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UCI Weltmeisterschaft

UCI Weltmeisterschaft 2018: Quick-Step Floors sind die Weltmeister im Mannschaftszeitfahren der Männer

Titelverteidiger Team Sunweb holen Silber, BMC Racing Bronze

Quick-Step Floors brachten den ersten Tag der UCI Weltmeisterschaft 2018 in Innsbruck mit einer beeindruckend Leistung und einem starken Sieg im Mannschaftszeitfahren zu Ende.

Kasper Asgreen, Laurens De Plus, Bob Jungels, Yves Lampaert, Max Schachmann und  Niki Terpestra legten die Strecke in 1:07:26 zurück. Das belgische Team schlug den Weltmeister 2017 Team Sunweb um 18 Sekunden. BMC Racing wurden in ihrer Paradedisziplin bei dieser Weltmeisterschaft mit einem Rückstand von 20 Sekunden das dritte Team auf dem Podium.

Quick-Step Floors sind der neue Weltmeister im Mannschaftszeitfahren der Männer. Das Team schlug mit ihrer Zeit von 01:07:26 den Titelverteidiger Sunweb. (Foto: Sirotti)

„Wir sind so glücklich und dieses Gefühl ist unbeschreiblich, denn wir waren nicht einer der Hauptfavoriten“, sagte Lampaert. „Aber ich wusste, dass wir ein starkes Team zusammengestellt hatten, mit vielen jungen, sehr talentierten Fahrern. Schon am Start war ich mir sicher, dass wir eine große Leistung bringen würden. Aber ein Sieg ist schon etwas sehr besonderes, vor allem mit so einem Zeitvorsprung.“

Für die Mannschaft in blau ist das das vierte mal, dass sie die Regenbogenstreifen im Mannschaftszeitfahren gewinnen. Das Team fuhr ein starke Leistung. Die genaue Vorbereitung und Streckenkenntnis machte sich vor allem auf der Abfahrt des Axame bezahlt. (Foto: Sirotti)

„Beim ersten Timecheck wurde mir gesagt, dass wir zurücklagen und ich dachte ‚Mann, wie sind echt schnell!‘. Aber ich wusste, wir mussten noch den Anstieg hoch und sind da sehr zügig hoch. Vor allem auf der Abfahrt und Richtung Ziel haben wir noch einmal richtig Gas gegeben. Es ist unglaublich. Das ganze Jahr über haben wir so viel gewonnen, aber die Weltmeisterschaft im Mannschaftszeitfahren zu gewinnen ist etwas sehr besonderes. Wir sind sehr zufrieden und, ja, wir sind überglücklich, dass wir Weltmeister geworden sind.“

Die 62,8 Kilometer lange Strecke führte vom Ötztal über den Axam Anstieg nach Innsbruck. Der Anstieg war 4,6 km lang mit einer durchschnittlichen Steigung von 5,7 % , mit einigen Steilstücken von 10 % und entpuppte sich als der entscheidende Streckenpunkt des Mannschaftszeitfahrens. Die Zwischenzeiten wurden jeweils nach den ersten flachen 22,8 Kilometern und auf der Berghöhe, nach 44,9 Kilometern, durchgegeben.

Katusha-Alpecin waren das erste der WorldTour Teams, das den ersten Time Check passierte und setzten einen Richtwert von 22:42. Dieser Wert blieb eine zeitlang bestehen, bis Mitchelton-Scott nach 22:14 den Checkpoint passierte. Nachdem alle Teams durch waren, befanden sich sieben Teams innerhalb von 32 Sekunden der Australier – BMC, Quick Step, Sky, Sunweb, Katusha, Movistar und LottoNL-Jumbo.

Titelverteidiger Team Sunweb konnte dem belgischen Team den Titel nicht streitig machen. Das Team mit Tom Dumoulin kam mit einem Rückstand von 18 Sekunden ins Ziel. (Foto: Sirotti)

Mitchelton-Scott schienen am Anstieg in Schwierigkeiten zu geraten, nachdem zwei Fahrer das Tempo am Berg nicht halten konnten. Aber das Team kam zusammen und setzte am zweiten Checkepoint eine neue Bestzeit von 50:31. Sky konnte dem gleichsetzen. Aber dann kam der Zug von Quick-Step, der sowohl Sky als auch Mitchelton Scott mit einer neuen Zwischenzeit von 50:01 in ihre Schranken wies.

Titelverteidiger Team Sunweb war weniger als eine Sekunde schneller als die belgischen Mannschaft, BMC Racing lag vier Sekunden hinter den Männern in blau. Das Mannschaftszeitfahren kam zu einem spannenden Finale.

Mitchelton-Scott kamen nach 1:08:23 ins Ziel, aber Quick-Step Floors powerte nach 1:07:26 ins Ziel und setzte somit eine neue Bestzeit. Eine angespannte Zeit des Wartens begann für die Mannschaft, als sich die Favoriten Sky, BMC und Sunweb Richtung Ziel begaben. Aber die meisterhafte Abfahrt vom Axams der belgischhen Mannschaft und ihre schnelle Fahrt nach Innsbruck war der Schlüssel zu ihrem Erfolg. Weder Team Sky noch Team Sunweb konnten der belgischen Mannschaft den Titel streitig machen.

„Wir haben uns auf die Strecke unglaublich gut vorbereitet“, sagte Terpstra. „Wir haben Videos, auch von der Abfahrt, studiert. Gestern habe ich mir das Video der Abfahrt 100 mal angesehen, damit ich jede Kurve kenne. Es ist keine schwierige Abfahrt, aber sie sieht schwierig aus, weil man die Kurven nicht einblicken kann. Aber du fährst wirklich schnell. Es war etwas beängstigent, aber wir kannten die Strecke und es lief recht gut.“

Das Podium der UCI World Championship im Mannschaftszeitfahren der Männer: Quick Step – Floors, Sunweb, BMC Racing Team. (Foto: Sirotti)

Der Sieg ist für einige Fahrer im Team ein krönender Abschluss ihrer Zeit bei Quick-Step Floors: De Plus, Schachmann und Terpstra werden für die nächste Saison bei einem anderen Team unter Vertrag gehen.

Für Quick-Step Floors ist es das vierte mal, dass sie den Weltmeistertitel im Mannschaftszeitfahren gewinnen: 2012, 2013 und 2016 holte sich die belgische Mannschaft die begehrten Regenbogenstreifen.

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