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Rennberichte & Analysen

Deutschland Tour 2018: Matej Mohoric ist Gewinner der Deutschland Tour

Nils Politt sprintet in Stuttgart zum Tagessieg auf der letzten Etappe der Deutschland Tour 2018

Auf der vierten und letzten Etappe der Deutschland Tour 2018 konnte sich Nils Politt (Katusha-Alpecin) mit einem souveränen Sprint den Tagessieg in Stuttgart sichern. 

Politt konnte sich in der Gesamtwertung nicht gegen Matej Mohoric (Bahrain-Merdia) durchsetzen, der mit dem zweiten Platz auf der Etappe weiterhin sechs Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen hielt. Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) erreichte den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Nils Politt (Katusha-Alpecin) gewinnt die 4. Etappe der Deutschland Tour 2018. Für den Deutschen ist der Tagessieg der letzten Etappe in Stuttgart sein erster Sieg als Profi. (Foto: ©Isaak Papadopulous)

Für Politt war dieser Etappensieg bei der Deutschland Tour 2018 sein erster Sieg als Profi. Der Katusha-Alpecin Fahrer, der seit 2013 als Profi unter Vertrag steht, war über seinen Sieg sichtlich erfreut. „Es ist unglaublich“, sagte er. „Ich glaube, ich muss mir das Rennen morgen nocheinmal in Ruhe anschauen und dann werde ich es selber glauben können. Ich war auf den letzten zwei Tagen so knapp am Sieg vorbeigekommen, weil ich kleine Fehler machte. Aber heute habe ich ein bisschen länger gewartet bevor ich abzog. Ich bin sehr, sehr glücklich.“

Matej Mohoric konnte seine Gesamtführung erfolgreich verteidigen und gewann die Gesamtwertung der Deutschland Tour 2018. Nils Politt wurde zweiter, Maximilian Schachmann dritter (Foto: ©Isaak Papadopulous)

Für Mohoric, der vor kurzem mit seiner Leistung und dem Gesamtsieg bei der BinckBank Tour bestach und auch einen Etappensieg beim Giro d’Italia diese Saison als Erfolg verzeichnen kann, ist der Sieg bei der Deutschland Tour ein weiterer Beweis seines wachsenden Potentials und seiner Fähighkeiten.

„Der heutige Sieg war wahre Teamarbeit. Wir taten unser bestes, das Renngeschehen zu kontrollieren und die ganze Zeit von vorne das Rennen und das Tempo zu bestimmen“, sagte Mohoric. Er gab zu, dass die größte und schwierigste Herausforderung der Etappe gewesen sei, die zwei Ausreißer Vasil Kiryienka (Team Sky) und Remi Cavagna (Quick-Step Floors) einzuholen. Das Duo hatte sich relativ früh vom Peloton absetzen und einen Vorsprung von sechs Minuten aufbauen können.

„Mein gesamtes Team hat ganze Arbeit geleistet“, sagte Mohoric. „Vor allem Antonio Nibali, Niccolò Bonifazio und Heinrich Haussler sind bis zum Schluss bei mir geblieben und sorgten dafür, dass ich mich vor den Anstiegen immer in einer guten Position befand. Am letzten Berg bin ich etwas zurückgefallen, aber ich konnte wieder zur  Gruppe aufholen und mir den zweiten Platz im Schlusssprint sichern. Das reichte, um das rote Trikot zu halten und die Gesamtwertung zu gewinnen. Ich bin für mich und mein Team überglücklich!“

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