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Rennberichte & Analysen

Michael Valgren siegt beim Amstel Gold

Michael Valgren (Astana) holt sich seinen zweiten Klassikersieg. Zweiter wird Roman Kreuziger, Dritter Enrico Gasparotto

Der Astana-Fahrer schlägt Roman Kreuziger (Mitchelton-Scott) und Enrico Gasparotto (Bahrain Merida) im Sprint beim Klassiker Amstel Gold in den Niederlanden.

Mit seinem Sieg beim Omloop Het Nieuwsblad in Februar ist das der zweite Sieg eines der bekannten Tagesrennen für den Dänen. Astana war das einizige Team, das zwei Fahrer in der Fluchtgruppe hatte, die sich absetzen konnte, als Alejandro Valverde am vorletzten Anstieg, Guelhemmerberg, zum Angriff überging. Astana wusste diesen Vorteil perfekt zu nutzen. Jakob Fuglsang war der andere Fahrer, der mit seinem Landsmann in der Grupppe mitzog.

MIchael Valgren (Astana) siegt beim Amstel Gold. Der Däne schlägt Roman Kreuziger (Mitchelton-Scott) beim Sprint zum Ziel. (Foto: Sirotti)

Mit einem Angriff nach dem anderen versuchte Fuglsang Valverde und die anderen Favoriten in der Ausreißergruppe unter Druck zu setzen, unter anderem Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors), Tim Wellens (Lotto Soudal), Kreuziger und Gasparotto. Der Italiener hatte mit einem starken Angriff am Cauberg bewiesen, dass er eine starke Form zum Rennen gebracht hatte und mit ihm zu rechnen war.

Windmühlen und flache Streckenabschnitte prägen den Klassiker Amstel Gold. (Foto: Sirotti)

Nach dem letzten Anstieg, dem Bemeleberg, und noch fünf Kilometer zum Ziel ging Valgren zum ersten Angriff über. Aber Wellens und Sagan konnten den Angriff umgehend neutralisieren. Mit 2,5 Kilometern zur Ziellinie lancierte der Däne seinen zweiten Angriff und diesmal kam von den anderen Fahrern in der Gruppe keine Reaktion. Sagan befand sich am vorderen Ende der starken Ausreißergruppe, aber der Weltmeister ließ Valgren ziehen, aber Kreuziger machte sich auf die Verfolgungsjagd.

Der Weltmeister befand sich in einem gewagten Spiel mit Valverde und Alaphilippe und ließ Kreuziger ziehen. Auch als Gasparotto den zwei Fahrern in einer Verfolgungsjagd nachstellte, kam keinerlei Reaktion von den namenhaften Favoriten. Bevor man sich versah hatten die Favoriten sich um eine Chance auf einen Sieg gebracht.

Wellens gab auf, aber es war schon zu spät: Valgren und Kreuziger erreichten die flame rouge mit einem Vorsprung, der ausreichte, dass sie den Sprint untereinander austragen konnten. Gasparotto konnte die zwei nicht mehr einholen. Kreuziger führte den Sprint zum Ziel, aber Valgren parierte und überquerte als Sieger beim Amstel Gold die Ziellinie.

Aber auch beim Amstel Gold treffen die Profis auf Anstiege wie den Keutenberg, die das Renngeschehen entscheiden beeinflussen. (Foto: Sirotti)

„Das Team war heute großartig, alle waren hochkonzentriert, wir hatte einige sehr starke Fahrer dabei. Laurens de Vreese leistete am Anfang ganze Arbeit, Omar zeigte für mich vollen Einsatz und Jakob bereitete das große Finale für mich vor. Für uns war heute ein perfekter Tag“, sagte Valgren im Ziel. „Jakob und ich arbeiten gut zusammen. Er war sehr stark und ermüdete die anderen Fahrer. Mein zweiter Angriff war richtig gut und ich konnte ihn bis zum Ende halten. Er brüllte mir über das Radio zu ‚Komm, du schaffst das!‘. Und ich habe es geschafft. Ich bin für mich und das Team sehr glücklich.“

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