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Vuelta a Espana 2017

Vuelta a Espana 2017: Eine Vorschau auf die Spanienrundfahrt

Zwei Zeitfahren, zahlreiche Bergankünfte und Höhenmeter: Die 72. Vuelta a Espana verspricht ein spannendes Finale der Grand Tours zu werden.

La Vuelta a Espana markiert als die letzte der drei Grand Tours den Abschluss der Saison. Jede der drei Landesrundfahrten hat ihren eigenen Charakter und die Vuelta a Espana hat den Ruf, die Fahrer zum Abschluss der Serie vor eine brutale Prüfung und einen Härtetest zu stellen. Die Strecke der 2017er-Ausgabe der Spanienrundfahrt erfüllt auch in diesem Jahr die Erwartungen: Die Vuelta a Espana 2017 strotzt mit Bergankünften – auch der berühmt berüchtigte Angliru ist mit dabei und wird auf der vorletzten Etappe den Profis einiges abverlangen.

Die Berge treten schon früh in Erscheinung. Schon auf der 3. Etappe überquert das Rennen Andorra, wenn sich die Profis von Nimes Richtung Spanien aufmachen, um auf der 4. Etappe zum ersten Mal während der Vuelta a Espana 2017 in Spanien, in Catalunya, zu starten. Auf der fünften Etappe erwartet die Profis eine Bergankunft der 3. Kategorie in Ermita Santa Lucía. Gegen Ende der zweiten Wochen der Spanienrundfahrt geht es dann wirklich zur Sache: Das Peloton fährt in die Sierra Nevada und hier kommen die Berge wirklich zur Geltung. Die Profis müssen gleich zwei Bergankünfte erkämpfen, bevor es in den zweiten Ruhetag geht. Nach dieser harten Herausforderung erwartet die Profis und deren Teams ein 800 km langer Transfer zu einer flachen Etappe, die in Logroño startet. Darauf folgen zwei kleinere Bergankünfte auf der 17. und 18. Etappe bevor es auf den entscheidenden Kampf zum Ziel in Angliru geht.

Vuelta a Espana – die 1. Woche

Die Vuelta a España beginnt traditionsgemäß mit einem Teamzeitfahren. Dieses Jahr wird der französischen Stadt Nîmes die Ehre zuteil, den Startschuss für die Spanienrundfahrt zu setzen und als Gastgeber für die erste Etappe zu fungieren. Die Strecke für das Teamzeitfahren ist mit 13,8 km um einiges kürzer als im Vorjahr, als die Teams 28 km im eingespielten Teamzeitfahrmodus zurücklegen mussten.

Foto: Unipublic / G. Watson

Auch die zweite Etappe verweilt noch in Frankreich bevor das Rennen auf der 3. Etappe die Pyrenäen überquert, was die Bergform der Fahrer und Gesamtwertungsanwärter schon einmal auf die Probe stellen wird. In Andorra angekommen, folgt auf der 4. Etappe eine wellige Etappe nach Catalonia zum Ziel an der Mittelmeerküste.

Die fünfte Etappe wird mit einer Bergankunft in Alcossebre ein spannendes Ziel. Von dort bewegen sich die Profis auf der sechsten Etappe nach Sagunto, in der Nähe von Valencia bevor sie sich auf der siebten Etappe auf den Kopfsteinpflastern in Cuenca zum Ziel kämpfen müssen. Die achte Etappe wird ein Härtetest und kann eine entscheidende Rolle in der Aufstellung der Platzierungen bieten: Die Vuelta a Espana hat Xorret del Cati als Ziel auserkoren – um das zu erreichen müssen die Fahrer 4 Kilometer Steigung mit einem Schnitt von 22 % hinauffahren, bevor es kurz bergab zum Ziel geht.

