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Rennrad-Test

Storck Aerfast G1 20th – das neue Aerobike in der Jubiläums-Ausgabe

Aerodynamik, geringes Gewicht, gute Steifigkeit - mit dem Aerfast präsentiert Storck einen wunderschönen Kompromiss zwischen den Extremen.

Im nächsten Jahr begeht Markus Storck mit seinem Premium-Label Storck Bicycles schon das 20. Firmenjubiläum. Grund genug für eine Special Edition auf Basis des brandneuen Aerfast G1.

Zum 10jährigen Jubiläum gab es 2005 eine Sonderedition mit jeweils 100 Stück eines jeden Storck-Rads. Zum 20jährigen lohnt sich die Edition dann schon etwas mehr, denn nun sind 200 Stück am Start und das Storck Aerfast G1 ist sicher zukünftig eines der begehrtesten Modelle der Hessen.

Markus Storck mit dem Aerfast G1 20th Anniversary
Firmengründer und Geschäftsführer Markus Storck mit dem Aerfast G1 20th Anniversary 2015.

Stock Aerfast G1 20th Anniversary

Zielsetzung beim Aerfast G1 war ein aerodynamisch optimiertes Rad zu bauen ohne dabei aber gleich ins Extrem zu verfallen. So findet sich am Aerfast eine optisch wie aerodynamisch sehr schöne und flächige Gabel (1 1/8 zu 1 1/4) aus Eigenentwicklung mit geringer Angriffsfläche und einem feinen Schwung in das Unterrohr. Storck verzichtet dabei auf die Integration der Vorderradbremse in die Gabelschäfte oder den Einsatz hinter der Gabel, setzt bei der Hinterradbremse aber auf die sehr sinnvolle Position am Tretlager. Daraus ergibt sich ein sehr homogenes und gefälliges Bild eines schon im Stand sehr schnellen Aero-Renners. Zumindest uns hat das Aerfast G1 20th bei der Präsentation auf der Eurobike 2014 sehr gut gefallen.

Storck Aerfast in Sonderlackierung mit Lightweight Meilenstein und mechanischer Dura Ace.
Storck Aerfast G1 in Sonderlackierung mit Lightweight Meilenstein und mechanischer Dura Ace.
    Das Oberrohr des Aerfast G1 mit schwarzen Decals auf den dunklen Lack.
Das Oberrohr des Aerfast G1 mit schwarzen Decals auf den dunklen Lack.

Vor allem das Oberrohr (535mm bei Größe M) mit einem sehr flächigen und volumigen Profil ist optisch ein echter Hingucker und mündet nach seichter Talfahrt an der Sattelstütze, die fast wie integriert wirkt. Geklemmt wird die Aero-Stütze über einen integrierten Mechanismus, der über eine Inbusschraube an der Oberrohr-Unterseite justierbar ist – eine typische Storck-Lösung. Alternativ lässt sich übrigens auch eine andere Stütze verbauen, solange es sich um eine 31,6er handelt.

Ebenso außergewöhnlich ist auch das konkave Unterrohr mit der nach innen gezogenen Mitte des Rohres. Der Hintergrund ist eine gewollte Anlenkung des Luftstroms zum Hinterbau.

Die Züge sind integriert verlegt und erlauben sowohl mechanische als auch elektronische Schaltungen.

Das Unterrohr ist konkav geformt und leitet die vom Vorderrad kommende Luftströmung ohne scharfe Abrisskante in Richtung Hinterbau.
Das Unterrohr ist konkav geformt und leitet die vom Vorderrad kommende Luftströmung ohne scharfe Abrisskante in Richtung Hinterbau.
Das Frameset des Aerfast G1 (hier in Standard-Lackierung) zeigt die Aero-Sattelstütze (A) mit versteckter Klemmung, das Ausfallende (B) aus dem Bahnrad-Regal, versenkt vernietetem Umwerferhalter (C) und die  windschnittig ideal ins Unterrohr übergehende Aero-Gabel (D).
Das Frameset des Aerfast G1 (hier in Standard-Lackierung) zeigt die Aero-Sattelstütze (A) mit versteckter Klemmung, das Ausfallende (B) aus dem Bahnrad-Regal, versenktem Umwerferhalter (C) und die windschnittig ideal ins Unterrohr übergehende Aero-Gabel (D).

Das Ausfallende

Eine weitere Besonderheit findet sich am Hinterbau des Aerfast G1. Das horizontale Ausfallende mit Anschlag in Richtung Kurbel erlaubt das Verschieben des Hinterrads im Ausfallende, um den Abstand zum Sattelrohr ein wenig zu variieren. Durch den inneren Anschlag ist es unmöglich ein zu lasch montiertes Hinterrad durch die Kettenspannung in eine suboptimale Position zu ziehen. Trotzdem ist hier ein wenig Umsicht erforderlich, schließlich zentriert sich die Achse in einem  Bahnrad-Ausfallende nicht automatisch.

Horizontales Ausfallende mit Aluinsert für experimentierfreudige Fahrer.
Horizontales Ausfallende mit Aluinsert für experimentierfreudige Fahrer.

Gewicht des Storck Aerfast G1

Gewichte sind bei Aero-Rennrädern so eine Sache. Einerseits soll das Rad im Windkanal eine gute Figur machen, andererseits steif sein und nach Möglichkeit auch noch superleicht durch den Wind schneiden. Markus Storck hat mit seinem Team eine Kompromisslösung für das Aerfast gesucht. Das galt wie erwähnt schon für die Aerodynamik und so auch für die Steifigkeit und letztlich auch das Gewicht. Laut Mario Kuban (Head of Marketing bei Storck Bicycles) liegt das Aerfast G1 um etwa 20% unter den Steifigkeitswerten des extrem hart ausgelegten Aernario und bringt 950 bis 990g exklusive Gabel auf die Waage. Vergleicht man die Gewichte mit reinen Aeroframesets ist das sehr leicht. Gegen auf Gewicht gebaute Bergräder kann und soll es freilich nicht konkurrieren.

20 Jahre Storck - die Plakette findet sich an den Modellen der Sonderedition an Sattel- und Steuerrohr.
20 Jahre Storck – die Plakette findet sich an den Modellen der Sonderedition an Sattel- und Steuerrohr.

Besonderheiten der Jubiläums-Version

Neben den auffälligen 20th Anniversary-Plaketten an Sattel- und Steuerroh sowie dem Lenker, tritt das Aerfast den Weg zum Kunden in den klassischen Storck-Farben Weiß/Blau an. Das Rad kann auf der Komponentenseite vom Kunden in den gleichen Konfigurationen geordert werden wie auch das Serienmodell in Schwarz/Blau.

Auch der Lenker trägt die auffällige Plakette des 20jährigen Firmenjubiläums.
Auch der Lenker trägt die auffällige Plakette des 20jährigen Firmenjubiläums.

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