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UCI World Championship

UCI Weltmeisterschaft: Alejandro Valverde ist Weltmeister im Straßenrennen

Der Spanier schlägt Romain Bardet (Frankreich) und Michael Woods (Kanada) im Sprint zum Ziel in Innsbruck

Alejandro Valverde (Spanien) sprintete zum Sieg und Weltmeistertitel beim Straßenrennen der UCI Weltmeisterschaft in Innsbruck. Valverde war Teil einer auserlesenen vier-Mann starken Gruppe, die zusammen zum Ziel kam. Der Spanier kam zusammen mit Romain Bardet (Frankreich) und Michael Woods (Kanada) über den letzten Anstieg des Rennens. Tom Dumoulin (Holland) schloss auf der Abfahrt auf die drei Fahrer auf.

Auf den letzten Kilometern kam es zu keinen nennenswerten Angriff und Valverde wusste sich das zu nutzen zu machen. Er sah sich gezwungen, in die Defensive zu gehen und schlug den Franzosen und den Kanadier mit einem letzten Schlusssprint ins Ziel.

Alejandro Valverde (Spanien) holt sich im Schlusssprint bei der UCI Weltmeisterschaft im Straßenrennen in Innsbruck den Weltmeistertitel. (Foto: Sirotti)

„Es ist unglaublich“, sagte er. „Gekämpft und immer weiter gekämpft, es ist ein Traum. Ich muss mich bei meinem Team bedanken. Sie haben volle Leistung gebracht. Ich habe mich für den letzten Sprint zurückgehalten. Es war immer mein Traum, Weltmeister zu werden.“

Nach elf Teilnahmen, vier Bronzemedallien und zweimal Silber ist Valverde mit seinem Erfolg sichtlich überglücklich. „Mein Traum ist in Erfüllung gegangen“, sagte der Spanier hocherfreut. (Foto: Sirotti)

Die Strecke des Straßenrennens der UCI Weltmeisterschaft in Innsbruck war eine der fordernste Strecke in der Geschichte der Weltmeisterschaft. Von Kufstein führte die Strecke über 258 Kilometer nach Innsbruck, dazwischen lagen neun Pässe, die sich auf 4,670 Höhenmeter summierten. Zehn Kilometer vor dem Ziel mussten die Fahrer die Höttinger Höhe überwinden, ein Anstieg von 3 Kilometer Länge mit einer durchschnittlichen Steigung von 11,5 % und dem steilsten Teilstück von 28 %. Es war abzusehen, dass sich das Rennen auf diesem Anstieg entscheiden würde.

Michael Valgren (Dänemark) führte mit einem Vorsprung von 30 Sekunden, als die Fahrer den letzten Anstieg erreichten. Aber Frankreich, die an der Spitze des Peloton das Hauptfeld anführten, hatten andere Ansichten: Julian Alaphilippe, Thibaut Pinot und Bardet setzten sich vom Hauptfeld ab. Woods, Valverde und Gianni Moscon (Italien) zogen mit dem französischen Kontigent mit.

Woods ging auf den steilsten Teilstücken zum Angriff über une es waren nur noch Bardet und Valverde, die mit dem Kanadier mitzogen. Tom Dumoulin (Holland) ging auf Verfolgungsjagd und schloss zwei Kilometer vor dem Ziel auf das Trio auf.

Das Podium der UCI Weltmeisterschaft im Straßenrennen 2018: Der frisch gekrönte Weltmeister Valverde, Michael Woods mit Silber, Romain Bardet auf Rang Drei mit Bronze. (Foto: Sirotti)

Der Holländer versuchte sich auf dem letzten Kilometer in einem Angriff aus dem Hinterhalt, der aber von den anderen Fahrern umgehend verhindert wurde. Daraufhin kam es aber zu keinen weiteren Angriffen. Stattdessen kam es zu einem Schlusssprint zur Ziellinie, den der Spanier souverän für sich entschied.

Nach elf Teilnahmen bei der UCI Weltmeisterschaft, vier Bronze- und zwei Silbermedallien war Valverde im Ziel sichtlich bewegt und überwältigt, seinen Traum vom Weltmeistertitel endlich erfüllt zu haben.

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