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Tour de France 2019

Tour de France: Groenewegen gewinnt die siebte Etappe

Giulio Ciccone führt weiterhin in der Gesamtwertung

Dylan Groenewegen (Jumbo-Visma) holte sich auf der siebten Etappe seinen ersten Tagessieg bei der Tour de France 2019. Nach einem chaotischen Sprintfinale in Chalon-sur-Saône konnte er sich gegen seine Rivalen Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) und Caleb Ewan (Lotto Soudal) durchsetzen.

Auf dem Weg ins Ziel sah sich der Holländer wiederholte male gezwungens, seine Position zu ändern. Letztendlich blieb ihm keine andere Möglichkeit, als von weit hinten zum Zielsprint überzugehen. Dennoch hatte Groenwegen ausreichend Kraft und Geschwindigkeit, um Ewan und Sagan zu schlagen.

Auf der siebten Etappe holt sich Dylan Groenewegen (Jumbo-Visma) seinen ersten Tagessieg der diesjährigen Tour de France. Der Holländer schlug Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) und Caleb Ewan (Lotto Soudal). (Foto: Sirotti)

Elia Viviani (Deceuninck-QuickStep) war der einzige unter den Sprintern, dem sein gesamter Führungszug zur Verfügung stand, als sie sich den letzten 800 Metern näherten. Unglücklicherweise erlitt er kurz vor dem Ziel einen Platten und wurde von den anderen regelrecht überrollt. Letztendlich wurde der Italiener sechster.

 

Es war ein chaotisches Finale zu der längsten Etappe der Tour de France. Groenewegen bewies Kraft und Eine starke Beschleunigung, die Ewan nicht erwiedern konnte. (Foto: Sirotti)

Der Führungszug für Groenwegen brach auf der Zielgeraden auseinander und der Sprinter musste erst um das Hinterrad von Sagan, dann von Ewan kämpfen, um sich so zum Ziel ziehen zu lassen. Der Jumbo-Visma Fahrer bewies eine starke Beschleunigung, die ihn vor seinen Mitstreitern ins Ziel katapultierte.

Nach dem überraschenden Sieg auf der ersten und dem Sieg beim Mannschaftszeitfahren auf der zweiten Etappe, bringt Groenewegen die Summe der Tagessiege für Jumbo-Visma auf drei – und die Tour de France hat gerade erst begonnen. Für Jumbo-Visma ist dies ein vielversprechender Start, der sich zu einer sehr erfolgreichen Tour de France für das Team enfalten kann.

Groenwegen und sein Team hatten die Tour de France auf Etappensiege für den Holländer ausgerichtet. Aber ein Sturz auf der ersten und auf der fünften Etappe vereitelten ihm den Erfolg. Bis zu der heutigen siebten Etappe. Ewan hatte seinen Sprint fehlerlos durchgeführt, konnte aber der Kraft und Geschwindigkeit von Groenewegen nichts entegegensetzen.

Der Führende in der Gesamtwertung, Giulio Ciccone (Trek-Segafredo) kam sicher mit dem Peloton ins Ziel und behält seine Führung für einen weitern Tag. (Foto: Sirotti)

„Wenn Ewan und ich gegeneinander antreten, ist es immer sehr knapp“, sagte der Etappensieger im Ziel. „Er ist ein sehr guter Sprinter, aber heute habe ich ihn geschlagen. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Am ersten Tag bin ich schwer gestürzt. Die Tage darauf war ich wirklich am Ende. Gestern fühlte ich mich aber wieder besser.“

„Mein Team hat heute hart für mich geschuftet und wir haben gewonnen. Ich bin mit diesem Sieg sehr glücklich. Wir haben schon sehr früh die Führung übernommen, aber das war gut so. Die Anfahrt zum Ziel war sehr eng und es wurde sehr hektisch. 500 Meter vor dem Ziel wurden wir eingeengt, aber ich konnte mich daraus befreien. Es waren noch 250 Meter zum Ziel, als ich angriff. Ich sah, dass sich Caleb näherte, aber es reichte bei mir zum Sieg.“

Giulio Ciccone (Trek-Segafredo) erreichte mit dem Peloton das Ziel. Nach der heutigen, der längsten, Etappe der diesjährigen Tour de France liegt er weiterhin in der Führung des Gesamtklassement und behält das gelbe Trikot für einen weiteren Tag.

 

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