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Vuelta a Espana 2018

Vuelta a Espana 2018: Nairo Quintana kämpft sich auf den dritten Platz in der Gesamtwertung

Der Kolumbianer erzielt einen knappen Vorsprung vor seinen Rivalen auf La Camperona

Nairo Quintana (Movistar) konnte sich auf der ersten der drei Bergankünfte der Vuelta a España 2018 einen knappen Vorsprung vor seinen Rivalen erkämpfen, der ihn auf den dritten Platz des Gesamtklassement plaziert. Jesus Herrada (Cofidis) bleibt weiterhin in Führung, Simon Yates (Mitchelton-Scott) weiterhin auf Platz zwei.

Quintana und Simon Yates (Mitchelton-Scott) konnten sich auf den letzten 1500 Metern zum Ziel auf dem brutalen steilen Anstieg Camperona von ihren Mitstreitern absetzen. Mit der Ziellinie in Sichtweite begannen die zwei Rivalen sich gegenseitig zu beschatten und zu beobachten, bevor Quintana sich mit einer harten Beschleunigung gegen Yates durchsetzen konnte.

Nairo Quintana (Movistar) holte sich auf der 13. Etappe der Vuelta a Espana mit einem starken Angriff den 3. Platz der Gesamtwertung. (Foto: Sirotti)

Quintana erreichte einen Vorsprung von sechs Sekunden

Mit seiner harten Beschleunigung erreichte Quintana einen Vorsprung von sechs Sekunden vor Yates, 25 Sekunden vor Miguel Angel López (Astana Pro Team) und 35 Sekunden vor Wilco Kelderman (Team Sunweb). Nicht viel, aber ausreichend und mit zwei noch härteren Bergetappen, die folgen werden, hat Quintana mit seinem Manöver auf der 13. Etappe der Vuelta a España bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist.

Auf den letzten 1500 Metern der ersten Bergankunft der Vuelta a Espana in La Camperona kam es zu einem Duell zwischen Simon Yates (Mitchelton-Scott) und Quintana. Mit einer starken Beschleunigung konnte sich der Kolumbianer vom Briten absetzen, was ihn auf den dritten Platz des Gesamtklassement brachte. (Foto: Sirotti)

„Ich bin sehr zufrieden“, sagte Quintana. „Es war ein anstrengender Tag und meine Rivalen zeigen alle großartige Form. Heute war die erste große Bergetappe der Vuelta a España und es ist gut, sich hier einen Vorsprung zu holen. Das Team hat gute Arbeit geleistet. Wir wollten die Ausreißer nicht zu weit kommen lassen. Wir mussten hart arbeitn, um sie unter Kontrolle zu behalten.“

Für den Kolumbianer könnte der Erfolg auf dem La Camperona fast einem Dejavu gleichkommen. Auf dem gleichen Anstieg übernahm der Kolumbianer bei der Vuelta a España 2016 die Führung von Chris Froome (Team Sky). Auch wenn er diesesmal nicht das rote Trikot der Gesamtführung erhält, liegt Quintana nun an dritter Stelle mit einem Abstand von 1:50 zum führenden Herrada.

Nicht nur der Anstieg scheint einer Wiederholung der Vuelta 2016: Mit Simon Yates, der nur acht Sekunden vor dem Kolumbianer liegt, ist wieder ein Brite einer seiner grõßten Rivalen. Quintana hat andere Ansichten. „Yates ist nicht mein einziger Rivale. Es ist ein sehr harter Anstieg, auf dem jeder leidet.“

Jesus Herrada (Cofidis) konnte seine Führung und das rote Trikot einen weiteren Tag verteidigen, verzeichnete aber Zeitverluste gegenüber seinen Rivalen. Mit zwei weiteren harten Bergetappen, die folgen, bleibt es spannend, wer die Führung übernimmen wird. (Foto: Sirotti)

Auf der 14. Etappe trifft das Peloton für die zweite Bergankunft auf Los Praers – einem kurzen und brutalen Anstieg im Norden Spaniens. Quintana wird gute Chancen haben, sich in der Gesamtwertung weiter vorzuarbeiten und sich so viel Zeitvorsprung wie nur möglich zu holen, bevor es am Dienstag ins Einzelzeitfahren geht.

„Ich kenne den Berg zum Ziel nicht, der uns morgen erwartet. Aber es wird zweifelsohne sehr schwierig. Herrada wird vielleicht das rote Trikot noch verteidigen können, aber er verliert an Zeit. Es wird sehr knapp werden.“ Mit seiner bisherigen Leistung in La Camperona und La Covatilla hat Quintana bewiesen, dass er große Chancen hat, das rote Trikot zu erobern. Die nächsten zwei harten Bergettappen werden dem Kletterkönig aus Kolumbien in die Hände spielen.

Yates, der am Tag zuvor seine Führung und das rote Trikot an Herrada verloren hatte, zeigte mit seinem Angriff, dass er jegliche Absicht hatte, um seinen Platz auf dem Podium und das rote Trikot zu kämpfen. Der Brite bewies seine Kraft und Ausdauer auf der harten Bergetappe und liegt 1:42 hinter Herrada, verlor aber fünf Sekunden an Quintana.

Hart auf den Fersen von Quintana liegt Alejandro Valverde (Movistar) auf Platz vier. Der Spanier kam elf Sekunden hinter seinem Teamkollegen ins Ziel. Die kommenden zwei harten Tage in den Bergen werden spannend und entscheidend in der Gesamtwertung werden.

„Es ist schwierig zu sagen, was passieren wird“, sagte Yates. „Wenn ich wieder Beine wie heute habe, bin ich zufrieden. In den Bergen kann man es schwer voraussagen, es ist ein starkes Team. Valverde mischt immer vorne mir und das Team wird mir vielleicht überlegen sein. Wir werden sehen.“

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