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Rennberichte & Analysen

Frühjahrsklassiker: Doppelsieg für Deceuninck-QuickStep

Bob Jungels siegt bei -Kuurne-Brüssel-Kuurne, Zdenek Stybar wird Sieger bei Omloop Het Nieuwsblad

Die Eröffnung der Frühjahrklassiker hätte für Deceunick-QuickStep nicht besser laufen können: Beim Eröffnungsrennen Omloop Het Nieuwsblad holte sich Zdenek Stybar den Sieg, während sich Bob Jungels 24 Studen später nach einem überzeugenden Soloritt den Sieg beim Kuurne-Brüssel-Kuurne sicherte.

Der luxemburgische Nationalmeister wurde für die 2019 Klassiker Saison den Rennen über die Kopfsteinpflaster zugeordnet und bewies Eine bemerkenswerte Fähigkeit und Leistung in seinem zweiten Flämischen Rennen seiner Karriere.

Bob Jungels sicherte sich den Sieg bei Kuurne-Brussel-Kuurne. Der Deceunick – Quickstepn Fahrer ging 16 Kilometer vor dem Ziel zum Angriff uber und fuhr im Alleingang zum Ziel. (Foto: Sirotti)

Jungels setzte sich 16 Kilometer vor dem Ziel von der Fluchtgruppe absetzen. Seine Qualitäten eines Rouleur kamen voll zum Einsatz, als er den Abstand zum Peloton erfolgreich verteidigte und in einer Solofahrt zum Ziel fuhr. Owain Doull (Team Sky) wurde zweiter, Niki Terpstra (Direct Energie) dritter. Der Sieger von Liege-Bastogne-Liege 2018 war mit seiner Leistung und seinem Erfolg sichtlich zufrieden.

Fur den luxemburgischen Nationalmeister war das Klassikerrennen Kuurne – Bruxelles – Kuurne sein zweites Rennen auf flamischen Boden seiner Karriere. Jungels bewies grosses Geschick und Fahigkeiten auf den Pave. (Foto: Sirotti)

Jungels nutzte Eine der flachen Pavè-Abschnitte bei Varent, um zum entscheidenden Manöver überzugehen. Mit 66 Kilometern vor dem Ziel war er ein Teil eines kleineren Peloton, das sich nach dem Kwaremont geformt hatte. Jungels war ein Fünftel eines Quintetts, das sich erfolgreich vom Hauptfeld absetzen konnte, welches auf dem hügeligen Abschnitt mehr und mehr auseinanderfiel. Die fünf Fahrer konnten sich einen Vorsprung von einer Minute aufbauen.

Noch 30 Kilometer zum Ziel und die fünf Fahrer hatten noch einen Vorsprung von 40 Sekunden. Die kleine Gruppe arbeitete gut zusammen, aber letztendlich ging Jungels zum Angriff über und setzte sich von seinen Mitstreitern ab. Mit zehn Kilometern zum Ziel hatte der Luxemburger einen Abstand von 34 Sekunden aufgebaut.

“Ich merkte, dass ich der stärkste Fahrer in der Gruppe war”, sagte Jungels. “Und ein 15 Kilometer Zeitfahren kann ich ganz gut. Das war erst mein zweites Rennen auf dem Kopfsteinpflaster und dann gleich zum Sieg zu fahren, ist schon bemerkenswert”, gab er noch zu. “Mein Team hat an diesem Wochenende zwei Siege eingefahren. Der Chef wird zufrieden sein.”

Sieg im Doppelpack und ein erfolgreicher Start der Fruhjahrsklassiker fuer Deceunick – Quickstep: Nach 14 Jahren siegt QuickStep beim Omloop Het Nieuwsblad, als Zdenek Stybar kurz vor dem Ziel Angriff und sich erfolgreich von seinen Mitstreitern absetzen konnte. (Foto: Sirotti)

Nur 24 Stunden zuvor stellte sein Teamkollege Zdenek Stybar in einer weiteren Einzelleistung seine Kraft und taktischen Fähigkeiten zur Schau. Auf den letzten 2,5 Kilometern ging Stybar zum Angriff über und sicherte sich seinen ersten Klassikersieg seiner Karriere bei dem Eröffnungsrennen Omloop Het Nieuwsblad. Greg Van Avermaeet (CCC) sicherte sich im Sprint den zweiten Platz vor Tim Wellens (Lotto Soudal), der dritter wurde.

Stybar war in einem fünf-Mann starkem Team, dass seinen Vorsprung zum Hauptfeld von dreißig auf gut neunzig Sekunden ausbaute, als sie die letzten zwei Anstiege, die Muur van Geraardsbergen und den Bosberg, in Angriff nahmen. Van Avermaet war einer der schnellsten Fahrer und elimnierte einen Angriff von Wellens, der sich drei Kilometer vor dem Ziel anschickte, den Sieg zu behaupten.

Stybar hatte den Augenblick abgepasst und ging selber zum Angriff über, als Wellens eingeholt worden war. Van Avermaet zögerte und erwartete die anderen Fahrer des Gruppetto, dem Tschechen hinterher zu jagen. Diese Verzögerung brachte Stybar wertvolle Sekunden, die sich schnell zu einem Vorsprung summierten.

“Noch am Tag zuvor hörte ich, dass QuickStep seit 14 Jahren nicht mehr das Omloop gewonnen hatte”, sagte Stybar. “Das war unglaublich. Ich fühlte mich den ganzen Tag richtig gut, aber man kann nie wissen. Es war Eine starke Ausreißergruppe, aber ich hatte auch Teamkollegen im hinteren Feld, was sehr hilfreich war. Ich bin sehr zufrieden, dass ich dieses Rennen gewinnen konnte. Letztes Jahr kam ich dem Sieg sehr nahe, in diesem Jahr konnte ich diesen Erfolg für mich beanspruchen.”

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