Darauf folgt eine weitere Bergankunft auf der 9. Etappe: Das Rennen kehrt zum steilen Alto de Puig Llorença in Cumbre del Sol zurück. Einige werden sich vielleicht daran erinnern wie Tom Dumoulin (Team Sunweb) Chris Froome (Team Sky) 2015 an diesem Berg abhängte und zeigte, dass er Grand Tour Potential hat, was er mit seinem Sieg des 100. Giro d’Italia dieses Jahr unter Beweis stellte. Es folgt der erste wohlverdiente Ruhetag der Vuelta a Espana 2017, Montag, 28. August. Der zweite Ruhetag ist in der darauffolgenden Woche, Montag 4. September.

Vuelta 2017 – die 2. Woche

In der zweiten Wochen geht es gleich heiß her: 2017 stattet die Vuelta a Espana dem heißen Süden des Landes, genauer Andalusien, einen Besuch ab. Die Vuelta fackelt nicht lange: Schon auf der 10. Etappe führt die Strecke über einen 21 km langen Anstieg. Von dort werden es noch 30 Kilometer bis zum Ziel in Alhama de Murcia sein.

Das Rennen erreicht auf der 12. Etappe Andalusien mit einem Start in Costa Tropical und dem Ziel in Antequera. Es folgt eine relative flache 13. Etappe bevor die Bergziegen auf der 14. Etappe wieder auf ihre Kosten kommen und sich mit einer Bergankunft in La Pandera nach  13,3 Kilometern und einem Schnitt von 6,8 % um den Tagessieg kämpfen können. Auch die 15. Etappe verlangt mit seinem Ziel oben am Alto Hoya de la Mora den Profis alles ab, die die 28 Kilometer des Anstiegs erklimmen müssen, um das Ziel zu erreichen.

Die 3. Woche der Spanienrundfahrt

Nach dem zweiten Ruhetag steht ein langes Einzelzeitfahren im Programm. Die Organisatoren der Vuelta a Espana verkündeten, dass die Strecke um zwei Kilometer auf 40 Kilometer verkürzt wurde. Die Fahrer verlassen in Circuito de Navarra die Rampe und kommen in Logroño an. John Degenkolb (Trek-Segafredo) wird sich an den Zielort gut erinnern: Der deutsche Sprinter sprintete in dieser Stadt 2012 und 2014 zum Etappensieg.

Die 17. Etappe verspricht wieder ein Drama in den Höhenmetern zu werden: Los Machucos, auch als Collado de la Espina bekannt, steht mit seinen Steilstücken bis zu 28 % auf dem Programm, was ein spannender Tag für die Gesamtwertung werden könnte. Auf der 18. Etappe fahren die Profis von Suances zu der Abtei von Santo Toribio, die 19. Etappe führt das Peloton vom Redes Park in Asturias nach Gijón.

Bei dem Giro d’Italia und der Tour de France wurde das Einzelzeitfahren am letzten oder vorletzten Tag zum entscheidenden Kampf um den Sieg. Bei der Vuelta a Espana wird es auf der 20. Etappe zu einem erbitterten und heißen Kampf kommen können, wenn sich die Favoriten auf dem berühmt berüchtigten Angliru angreifen und um Platzierungen kämpfen.

Der Berg war zuletzt 2013 Teil der Spanienrundfahrt, als Kenny Elissonde auf dem Berg zum Tagessieg fuhr und Chris Horner seine Gesamtführung ausbaute. Auch die endlosen Angriffe von Vincenzo Nibali konnten Horner nichts anhaben, der sich letztendlich den Gesamtsieg der Vuelta a Espana 2013 holte. Der Alto de El Angliru ist einfach nur noch brutal: 12,5 km lang mit einem Schnitt von 10,1 %, aber 23,6 % am steilsten Stück drei Kiometer vor der Passhöhe, wird er den Profis nach drei Wochen intensive Rennens in der spanischen Hitze nocheinmal alles abverlangen.

Die 21. Etappe der 2017 Vuelta a España führt schliesslich in die Hauptstadt nach Madrid, wo es wieder zu einem traditionellen Massensprint kommen wird und der Gesamtsieger gekürt wird.

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