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Vuelta a Espana 2018

Vuelta a Espana 2018: Pinot Thibaut siegt bei der Bergankunft auf Lagos de Covadonga

Simon Yates verteidigt erfolgreich seine Führung in der Gesamtwertung

Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) holte sich auf der dritten Bergankunft der Vuelta a España 2018 den Etappensieg. Während die Favoriten auf den Gesamtsieg sich gegenseitig nicht aus den Augen verloren und in Schach hielten, stellte der Franzose mit seinem starken Soloritt zum Ziel auf dem Lagos de Covadonga das restliche Renngeschehen in den Schatten.

Miguel Angel Lopez (Astana) kam als zweiter mit 20 Sekunden Rückstand ins Ziel, Simon Yates (Mitchelton-Scott) im roten Trikot des Führers des Gesamtklassement konnte sich den dritten Platz erkämpfen. Damit liegt der Brite weiterhin in Führung der Gesamtwertung. Seine Rivalen Alejandro Valverde und Nairo Quintana (Movistar), und Steven Kruijskijk (LottoNL-Jumbo) überquerten kurz darauf diie Ziellinie. Mit seinem Sieg hat Yates seine Führung auf den Zweitplatzierten Valverde auf 26 Sekunden und auf den Drittplatzierten Quintana auf 33 Sekunde ausgebaut.

Thibaut Pinot (Groupama FDJ) siegt bei der Bergankunft auf dem Lagos De Covadonga auf der 15. Etappe der Vuelta a Espana 2018. (Foto: Sirotti)

„Ich hatte vor, sechs Kilometer vor dem Ziel anzugreifen“, sagte Thibaut. „Ich wusste, dass ich es mit meiner derzeitigen Form schaffen konnte und da ich keine direkte Bedrohung auf die Gesamtwertung darstelle, würde ich eine sehr gute Chance bekommen. Es ist fantastisch, hier zu gewinnen. Dieser Berg ist die Alpe d’Huez Spaniens, was etwas sehr besonderes ist. Ich werde bis Madrid mein bestes geben und mich dann auf die Weltmeisterschaft konzentrieren.“

Für die Hauptfavoriten der Gesamtwertung ging es auf den steilen Hängen des Zielanstieges um jede Sekunde. (Foto: Sirotti)

Die 178 Kilometer Strecke zur Bergankunft in Lagos de Covadonga war die Königsetappe der Vuelta a España 2018. Auch wenn sie nicht allentscheidend war, vermittelte sie ganz klar, inwieweit die Hauptfavoriten sich nach drei harten Tagen in den Bergen Spaniens in ihrer Leistung glichen.

Trotz der zwei harten Etappen, die die Fahrer schon hinter sich hatten, starteten sie die Königsetappe mit hoher Geschwindigkeit und einer Serie von Angriffen. Auf dem ersten, kleinen Anstieg des Tages schafften zwölf Fahrer sich zu einer Fluchtgruppe zusammenzuschließen und vom Peloton abzusetzen. Das Hauptfeld ließ die Gruppe ziehen und erlaubte ihnen, einen Abstand von 5:30 aufzubauen. Auf den letzten 60 Kilometern übernahm schließlich Astana die Verfolgungsjagd auf die Ausreißer.

Ivan Garcia (Bahrain-Merida) war der erste Fahrer der Ausreißer, der sein Glück versuchte und am Fuße des letzten Anstiegs zum Ziel zum Angriff überging. Aber er konnte das unvermeidliche auf dem steilen Berg nicht verhindern und wurde acht Kilometer vor dem Ziel vom Peloton überrollt.

Es war ein nebelverhangendes Ende einer harten Etappe in den Bergen. (Foto: Sirotti)

Letztendlich war es Pinot, der sich sechs Kilometer vor dem Ziel mit unglaublichem Elan von einer erlesenen Gruppe der Favoriten absetzen konnte. Auf den steilsten Teilstücken des 11 Kilometer langen Berg zum Ziel schaffte es der Franzose, sich einen gewinnbringenden Abstand einzufahren, während die Favoriten damit beschäftigt waren, sich untereinander anzugreifen.

Für den Franzosen ist der Sieg auf der 15. Etappe bei der Vuelta a España 2018 sein erster Tagessieg bei der Spanienrundfahrt. Damit hat Pinot jetzt auf jeder der Grand Touren einen Etappensieg errungen.

Yates gab sich während der Etappe enttäuscht und frustriert mit dem Verhalten seiner Mitstreiter. „Es wurde kaum zusammengearbeitet, daher war es schwierig, irgendetwas zu tun“, sagte er. „Außerdem hatten wir einen leichten Gegenwind und wenn du eine Lücke auftun konntest, war es sehr schwierig, die zu halten. Letztendlich ist nicht viel passiert. Pinot kam von hinten und hatte viel Power und eine hohe Geschwindigkeit. Ich kann ihm nur gratulieren. Es war ein starker Angriff.“

Nach dem Ruhetag werden sich die Profis im Einzelzeitfahren messen bevor es wieder für drei harte Tage in die Berge geht. Für Yates kann das Einzelzeitfahren Zeitverluste bedeuten. Die Entscheidung, wer die Vuelta a España 2018 gewinnen wird, steht noch weit offen.

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