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Profi-Radsport

Nairo Quintana plant für die Tour de France 2019

Teamkollege Alejandro Valverde soll beim Giro d'Italia und bei der Vuelta a Espana das Team führen

Nach der Tour ist vor der Tour: Während bei der UCI Weltmeisterschaft in Innsbruck die Kämpfe um die Regenbogenstreifen entfachte, sind die Teams im Hintergrund am Planen der Saison 2019. Nairo Quintana (Movistar) hat bekannt gegeben, dass er 2019 bei fer Tour de France teilnehmen wird.

Der kolumbianer hat eine sehr ernüchternde und enttâuschende Bilanz in der Saison 2018 gezogen: Bei der Vuelta a Espana belegte er den achten, bei der Tour de France den zehnten Platz in der Gesamtwertung. Bei der Tour de France konnte er sich auf gewohnte spektakuläre Weise den Etappensieg auf dem Col du Portet sichern. Aber seine Hoffnungen auf einen Platz auf dem Podium wurden schon am Folgetag durch einen Sturz weiter geschmälert.

Nairo Quintana (hier bei der 13. Etappe der Vuelta a Espana 2018) bestätigte seine Teilnahme bei der Tour de France 2019. (Foto: Sirotti)

„Ich werde 2019 auf jeden Fall bei der Tour de France starten“, bestätigte Quintana nach der Vuelta a Espana. „Mit wem und wie steht noch nicht fest. Das wird am Ende dieser Saison entschieden.“ Movistar schickte in 2018 alle drei seiner Grand Tour Anwärter zur Tour de France: Zusammen mit Quintana starteten Alejandro Valverde und Mikel Landa. Der erhoffte Erfolg blieb aus, Team Sky dominierte auch in diesem Jahr das Rennen. Landa wurde siebter, Valverde landete auf Platz 14 in der Gesamtwertung.

Frisch gekrönter Weltmeister Alejandro Valverde wird sich auf den Giro d’Italia und die Vuelta a Espana konzentrieren. „Bis zu den Olympischen Spielen 2020 mache ich weiter“, gab der 38-jährige bekannt. (Foto: Sirotti)

Valverde, der am Wochenende bei der UCI Weltmeisterschaft den Weltmeistertitel im Straßenrennen gewann, gab an, er würde sich 2019 eher auf die Vuelta a Espana und den Giro d’Italia konzentrieren und die Tour de France dafür auslassen. Bei seiner Teilnahme beim Giro d’Italia 2017 wurde der Spanier dritter.

Valverde war bei der Vuelta a Espana der leistungsstärkste Fahrer. Er hatte gute Chancen auf den Gesamtsieg, bis sich in Andorra das Rennen auflöste und der Spanier letztendlich auf Rang fünf kam. Valverde brachte einige Etappensiege bei der Vuelta, aber für Quintana war die Vuelta eine Enttäuschung.

Quintana befand sich in der letzten entscheidenden Woche in Reichweite des roten Trikots von Simon Yates (Mitchelton-Scott), fiel aber auf dem Monte Oiz aus der Gesamtwertung und verpasste in Andorra knapp einen Etappensieg. „Wir haben unsere Zielsetzung verfehlt“, sagte Quintana. „Als Team müssen wir jetzt schauen, was falsch gelaufen ist. Wir müssen viele Dinge in Betracht ziehen, aber wir werden es in Ruhe betrachten.“

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