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Vuelta a Espana 2017

Vuelta a España 2017 – 14. und 15. Etappe: Eine Vorschau auf die zwei Schlüsseletappen

Zwei harte Bergankünfte an aufeinanderfolgenden Tagen, eine kurze, scharfe Etappe: Ein spannendes Wochende für die Spanienrundfahrt.

Vor dem zweiten Ruhetag der diesjährigen Vuelta a España werden die Profis auf der 14. und 15. Etappe auf eine wahre Härteprüfung gestellt. Auf den zwei aufeinanderfolgenden Tagen erwartet die Fahrer zwei bergige Etappen, die auch gleich in zwei Bergankünften enden.

Die Vuelta a España ist für seine bergigen und brutalen Etappen berühmt und berüchtigt und die Spanienrundfahrt macht diesem Ruf in 2017 alle Ehre. Von den neun Bergankünften müssen gleich zwei brutale Anstiege zum Ziel auf aufeinanderfolgenden Tagen überwunden werden. Noch ist die Vuelta a España nicht entschieden und diese Etappen kõnnen in der Entwicklung des Rennens, wenn es nach dem zweiten Ruhetag in die letzte Woche geht, einen entscheidenden Einfluss haben.

(Quelle: ©Unipublic)

14. Etappe: Écija to Alto Sierra de La Pandera (175 km)

Auf der 14. Etappe trifft das Peloton auf den ersten unkategorisierten Pass der Vuelta a España 2017: den Sierra de La Pandera. Schon auf dem Weg zum Fuße des Passes müssen die Profis ein bergiges Gelände und zwei klassifizierte überwinden: Den Puerto el Mojòn (3. Kategorie) und den Alto Valdepeñas de Jaèn (2. Kategorie). Die Profis müssen auf der gesamten Länge der Strecke gegen die Schwerkraft kämpfen – ständig steigt die Straße an, die wenigen Abschnitte, die bergab gehen, bringen nur kurzfristige Erholung.

Der Weg zum Ziel ist hart – der La Pandera testet die Kletterform der Fahrer. (Quelle: ©Unipublic)

Der Pandera beginnt kurz nach der Abfahrt des zweiten kategorisierten Berges. Der Anstieg wird durch die Beschaffenheit der Straße, eine schmale, reparaturbedürftige Straße zu der verlassenen Militärstation am Gipfel auf 1,830 m noch erschwert. Auf 12 Kilometern steigt er im Schnitt um 7,8 % an. Die härtesten Teilstücke kommen vier und fünf Kilometer vor dem Gipfel, wo die Steigung auf zweistellige Ziffern ansteigt. Immerhin liegt das Ziel am Ende der letzten 500 Meter, die mit einem 8 % Gefälle bergab gehen.

 

Kurz, aber heftig: Die 15. Etappe zeigt keine Gnade. (Quelle: ©Unipublic)

15. Etappe: Alcalá la Real – Sierra Nevada. Alto Hoya de la Mora. Monachil (129.4km)

 Schon am nächsten Tag geht es weiter mit einer Ankunft auf dem Alto Hoya de la Mora. Monachil. Das Ziel liegt am Gipfel und um dahin zu gelangen, erklimmen die Fahrer 2,510 m. Die Etappe ist sehr kurz, aber was sie an Streckenlänge nicht hat, wird sie durch Intensität, die in hitzigen Gefechten ausarten wird, wettmachen.

Es gibt nur ein Weg zum Ziel – über den El Purche (Quelle: ©Unipublic)

Auf dieser Etappe treffen die Fahrer auf über 2,88 Höhenmeter, auf dem Weg zum Ziel am Alto Hoya de la Mora klettern fahren die Profis 28,4 Kilometer bergauf. Die Etappe beginnt wieder auf welligem Terrain, das das Peloton zum ersten Anstieg des Tages führt: Alto de Hazallanas. Auf 16,3 Kilometer kommt er auf eine durchschnittliche Steigung von 5,5 %. Davon darf man sich nicht in falsche Sicherheit wiegen lassen, denn auf den letzten sieben Kilometern zieht die Steigung im Schnitt auf 10 %, auf einigen Teilstücken bis zu 22 %.

In der Vuelta a España 2013 war der Alto de Hazallanas die Zielankunft, aber in diesem Jahr ist er ein Übergang zum Ziel. Die Fahrer werden den Hazallanas überqueren und von dort zum eigentlichen Zielanstieg, dem Hoya de la Mora, zu gelangen. Der letzte Berg des Tages kann ist, wie der Col du Telegraph mit dem Galibier in den Alpen, untrennbar mit dem Alto de Purche verbunden – wer zum Ziel gelangen möchte, muss erst über den Alto de Purche. Der Alto de Purche ist 8,5 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 8 %, der Alto Hoya de la Mora 19,3 Kilometer mit 5,6 % Steigung. Diese Kombination verwandelt diesen Pass in einen der härtesten Anstiege im Radspor, denn der Doppelanstieg summiert sich auf 28,4 Kilometer bei 5,9 %.

Nach dem El Purche kommt der Alto Mora. Diese Kombination verwandelt diesen Pass in einen der härtesten Anstiege in der Geschichte des Radsports. (Quelle: ©Unipublic)

Nach einer Woche von Bergankünften, welligem Terrain und eine harte, bergige Etappe am Vortag wird die 15. Etappe die Profis bis auf das äußerste herausfordern. Die wahren Bergziegen im Peloton werden sich auf der 14. und 15. Etappe testen, die Anwärter auf die Gesamtwertung eventuelle Schwächen der Rivalen ausnutzen wollen.

Alberto Contador (Trek-Segafredo) hat schon mit seinen starken Angriffen Leben in  das Renngeschehen gebracht und das Peloton aufgemischt. Die Vuelta a España ist seine Abschiedsvorstellung und wir sind gespannt, was er sich auf diesen zwei entscheidenen Etappen einfallen lassen wird. Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) liegt weniger als eine Minute hinter dem Gesamtersten Chris Froome (Team Sky). Wir können auch von ihm interssante Taktiken und Manöver erwarten. Das Wochenende bei der Vuelta a España 2017 wird spannend.

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