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Tour de France 2017

Tour de France 2017: Preisgelder – das verdienen die Profis als Siegprämien

Was kommt bei der aktuellen Tour de France für die Fahrer finanziell rum? Wir wagen einen Blick auf die vielen verschiedenen Preisgelder bei der Tour de France.

Insgesamt steht bei der Tour de France 2017 ein Preisgeld in einer Höhe von 2.280.950 € zur Verfügung. Wie die Summe im Einzelnen verteilt wird, schauen wir uns im folgenden Artikel genauer an.

Die knapp 2,3 Millionen Euro Preisgeld werden 2017 wie auch bei den vorigen Ausgaben der Tour de France vor allem zwischen den führenden Fahrern der Gesamtwertung, den Etappensiegern und den Siegern der einzelnen Klassements verteilt.

Bei der Tour de France staubte – wie sollte es anders sein – Team Sky um Chris Froome den Großteil der Siegesprämien ab. Insgesamt ca. 600.000 Euro. Foto: Sirotti

Wie viel Geld verdienen die Fahrer bei der Tour de France 2017?

Wie unschwer zu vermuten ist, streicht der Sieger der Gesamtwertung der Tour de France den größten Betrag innerhalb der Preisgelder ein, und noch dazu handelt es sich hierbei um einen nicht unerheblichen Teil der Gesamtsumme. Der Gesamtsieger kann sich über 426.500 Euro freuen, was dem Vorjahresbetrag entspricht. Der Zweitplatzierte erhält 200.000 Euro und der Dritte immerhin noch 100.000 Euro.

In den Genuss eines Preisgeldes kommen die ersten 160 Fahrer, wobei das Preisgeld für Platz 20 bis 160 jeweils glatte 1.000 Euro beträgt. Traditionsgemäß teilt der Gesamtsieger das Preisgeld mit seinem Team als Dank für die Unterstützung der Teamkollegen während des Rennens. Dabei kommen vom Busfahrer über Mechaniker bis zu den Fahrern alle beteiligten Teammitglieder ihren Anteil, der nach einem Schlüssel berechnet wird.

Mechaniker und anderes Personal rund um ein Tour-de-France-Team gehen preisgeldtechnisch in der Regel nicht leer aus. Foto: Arian Schlichenmayer

Der Gesamtsieger der Punktewertung und der Gesamtsieger der Bergwertung streichen jeweils 25.000 Euro ein, während der Sieger der Nachwuchswertung immerhin 20.000 Euro bekommt. Ein Preisgeld in Höhe eines lila Lappens (500 Euro) erhalten Fahrer für jeden Tag im Gelben Trikot, Träger des Grünen und des Bergtrikots bekommen 300 Euro für jeden Tag, an dem sie sich das Trikot überstreifen.

Die ersten drei Fahrer jeder Etappe erhalten 11.000 Euro, 5.500 Euro bzw. 2.800 Euro, wobei jeder in den Top 20 in den Genuss eines Preisgeldes kommt. Zusätzlich gibt es auch noch Sonderpreise für Fahrer, die während des Rennens bestimmte Ziele erreichen.

Beispielsweise erhält der erste Fahrer, der in der 17. Etappe am Gipfel des Col du Galibier, dem höchsten Punkt der Tour de France 2017 ankommt 5.000 Euro Preisgeld. Auch für den Etappensieg am Col du Tourmalet stehen 5.000 Euro bereit, allerdings wird sich in 2017 hierbei kein Abnehmer finden, da der Tourmalet nicht Teil der aktuellen Route ist.

Außerdem gibt es Geld für jedem Zwischensprint und für Anstiege, die in verschiedenen Kategorien gelistet werden. Besonders kämpferische Fahrer erhalten für den Tagessieg 2.000 Euro und der Führende der entsprechenden Gesamtwertung 20.000 Euro nach dem Tour-Ende. Und schließlich erhalten auch die Teams einen Anteil am Preisgeld, für den Gesamtsieg fließen 50.000 Euro, und ein Tagessieg wird mit 2.800 Euro belohnt.

Für gute Teams sind die Preisgelder ein ordentliches Zubrot neben den Sponsorengeldern. Foto: Arian Schlichenmayer

Während der Tour de France 2016 sammelte das Team Sky und Gesamtsieger Chris Froome insgesamt mit knapp 600.000 Euro den größten Batzen des Preisgeldes ein. Dem gegenüber stand Cannondale-Drapac mit einem anteiligen Preisgeld von vergleichsweise schmalen 14.100 Euro.

Mehr zur Tour de France erfährst du bei uns: Tour de France bei Roadcycling.de

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