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Rennrad-Test

Eddy Merckx zeigt die 2015er Modelle Mourenx69 und SanRemo76


Eddy Merckx SanRemo76

Insgesamt wird es bei der belgischen Radmanufaktur vier neue Räder für 2015 geben. Das SanRemo76 ist nach dem Mourenx69 das zweite Rennrad und ist ebenfalls geschichtsträchtig nach einem Rennen benannt. Der Kannibale ist Seriensieger beim 300km langen Rennen zwischen Mailand und San Remo und zelebrierte 1976 dort seinen letzten und siebten Sieg. 76 konnte er mit einem Angriff am finalen Anstieg, dem Poggio, dem Feld davonfahren und gestattete nur Jean-Luc Vandenbroucke aus der Ferne ihm bei seinem Sieg zuzuschauen.

Rahmenkonzept des Eddy Merckx SanRemo76

Im Kontrast zum Mourenx69 ist das SanRemo76 eine Rennfeile mit einem deutlich geringeren Maß an Komfortorientierung. Langes Oberrohr (560mm) und kurzes Steuerrohr (137mm) laden zu einer flachen Sitzposition mit gestrecktem Oberkörper ein. Die Hinterbaustreben sind deutlich kürzer geraten als bei der Ausdauerfraktion. Der Radstand ist beim SanRemo76 in gleicher Rahmengröße aber identisch und liegt bei 990mm. Auch die asymetrischen Kettenstreben finden sich bei der Rennmaschine aus Belgien wieder.
Gewichtstechnisch ist das SanRemo76 durch den etwas verschwenderischen Umgang mit Carbon bei 1122g gelandet. Das Gewicht gilt bei mittlerer Größe und die Vollcarbongabel ist hinzuzurechnen. Interne Kableführung für manuelles und elektronisches Schalten ist bei Eddy Merckx in dieser Preisklasse selbstverständlich und sorgt für ein sauberes Bild.

Das SanRemo76 wurde nach dem siebten und auch letzten Sieg von Eddy bei Mailand-San Remo benannt.

Die Lackierung fällt beim Racebike deutlich aggressiver und sehr elegant aus. Die Linienführung der Zweitonlackierung minimiert optisch deutlich die enormen Umfänge des Ober- und Unterrohrs und lässt markante Formen wie am Sattelrohr und den Hinterbaustreben hervortreten. Das ist natürlich eine Geschmacksfrage, uns hat es aber sehr gut gefallen.

Preise des SanRemo 76

Ebenso wie auch beim Mourenx69 startet die Preistabelle bei 2499 Euro für eine 105er Ausstattung und endet bei 3899 mit der Ultegra Di2. Welchen Preis das Preisschild bei einer Ausstattung mit den gezeigten Fast Forward Hochprofil-Carbonlaufrädern tragen könnte, ist noch nicht bekannt.

 

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