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Tour de France 2018

Thibaut Pinot startet nicht bei der Tour de France 2018

Gesundheit geht vor: Der Groupama-FDJ Fahrer lässt die Tour aus und konzentriert sich stattdessen auf die spätere Saison.

Die Teamleitung des Groupama-FDJ Rennstalls hat bestätigt, dass Thibaut Pinot aus gesundheitlichen Gründen nicht an der diesjährigen Tour de France teilnehmen wird. Pinot sah sich während des Giro d’Italia gezwungen, dass Rennen aufgrund von Erschöpfung und einer Lungenentzündung aufzugeben. Pinot hat sich noch nicht vollständig erholt, um an der Tour de France teilzunehmen. Stattdessen setzt das Team auf Arnaud Demare als Etappensieger und David Guadu als Teamführer.

Trotz Ruhe und Erholung seit seiner Aufgabe beim Giro d’Italia haben die Untersuchungen ergeben, dass ein Start bei der Tour de France für Pinot ausgeschlossen sei. Stattdessen wird sich Pinot weiterhin auf seine Erholung konzentrieren, um dann bei der Vuelta a España und der Weltmeisterschaft in Innsbruck zu starten.

Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) wird bei der Tour de France 2018 nicht an den Start gehen und sich auf seine Genesung konzentrieren. Statt der Tour fasst er die Vuelta a Espana und die Weltmeisterschaft in Innsbruck ins Auge. (Foto: Sirotti)

„Ich bin sehr enttäuscht“, gab Pinot zu. „Die Tour de France war mein Saisonhöhepunkt. Beim Giro d’Italia habe ich bis zum Schluss mit den Besten mitgehalten und gekämpft. Das wollte ich bei der Tour de France wiederholen und war mir sicher, dass ich das auch schaffen kann. Leider bin ich derzeit nicht in Form. Daher wurde entschlossen, dass ich nicht bei der Tour starten werde. Ich bin aber hochmotiviert und konzentriere mich auf neue Ziele.“

Pinot kämpfte beim Giro d’Italia ganz vorne mit und hatte sehr gute Aussichten auf einen Podiumsplatz, bis ihn eine Lungenentzündung am letzten Tag zur Aufgabe zwang. (Foto: Sirotti)

Für den Franzosen hat seine Gesundheit die höchste Priorität. Beim Giro d’Italia hatte er große Chancen, in Rom auf dem Podium zu stehen, aber auf der letzten Bergetappe verlor er den Anschluss und ganze 45 Minuten an den Führer der Gesamtwertung, Chris Froome (Team Sky). Pinot wurde noch am selben Abend ins Krankenhaus eingeliefert und war zu geschwächt, um die letzte Etappe nach Rom zu fahren.

„Das passiert mir immer und immer wieder. Abgesehen von der Tour de France 2014 kann ich nicht, wie die anderen Favoriten, meine Leistung während der großen Etappenrennen zu 100 % halten. Ich sorge daür, dass ich gesund bleibe und mein Immunsytem gekräftig wird und dennoch habe ich den Eindruck, dass es mich im Stich lässt. Es ist wirklich schwierig, damit psychisch klar zu kommen, denn ich weiß, dass meine Gesundheit mein einziger Feind ist.“

Pinot war sich seiner Sache, dass er in Rom auf dem Podium stehen würde, sicher, nachdem er nur drei Minuten hinter Chris Froome als erster Fahrer der Verfolgergruppe in Cervinia ins Ziel kam. Aber schon am nächsten Tag spürte er, dass es schwierig werden würde, als er mit Fieber an den Start ging.

Der Franzose hofft, sich bis zum Start der Vuelta und der Weltmeisterschaft vollkommen erholt und zur Topform zurückgefunden zu haben. (Foto: Sirotti)

„Von einem Tag auf den nächsten hatte sich meine Situation grundlegend verändert“, sagte er. „Am Freitag hatte ich einen starken Tag und schon am nächsten Tag fühlte ich mich, und fuhr, katastrophal. Im Hotel angekommen, spuckte ich Blut und bekam es mit der Angst zu tun. Im Krankenwagen verlor ich das Bewusstsein. Ich befürchtete das Schlimmste, als der Arzt fragte, ob ich in der Vergangenheit Probleme mit meinen Lungen gehabt hätte.“

„Ich werde nur bei der Vuelta teilnehmen, wenn ich weiß, dass ich zu 100 % in Form bin und nicht weniger“, sagte Pinot. „Mir wurde gesagt, dass es einige Monate dauern kann, um sich von einer Lungenentzündung komplett zu erholen. Ich hoffe dadurch, dass ich Elitesportler bin, mich schneller zu erholen und ich im August wieder in Topform bin. Es wäre perfekt, am Ende der Saison wieder richtig frisch und in Topform zu sein und das die Weltmeisterschaft anzupeilen.“

Pinot versprach, bei der Tour de France 2019 dabeizusein. „Ich werde natürlich wieder an der Tour de France teilnehmen wollen und mein Bestes geben – so wie immer. Aber nicht um jeden Preis.“

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