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Vuelta a Espana 2017

Vuelta a España 2017: 5. Etappe – Die erste Bergankunft

Mit der fünften Etappe kommt die erste von neun Bergankünften – und so sieht sie aus

Die Vuelta a España ist für ihre harten Bergetappen und steilen Zielankünfte berühmt und berüchtigt. Auf der fünften Etappe erreicht das Peloton das Ziel zum ersten Mal bei der diesjährigen Spanienrundfahrt über eine senkrechte Steigung.

Nach 175 welligen Kilometern, auf denen es von Anfang an zur Sache geht, kommt die erste Bergankunft der Vuelta a España. Auf dem Weg nach Alcossebre überwinden die Profis drei Berge der zweiten Kategorie, bevor sie die letzte Herausforderung des Tages in Angriff nehmen.

Quelle: Geoatlas

Die Strecke gibt den Fahrern nicht viel Zeit, ihre Beine zu finden und sich aufzuwärmen: Gleich vom Beginn weg werden die Fahrer gefordert, denn kurz nach dem Start treffen sie auf den Alto del Desierto de las Palmas – 7,8 km lang bei einem Schnitt von 4,8 % . Von dort geht es weiter mit einem beständigen auf und ab, bis nach einem gleichmäßigen Anstieg über 15 Kilometer, das Peloton auf den ersten harten Berg des Tages trifft: Den Coll de la Bandereta – 4,6 km lang mit einem Schnitt von 7,6 %. Darauf folgt der Alto de la Serratella, der mit seiner schieren Länge von 13,2 km und einem Schnitt von 3,7 % den müden Beinen der Profis zusetzen kann.

Quelle: Unipublic

Das Beste kommt zum Schluss: Nach dem Zwischensprint kommt der letzte Anstieg und damit der Anlauf zum Ziel der fünften Etappe. Schon vom Fuß des Berges zeigt dieser keine Gnade: Der Anstieg fängt gleich mit 15 % an, danach hat man theoretisch den härtesten Teil der 3,4 km zum Ziel geschafft. Aber auf den letzten Metern geht der Berg nocheinmal auf 5 % hoch, was die Anfahrt zum Ziel schmerzhaft in die Länge ziehen kann. Es wird eine Etappe für die Bergziegen und starken Kletterer. Unter den Anwärtern der Gesamtklassifikation wird es mit Sicherheit zu einem Kampf um die Sekunden kommen.

Sowohl Chris Froome als auch Esteban Chavez haben ihre Stärke auf der dritten Etappe auf dem Alto de la Comella bewiesen. Es wird interessant sein, ob Sky wieder versuchen wird, das Renngeschehen zu kontrollieren. Fabio Aru und Romain Bardet haben Stärke und Form bewiesen, Vincenzo Nibali gewann zwar die erste bergige Etappe, konnte aber nicht mit Froome und Chavez gegenhalten. Es wird spannend sein, wie sich diese Etappe auf die Gesamtwertung auswirken wird.

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