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Vuelta a Espana 2017

Vuelta a Espana 2017: kurzfristige Streckenänderung bei der Spanienrundfahrt

Kurz vor dem Start der Spanienrundfahrt am 19. August 2017 wurden das Zeitfahren und entscheidende Bergetappen gekürzt oder umgeleitet.

In knapp zwei Wochen startet die Vuelta a España 2017, was die Organisatoren der Spanienrundfahrt nicht davon abhielten, einige Etappe für die diesjährige Grand Tour kurzfristig zu ändern. In Vorbereitung auf die letzte der drei Grand Tours in der Serie, die am 19. August in Nimes mit einem Teamzeitfahren startet, wurden die Strecken auf der offiziellen Webseite bekannt gegeben, einschliesslich des Streckenverlaufs und -profils. Dabei wurden Veränderungen bei vier Etappen festgestellt, Etappen, die schon im Vorfeld als entscheidende Schlüsseletappen gehandelt wurden.

Das 40 km lange Einzelzeitfahren ist eine der wichtigen Etappen, die von den Veränderungen betroffen sind. Auch die doppelte Herausforderung der Bergankünfte nach Sierra de La Pandera und Alto Hoya de la Mora wurden geändert. Bis jetzt haben sich die Organisatoren zu den Veränderungen der Etappen nicht weiter geäußert.

Die 10. Etappe von Caravaca Jubilar nach El Pozo Alimentación  ist die erste Etappe, die geändert wurde. Die Strecke, die ursprünglich 171 km lang war und einen klassifizierten Berg nach Collado Bermejo vorsah, folgt zwar noch der eigentlichen Strecke. Aber jetzt ist der kurze Anstieg des Alto de Morron vor dem Collado Bermejo klassifiziert worden und als Berg der dritten Kategorie nominiert worden. Gleichzeitig wurde die Strecke, die vorsieht, dass die Fahrer eine Runde fahren müssen, bevor sie ins Ziel kommen, um sechs Kilometer auf 164,8 km gekürzt.

Die Organisatoren haben einige Etappen der Vuelta a Espana kurzfristig geändert. (Foto: Unipublic / G. Watson)

Die 14. Etappe unterlag noch drastischeren Veränderungen: Die Strecke wurde um 10 Kilometer, d.h. von 185 km auf 175 km gekürzt. Vor allem der erste Teil dieser Etappe hat sich stark geändert: Anstatt vom Startort Ecija durch Aguilar de la Frontera und Monturque zu fahren, führt das Rennen jetzt direkt südlich Richtung Herrera und nach Luzena bevor es wieder auf die ursprünglich Strecke kommt.

Infolgedessen erreichen die Fahrer den ersten Anstieg des Tages, den 3.-Kategorie-Puerto-el-Mojon, nach 76 Kilometern, 20 Kilometer später als ursprünglich vorgesehen. Die Etappe führt jetzt durch den Park Sierras Subbesticas und über die A-339 zum Zwischensprint bei Alcala la Real. Das Rennen sollte Richtung Norden nach Los Villares fahren, aber dieser Plan ist verworfen worden. Die Anstiege des Puerto de Locubin und Alto de los Villares de Jaén (1. Kategorie) sind demnach aus dem Rennen genommen worden. Stattdessen führt das Rennen direkter zum Ziel. Der Alto Valdepeñas de Jaen (2. Kategorie) wird nun das Sprungbrett für die Profis zum letzten Berg, dem unklassifizierten Sierra de la Pandera.

Die 15. Etappe wurde nicht großartig geändert – sie wurde um zwei Kilometer, und zwar auf 129 Kilometer, verlängert. Aber diese Verlängerung hat zur Folge, dass die Ziellinie jetzt auf 2.510 Höhenmetern und nicht auf 2.490 Höhenmetern liegt.

Am 19. August fällt der Startschuss der Vuelta a Espana 2017. (Foto: Unipublic / J-A Miguelez)

Das lange Einzelzeitfahren auf der 16. Etappe wurde von 42 Kilometer auf 40,2 Kilometer gekürzt. Es ist immer noch länger als die zwei Zeitfahren der Tour de France zusammen und wird eine große Herausforderung an die Favoriten der Gesamtwertung stellen. Dem Streckenprofil nach zu urteilen scheinen die Kilometer auf dem letzten Teil der Strecke geändert worden zu sein. Die Veränderungen haben demnach keinen großen Einfluss auf die eigentliche Strecke für dieses Einzelzeitfahren.

Der Startschuss der Vuelta a España 2017 fällt am 19. August in Nimes mit einem kurzen Teamzeitfahren. Am 10. September kommen die Fahrer in Madrid zum traditionellen Sprintfinish an. Der Sieger der diesjährigen Tour de France Chris Froome (Team Sky) hat bestätigt, dass er sich der schwierigen Herausforderung eines Tour und Vuelta-Sieges in der gleichen Saison stellen will. Seine Herausforderer sind unter anderem Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) und Fabio Aru (Astana).

Titelbild: Unipublic / J-A Miguelez

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