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Tour de France 2017

Tour de France 2017: Bora-hansgrohe will Sagan zurückholen und zieht vor Sportgerichtshof

Die Ereignisse im Fall Sagan überschlagen sich. Nun will Bora-hansgrohe vor den internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen und Sagan wieder in die Tour holen.

Nach der Ereignissen der 4. Etappe wird es nicht leise um Peter Sagan und Bora-hansgrohe. Während Peter Sagan sich gestern auf den Weg zu seinem Wohnsitz in Monaco machte, nicht ohne zu konstatieren, dass er die Entscheidung nicht richtig fände, aber akzeptiere, scheinen die Teamverantwortlichen von Bora-hansgrohe die Sache noch lange nicht beendet zu sehen.

In der vergangenen vierten Etappe der Tour de France 2017 kam es beim Schlusssprint zu einer unschönen und mittlerweile viel analysierten Sturzszene zwischen Peter Sagan, Mark Cavendish und weiteren Fahrern. Peter Sagan wurde für einen Rempler, nach dem Cavendish zu Fall kam und sich das Schulterblatt brach, anschließend mit einer Zeitstrafe belegt. Nach einem Einspruch von Team Dimension Data wurde Sagan wenige Stunden später jedoch komplett von der Frankreichrundfahrt disqualifiziert.

Die vierte Etappe der Tour de France 2017 sollte Peter Sagans letzte sein. Doch Bora-hansgrohe will dagegen vorgehen. Foto: Sirotti
Die vierte Etappe der Tour de France 2017 sollte Peter Sagans letzte sein. Doch Bora-hansgrohe will dagegen vorgehen. Foto: Sirotti

Bora-hansgrohe zieht vor internationalen Sportgerichtshof CAS

Wie es gerüchteweise hieß, will Bora-hansgrohe nun den internationalen Sportgerichtshof im schweizer Lausanne anrufen und die Entscheidung anfechten. Als Grund für die Anfechtung wird angegeben, dass Peter Sagan zum Vorfall nicht angehört worden sei und dies gegen die Regularien verstoßen habe. Der Versuch, eine einstweilige Verfügung im Eilverfahren gegen das Urteil schon vor Beginn der fünften Etappe zu erwirken, schlug bereits fehl. Ob das Team damit eine Rückkehr ihres Superstars und Weltmeisters in die Tour de France erwirken kann, ist fraglich.

Viele Fans stehen hinter Peter Sagan und sind traurig, ihr Idol nicht mehr bei der Tour de France sehen zu können. Foto: Sirotti
Viele Fans stehen hinter Peter Sagan und sind traurig, ihr Idol nicht mehr bei der Tour de France sehen zu können. Foto: Sirotti

Sicher ist, dass die Radsportgemeinde brodelt und die Neuigkeiten sich auch in den nächsten Tagen überschlagen werden. Ein Großteil der Kommentare schlägt sich auf Peter Sagans Seite und hält die Disqualifikation für eine zu harte Strafe. Sollte Sagan nach dem Einspruch von Bora-hansgrohe tatsächlich wieder an der Tour teilnehmen können, wäre dies das erste Mal in der Geschichte der Tour de France, dass ein Fahrer wieder teilnimmt, der einige Etappen zwischendurch disqualifiziert wurde.

Was hältst du von der Sache? Sollte Bora-hansgrohe die Entscheidung akzeptieren oder würdest du dich auch wehren?

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