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Profi-Radsport

Giro d’Italia 2019: Eine Streckenübersicht

Der Gavia und Mortirolo erwarten die Profis bevor es beim Einzelzeitfahren in Verona um die letzten Sekunden geht

Die Strecke des Giro d’Italia 2019 wurde Ende Oktober in Milan öffentlich bekannt gegeben worden: Nach seinem Abstecher nach Israel in 2017, kehrt der Giro d’Italia für seine Austragung der 102. Ausgabe, inklusive der Grande Partenza,  in sein Heimatland zurück. Auf die Profis warten drei Einzelzeitfahren und legendäre Anstiege in den Alpen wie der Gavia, der Mortirolo und Croce d’Aune. Der Col del Nivolet feiert sein Debut mit einer Bergankunft. Im Ganzen verspricht 2019 wieder ein sehr bergiger und fordernder Giro d’Italia zu werden.

Die Grande Partenza des 102. Giro d’Italia startet am 11. Mai 2019 in Bologna, mit einem 8,2 Kilometer langem Einzelzeitfahren. Die selective Strecke, die bergan beim Santuario della Madonna di San Luca endet, wurde von dem Ausrichter des Rennens, RCS Sport, genaustens ausgesucht.

Die Strecke des 102. Giro d’Italia wurde in Milan offiziell vorgestellt. Auf die Profis wartet eine sehr fordernde und bergige Grand Tour mit funf Bergankunften und drei Zeitfahren. (Foto: Sirotti)

Auf der zweiten Etappe verlassen die Profis „La Grassa“ Bologna Richtung Süden. Das zweite Einzelzeitfahren es 102. Giro d’Italia kommt auf der 9. Etappe und führt von Riccione nach San Marino auf einer längeren Strecke von 34,7 Kilometern. Darauf folgt der erste Ruhetag, bevor es auf der 10. Etappe über 147 Kilometer von Ravenna nach Modena geht. Auf zwei relativ flachen Etappen können die Fahrer nach dem Ruhetag ihre Beine wieder einrollen bevor es im Hochgebirge der Alpen zur Schlacht in den Höhenmetern geht.

Sieger des 101. Giro d’Italia Chris Froome hat noch nicht bestatigt, ob er seinen Titel verteidigen odr sich auf seinen funften Tour de France Sieg konzentrieren wird. (Foto: Sirotti)

Auf der 13. Etappe nach Ceresole Reale am Lago Serrù erwartet die Fahrer die erste Bergankunft, auf einem Pass, der sich über 20 Kilometer hinzieht und die Fahrer nicht nur köperlich sondern auch psychisch herausfordern wird. Daraufhin folgt eine recht kurze 14. Etappe nach Courmayeur, die ihren Mangel an Kilometern mit einer beachtlichen Anzahl an Höhenmetern wettmacht.

Eine weitere bergige Etappe führt das Peloton nach Como, bevor am 27. Mai der zweite Ruhetag den Fahrern eine wohlverdiente Erholung bringt in Vorbereitung auf eine harte und strapaziöse letzte Woche des 102. Giro d’Italia. Die Etappe, die dem Ruhetag folgt, setzt den Ton der Dinge, die noch kommen werden: 226 Kilometern lang überqueren die Fahrer den Gavia und Mortitolo bevor sie das Ziel auf dem Ponte di Legno erreichen.

Am folgenden Tag kommt die nächste Bergankunft, mit dem Ziel in Anterselva. Dann kommen wieder die Sprinter zum Zug:  Auf der 16. Etappe geht es 220 Kilometer bergab nach Santa Maria, wor die schnellen Männer des Peloton um den Etappensieg kämpfen können. Doch schon auf der 17. Etappe geht es wieder bergauf mit einer weiteren harten Etappe über 193 Kilometern, vier Pässen und einer Bergankunft in San Martino die Castorezza.

Der Giro d’Italia gilt als unbarmherzige und harte Grand Tour und die 102. Ausgabe wird keine Ausnahme machen. (Foto: Sirotti)

Nach den langen, bergigen Etappen in den Alpen liegt nur noch ein letztes Einzelzeitfahren über 15,6 km in Verona vor den Fahrern. Erfahrung der letzten Jahren, in denen bei Grand Touren ein Einzelzeitfahren auf der letzten Etappe ausgeschrieben wurde, zeigt, dass  es bei diesem Wettkampf um die Uhr Sieger aufsteigen oder fallen können und es unter den Favoriten auf den Gesamtsieg zu Spannung und Nervosität führen kann.

Titelverteidiger Chris Froome (Team Sky) sicherte sich seinen Sieg beim Giro d’Italia 2017 mit einem beherzten Angriff auf dem  Colle delle Finestre. Für die 2019 Saison  wird ihm nachgesagt, dass er sich auf seinen rekordverdächtigen fünften Sieg bei der Tour de France konzentrieren möchte. Jedoch hat der Brite einen erneuten Versuch des Grand-Tour-Doppels  – Giro d’Italia und Tour de France – nicht ausgeschlossen.

Sein Teamkollege Geraint Thomas, der 2017 die Tour de France gewann, ist einem erneuten Versuch beim Giro d’Italia nicht abgeneigt, nachdem er 2017 aufgrund eines Sturzes das Rennen frühzeitig aufgeben musste. Wer sich von den beiden der Herausforderung beim Giro d’Italia stellen wird, wird Ende des Jahres bekannt gegeben.

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