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Profi-Bikes und Equipment

Canyon Aeroad CF SLX – Alexander Kristoffs Tour-Rad

Auch Canyon hat die Gunst der Stunde genutzt und sein neues Flaggschiff auf der Tour de France ins Rennen geschickt. Der große Trend dieses Jahr sind aerodynamisch optimierte Räder, da macht Canyon mit seinem Aeroad CF SLX keine Ausnahme.

Unsere Kollegen aus der Londoner Redaktion haben das Aeroad CF SLX schon vor einiger Zeit als Erste in Megève (Critérium du Dauphiné) gesichtet, die offizielle Präsentation folgte aber erst jetzt in einem Hotel im Startort Leeds. Mit dabei: Movistars Alex Dowsett und der Weltranglistenerste Joaquim Rodriguez von Katusha. Wir waren auch dabei und haben draufgehalten.

Canyon Aeroad CF SLX

Auf dem Etikett des Aeroad steht “gemacht für die WorldTour”. Ein  kompromissloses Rennbike mit einigen Komfortmerkmalen, die wir beim Endurace CF schon sehen konnten. Chef-Designer Wolfgang Kohl von Canyon dazu “Mit einer größeren Bandbreite an Modellen kann man sich besser auf einzelne Plattformen konzentrieren.”

Mit dem Aeroad CF SLX kombiniert Canyon die aerodynamischen Vorteile des Speedmax CF Time-Trial-Bikes mit dem extremen Leichtgewicht des Ultimate CF SLX. Herausgekommen ist eine sehr schnelle Maschine mit geringem Gewicht die für ein viertes Jahr in Folge den Sieg bei der UCI WorldTour einfahren konnte. In den letzten Jahren sorgten bereits Gilbert und 2x Rodriguez für Gesamtsiege auf Canyon.

Gleich drei Entwicklungsteams waren mit dem Aeroad CF SLX beschäftigt, darunter jene Designagentur für Industrieprodukte (Artefakt), die schon mit dem Speedmax CF und Ultimate CF SLX den IF-Award gewinnen konnte. Aufgabe der Agentur war wiederum die Silhouette so zu designen, dass sie in Kombination mit den Ergebnissen aus dem Windkanal ein Top-Design bildet. Dabei spielt natürlich auch die Integration von Komponenten wie Bremsen, Gabel, Sattelstütze und weiterer Bauteile eine große Rolle.

Nachfolgend zeiegen wir das gerade im Einsatz befindliche Profi-Bike von Katushas Alexander Kristoff, Sieger von Mailand-Sanremo 2014.

Beim Canyon Aeroad CF SLX standen vor allem zwei Schwerpunkte auf dem plan: Gewichtsoptimierung und Aerodynamik.  Beim Aeroad kommen auch die schon bekannten Trident 2.0 Rohrprofile zum Einsatz, die man schon von den TT-Modellen kennt. In Kombination mit der Gewichtskonzeption und den Komfortmerkmalen des CF SLX entstand das Aeroad.
Nur wenige Rennmaschinen erhalten das UCI-Siegel für eine erfolgreiche Profi-Zertifizerung. Canyon unterstützt mit Katusha und Movistar gleich zwei Teams.
Trident 2.0 – auf diesem Bild ist die Dreiecksform der Trident sehr gut zu erkennen. Die neue Formgebung geht ebenfalls auf die Designagentur zurück und bildet das markante Äußere des Aeroad CF SLX entscheidend mit. Die Abrisskanten scheinen ein wenig an das Speedmax CF zu erinnern, auf den zweiten Blick gibt es aber dann doch deutliche Unterschiede in der Ausgestaltung der Profile.
Integration wird mehr und mehr zum Schlagwort für die Hersteller. Im neuen Canyon bremst hinten eine modifizierte Dura-Ace von Shimano, welche aerodynamisch optimiert wurde. Die Position der Bremse ist alles andere als konventionell.
Im neuen Canyon Aeroad CF SLX sind Lenker und Vorbau aus einem Stück gefertigt. Das ist wohl auch das auffälligste Feature am neuen Bike. Die Aerodynamik wurde unter anderem dank integrierter Kabelführung verbessert. Selbst das Lenkerband wurde aerodynamisch am Lenker angebracht.
Beim Aeroad CF SLX ging es den Designern um die perfekte Balance zwischen Gewicht, Steifigkeit und Aerodynamik. Nirgends sieht man das so gut wie am Sattelrohr. Die untere Sektion erweitert das Sattelrohr und macht vor allem aerodynamisch einiges her
Auch im vorderen Bereich fokussierte Canyon die Aerodynamik. Das Steuerrohr nutzt das Trident 2.0-Profil. Dank des minimalistischen Designs konnten im Vergleich zum Vorgänger 30% Gewicht eingespart werden.
Canyon versuchte die Fahrer mit einem 10cm kürzeren Lenker als gewöhnlich an den Start der Tour gehen zu lassen. Alex Dowsett (Movistar) nahm die Herausforderung an. Auch Joaquim Rodriguez nutzt den Lenker auf der Tour. Doch Canyon stellte klar, dass niemand gezwungen sei etwas zu nutzen, dass ihm nicht zusagt.
Die Naben von Kristoffs Mavic Cosmic Carbone Ultimate Rädern sind voll mit Katusha-Stickern. Die französische Firma Mavic stellt auch die neutralen Materialwägen auf der Tour de France, über die viele Fahrer schon sehr froh sein konnten. Auch die Katusha-Fahrer sind glücklich über die neutrale Unterstützung.

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