug kommen. Aber es war Elia Viviani (Quick-Step Floors), der sich durchsetzen und somit seinen dritten Etappensieg bei der diesjährugen Vuelta a España sicherte.

Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo) war der erste, der zum direkten Angriff überging. Mit der Ziellinie in Sichtweite liess jedoch seine Kraft nach und Viviani powerte an ihm vorbei. Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) reagierte nicht rechtzeitig genug. Der Italiener schlug den Weltmeister um eine Fahrradlänge, Sagan musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Für Sagan ist die Vuelta a España  2018 die erste Grand Tour seit der Tour de France , bei der er leer ausgeht/

Elia Viviani (Quick-Step Floors) siegt auf der letzten Etappe der Vuelta A Espana 2018 in Madrid. Der italienische Meister schlug Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) im letzten Sprint. (Foto: Sirotti)

„Zwei Kilometer vor dem Ziel verlor ich meinen Führungszug, aber ich war mir ziemlich sicher, dass ich von hinten wieder aufholen konnte“, sagte der Etappensieger. Er bedankte sich bei seinem Team, dass sie auf ihn warteten, bis er sich bis nach vorne arbeiten konnte, um mit voller Kraft voraus zum Ziel zu stürmen.

Viviani verlor den Anschluss zu seinem Team, aber sein kühler Kopf, taktisches Geschick und Power, kombiniert mit einer beispiellosen Zusammenarbeit des ganzen Teams, lieferten dem Italiener seinen dritten Etappesnsieg bei der Vuelta a Espana 2018. (Foto: Sirotti)

„Ich sagte den Jungs, dass ich nicht bei ihnen war. Daher wussten sie, nicht in die Vollen zu gehen. Als sie sahen, dass ich nicht da war, hielten sie sich zurück, bis ich wieder den Anschluss fand. Es war gut, richtig gut.“

Die Zusammenarbeit des Teams und dass Viviani Ruhe bewahrte bescherte dem italienischen Nationalmeister seinen 18. Sieg der Saison und seinen siebten Grand Tour Sieg in 2018. Auch für sein Team Quick-Step Floors war die Vuelta a España 2018 ein großer Erfolg: Das belgische Team erreichte mit Enric Mas Platz zwei in der Gesamtwertung und im Ganzen vier Etappensiege.

Die flache Strecke nach Madrid begann, wie es bei den Grand Touren Tradition ist, mit den üblichen Feierlichkeiten der Fahrer, die das Ende der Spanienrundfahrt feierten. Igor Anton (Dimension Anton) durfte sich vom Peloton absetzen und sich von den Zuschauern verabschieden. Für ihn war diese Spanienrundfahrt die letzte Vuelta seiner Karriere.

Für Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) verlief die Vuelta a Espana 2018 enttäuschend: Zum ersten mal seit der Tour de France 2015 gewann der Weltmeister nicht eine Etappe.. „Ich gab mein bestes“, sagte Sagan im Ziel (Foto: Sirotti)

Allmählich kam wieder Rennatmosphäre im Peloton auf und die ersten Fluchtrguppen begannen, sich vom Hauptfeld abzusetzen. Ein Gruppetto aus drei Fahrern, Diego Rubio (Burgos-BH), Joey Rosskopf (BMC Racing Team) und Nikita Stalnov (Astana) konnte sich letztendlich vom Peloton trennen und fuhren 34 Kilometer vorneweg. Erst sieben Kilometer vor dem Ziel wurde das Trio wieder eingeholt.

Simon Yates (Mitchelton-Scott) brachte das rote Trikot sicher nach Madrid und feierte seinen Erfolg mit dem ganzen Team. Für das australische Team war der Sieg bei der Vuelta a España der erste Sieg einer Grand Tour.

Yates feierte einen doppelten Erfolg: Der Brite gewann nicht nur in der Gesamtwertung sondern auch das weiße Trikot der kombinierten Klassifikation der Vuelta a España. Nachdem der Brite beim Giro d’Italia auf den letzten Etappen einbrach und seine Führung an Froome verlor, gewann der Brite mit der Vuelta a España seine erste Grand Tour.

Das Podium der Vuelta a Espana 2018: Simon Yates (Mitchelton-Scott), Enric Mas (Quick-Step Floors)) und Angel Lopez (Astana). Für das australische Team ist der Sieg bei der Vuelta der erste Grand Tour Sieg. (Foto: Sirotti)

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