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UCI World Championship

UCI Weltmeisterschaft: Rohan Dennis ist Weltmeister im Einzelzeitfahren

Der Australier setzte sich mit einer starken Leistung gegen den Titelverteidiger Tom Dumoulin (Holland) durch

Rohan Dennis (Australien) demonstrierte seine Überlegenheit im Einzelzeitfahren bei der UCI Weltmeisterschaft gegenüber seinen Mitstreitern und holte sich seinen ersten Weltmeistertitel in der Disziplin. Nach zwei Jahren konnte sich der Australier gegen seine Rivalen erfolgreich durchsetzen. Titelverteidiger Tom Dumoulin konnte Dennis nichts gegenhalten und wurde mit einem Zeitrückstand von 1:12 zweiter.

Dennis flog mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,6 km/h über die Strecke und erreichte nach 1:03:45 das Ziel. Victor Campenaerts (Belgien) lag nur eine knappe Sekunde hinter dem Holländer und wurde dritter. Dumoulin und Campenaerts waren die einzigen Fahrer, die innerhalb von zwei Minuten an den fliegenden Dennis herankamen. Michal Kwiatkowski (Polen) lag 2:01 hinter dem Australier und verpasste damit das Podium bei der UCI Weltmeisterschaft.

Rohan Dennis (Australien) siegte bei der UCI Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren der Männer in Innsbruck. Der Australier schlug Titelverteidiger Tom Dumoulin (Holland) um 1:01. (Foto: Sirotti)

„Für mich ist ein Traum wahr geworden“, sagte Dennis. „Ich habe diesen Titel seit meiner Juniorenzeit gejagt. Ich habe diesen Titel nie in einer der anderen Altersgruppen gewonnen. Daher ist es etwas sehr besonderes, meinen ersten Weltmeistertitel bei den Senioren zu gewinnen.“

„Ein Traum ist wahr geworden“, sagte Dennis im Ziel. Der Australier lieferte eine starke und überzeugende Leistung auf der 52,2 Kilometer Strecke. Zeitfahrspezialist Dumoulin konnte nicht dagegenhalten. (Foto: Sirotti)

Das Einzelzeitfahren der Männer bei der UCI Weltmeisterschaft in Innsbruck war schon im Vorfeld als Zweikampf zwischen Dumoulin und Dennis erklärt worden. Beide Fahrer hatten eine starke Saison und zeichnen sich vor allem im Einzelzeitfahren aus. Aber spätestens nachdem der Australier die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatte bestand kein Zweifel mehr, dass in 2018 der Weltmeistertitel an Rohan Dennis vergeben werden würde.

Als Titelverteidiger war Dumoulin der letzte Fahrer, der von der Rampe auf die Strecke geschickt wurde, und sich auf die Jagd gegen die Zeit machte. Aber Dennis, der als vorletzter Fahrer gestartet war, lag beim ersten Timecheck nach 16,6 Kilometern neun Sekunden vor dem Holländer. Dumoulin würde es auf der restlichen Strecke nicht schaffen, das Defizit gutzumachen. Stattdessen dehnte Dennis seinen Vorsprung immer weiter aus.

Die 52,2 Kilometer Strecke war anfangs flach und schnell, darauf folgte ein sehr welliges Profil. Dennis bewies, dass er allen Streckenteilen mehr als gewachsen war, als er nach seinem schnellen Start auch auf dem welligen Profil unbeirrt weiterfuhr und seinen Vorteil ausbauen konnte.

Das Podium der UCI Weltmeisterschaft 2018 im Einzelzeitfahren: Rohan Dennis (Australien/BMC Racing Team), Tom Dumoulin (Holland/Team Sunweb), Victor Campenaerts (Belgien/Lotto-Soudal) (Foto: Sirotti)

Dennis erreichte den entscheidenden Gnandenwald Anstieg, überholte Jonathan Castroviejo (Spanien) und erreichte die Spitze des Anstiegs mit einem Vorsprung von 1:01 vor Dumoulin und 1:12 vor Campenaerts. Dennis wusste, dass ihm der Weltmeistertitel sicher war, so lange ihm auf den letzten 17 Kilometern nichts passieren würde. Dennoch fuhr Dennis ungehindert weiter und liess weder in Power noch Geschwindigkeit nach bis er das Ziel erreichte.

„Brad McGee gab mir vom Auto aus Hinweise und coachte mich durch das Zeitfahren. Nachdem Dumoulin den Anstieg hinter sich hatte gab er mir Bescheid, dass ich eine Minute Vorsprung hatte und half mir, ruhig zu bleiben. Ich wollte einen Siegesgruß im Ziel machen, aber wollte lieber meines Sieges sicher sein. Du bist dir nie sicher bis Tom im Ziel ist.“

Dumoulin kämpfte um seinen Titel, den er 2017 in Bergen gewonnen hatte. Auf den Abfahrten hielt er sich nicht zurück und schaffte es, Campenaerts auf den dritten Platz zu verweisen und die Silbermedallie für sich zu beanspruchen.

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