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Strade Bianche

Julian Alaphilippe siegt beim Strade Bianche

Der Franzose konnte sich erfolgreich auf dem Anstieg nach Piazza del Campo von Fuglsang absetzen und den Sieg erobern

Der erfolgreiche Siegeszug von Deceuninck-Quickstep bei den Klassikern geht weiter mit einem Sieg von Julian Alaphilippe bei Strade Bianche. Der Franzose setzte sich gegen Jakob Fuglsang (Astana) auf dem letzten Anstieg durchsetzen und kann somit einen weiteren Sieg bei seinen schnell wachsenden Anzahl an Erfolgen sein eigen nennen.

In einem dramatischen Finale auf dem Anstieg in der Via Santa Catarina und hinunter auf die Piazza del Campo in Siena, konnte Alaphilippe den Dänen gekonnt ausstechen. Die zwei Fahrer erreichten Siena zusammen vor dem Hauptfeld, als die letzten drei kurzen, steilen Anstiege der Strade Bianche die Spitzengruppe auseinander riss.

Julian Alaphilippe (Deceunick – QuickStep) siegt bei Strade Bianche 2019 in Siena. Der Franzose schlug Jakob Fuglsang (Astana) auf den letzten hundert Metern der Anfahrt zum Ziel. (Foto: Sirotti)

Wout Van Aert (Jumbo-Visma) konnte Eine zeitlang mit den zwei Fahrern mithalten. Nachdem er auf dem 10. Abschnitt abgehängt wurde und eine halbe Stunde alleine weiterkämpfte, schaffte er es sich auf dem letzten Kilometer wieder an Alaphilippe und Fuglsang heranzuarbeiten.

Sonne und ein blauer Himmel begleitete die Fahrer bei diesem Klassiker, als sie sich uber die staubigen Feldwege und die steilen Anstiege Richtung Siena bewegten. (Foto: Sirotti)

Es begann ein Spiel von Katz und Maus, aber der Belgier, der erst vor Kurzem ein Vollzeitfahrer wurde, hatte seinen Reserven in seinem Solokampf aufgebraucht und sah sich auf dem steilen Anstieg  nach Santa Catarina gezwungen, den Franzosen und den Dänen ziehen zu lassen.

Fuglsang ging auf dem steilen, schmalen Anstieg zum Angriff über und kam als erster oben an. Alaphilippe konterte ohne zu zögern und schien relativ entspannt und kontrolliert, als er sich an Fuglsang ranhängte. Auf den letzten hundert Metern der verwinkelten und kleinen Strassen zum Ziel liess er nicht locker. Alaphilippe passte seinen Moment perfekt ab und mit einem kurzen Antritt manövrierte er sich an Fuglsang vorbei, als die Strasse auf die Piazza hinabführte.

Für Alaphilippe ist der Sieg bei Strade Bianche sein vierter Sieg der Saison und ein Zeichen, dass seine Erfolgssträhne in 2018 auch in 2019 weitergehen wird. Für sein Team bedeutet der Sieg, dass sie bis jetzt alle vier Klassiker gewonnen haben, seit die 2019 Saison begann: Omloop Het Nieuwsblad, Kuurne-Brussel-Kuurne und Le Samyn, jetzt auch Strade Bianche.

Die Strade Bianche zeichnet sich durch die unbefestigten Feldwege und kurzen, steilen Anstiege aus. Eine Kombination, die den Profis Reserven kosten und viel abverlangen. (Foto: Sirotti)

„Es ist unglaublich“, sagte Alaphilippe, der zum ersten mal den Klassiker auf den staubigen Feldstrassen in der Toskana bestritt. „Den ganzen Tag lang habe ich mich auf die Zielankunft konzentriert. Ich hatte Glück, dass ich nicht gestürzt bin oder einen Platten hatte. Mein Team hat mich super beschützt und tolle Arbeit geleistet. Jakob Fuglsang war sehr stark, aber ich habe keine Fehler gemacht. Aber ich war mir meines Sieges nicht sicher. Erst als wir um die letzte Kurve kamen, war ich mir sicher. Es ist ein toller Sieg.“

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