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Strava-Klassiker: Die 15 populärsten Strecken, die man gefahren sein muss

Diese Segmente aus Stravas Klassikersammlung sollte man gefahren sein: Wir stellen 15 beliebte Strava-Segmente rund um die Welt vor.

Millionen von Radfahrern weltweit laden ihre Strecken – sei es der tägliche Weg ins Büro oder Etappen großer Profirennen – per App oder Website auf Strava, und die Plattform ist weiterhin dabei, zu wachsen.

Mit der weltweiten Verwendung von Strava stehen unzählige Strecken (Segmente) bereit, auf denen man seine Form testen kann und ssieht, wie man sich gegenüber anderen Radfahreren schlägt. Welche der Strecken sollte man also auf dem Notizzettel haben?

Strava hat hier mit seinem Pool an klassischen Strecken, bei denen Kriterien wie Geschichte, Schwierigkeitsgrad und Landschaft berücksichtigt wurden den Grundstein für eine umfangreiche Liste gelegt, die von kultigen Tour-de-France-Etappen bis zu weniger bekannten Strecken, die ebenso ihren Reiz haben können, reicht. Wie auch immer man es betrachtet, befinden sich in der Liste einige der besten Straßen der Welt, die man fahren kann.

Welche der klassischen Strecken übt die höchste Anziehungskraft aus? Und wer kann in der Bestenliste mitmischen? Wir stellen die 15 populärsten Segmente nach der Anzahl der jeweiligen Versuche vor.

15) Mortirolo, Italien

Strava Klassiker: Mortirolo, Italien

Der Mortirolopass schaffte beim Giro d’Italia 2015 seine mit Spannung erwartete Rückkehr und enttäuschte dank seiner anspruchsvollen Steigungen nicht.

Als Alberto Contador seinen Rivalen beim Kampf um das Rosa Trikot eine Lehrstunde erteilte, stellte er den Aufstieg gleichzeitig in all seiner Schönheit, aber auch Brutalität zur Schau. Das klassische Strava-Segment, das 11,4 km des kompletten Anstiegs abdeckt, verfügt über eine durchschnittliche Steigung von 11 Prozent und beweist, dass es nichts für schwache Nerven ist. Lance Armstrong bezeichnete den Mortirolopass einst als den härtesten Anstieg, den er je gefahren sei. Movistars Teamfahrer Giovanni Visconti absolvierte den Aufstieg beim Giro d’Italia im Mai 2015 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 13,5 km/h und einer Zeit von knapp 51 Minuten.

 

14) Col d’Izoard, Frankreich

Strava Klassiker: Col d’Izoard, Frankreich

Der Col d’Izoard, der die Heldentaten der ehemaligen Sieger Fausto Coppi und Louison Bobet in einem kleinen Fahrradmuseum auf dem Gipfel feiert, ist ein Liebling der Tour de France.

Die Felslandschaft der Casse Deserte bildete die dramatische Kulisse für einige der Schlüsselmomente der Tour de France und gilt alpinen Abenteurern als ein Muss. Die Strecke wartet mit viel Haarnadelkurven, bewaldeten Hängen und einer atemberaubenden Aussicht auf dem Gipfel auf. Die Neigung des 18,8 km langen Anstiegs liegt bei durchschnittlich sechs Prozent, mit einer ab halber Strecke zunehmender Steigung. David Lopez vom Team Sky und die Britin Emma Pooley führen die Strava-Bestenliste an, insgesamt verzeichnet das Segment mehr als 6.000 Versuche.

13) Mount Lemmon, Arizona, USA

Strava Klassiker: Mount Lemmon, Arizona, USA

Die Strava-Klassiker beschränken sich nicht nur auf Europa. Auf Nummer 13 der Liste befindet sich der nordamerikanische Mount Lemmon.

Der Catalina Highway führt bis zum 2.792 m hohen Gipfel des Mount Lemmon, dem höchsten Punkt in den Santa Catalina Mountains. Während des 34,1 km langen Anstiegs, der sich mit einer durchschnittlichen Steigung von fünf Prozent durch die Wüste Arizonas bis hinauf zum oft schneebedeckten Gipfel erstreckt sollte an ausreichende Flüssigkeitsreserven gedacht werden. Fahrer erwartet eine glatte Straße, die nicht allzu stark von anderen Fahrzeugen frequentiert wird.

12) Stilfser Joch, Italien

Strava Klassiker: Stilfser Joch, Italien

Das atemberaubende Stilfser Joch zählt zu den härtesten aber auch schönsten Gebirgspässen der Welt, und es überrascht nur wenig, dass es regelmäßig in Listen wie der vorliegenden auftaucht.

Das Stilfser Joch, mit seinen 2.757 Metern der höchste Gebirgspass der Ostalpen und nach dem 2.770 m hohen Col de l’Iseran der zweithöchste im gesamten Alpenraum, ist wohl die Ikone des Giro d’Italia. Der 24,3 km lange Aufstieg bietet insgesamt 48 Haarnadelkurven und eine durchschnittliche Steigung von 7,4 Prozent und verfügt dank wechselhafter Wetterbedingungen über einen zusätzlichen variablen Schwierigkeitsgrad. Beim Giro d’Italia 2014 konnte sich Dario Cataldo vom Team Sky die Cima-Coppi-Wertung bei der Fahrt über den schneebedeckten Pass sichern. Als vielleicht einer der am meisten fotografierten Aufstiege der Welt, ist das Stilfser Joch weltweit bekannt. Einfach gesagt: ein Muss für jeden Rennradbegeisterten.

11) Mount Hotham, Victoria, Australien

Strava Klassiker: Mount Hotham, Victoria, Australien

Der in den australischen Alpen gelegene Mount Hotham gilt als der wohl schwierigste Aufstieg des Landes.

Mit einer Länge von knapp 30 km, bietet Mount Hotham eine der wenigen Chancen, die sich einem beim Radfahren in Australien eröffnen, einen schweren, langen Aufstieg in Angriff zu nehmen. Und er weiß die Klettereigenschaften der Fahrer mit einer Reihe von steilen Abschnitten auf dem Weg zum Gipfel auf die Probe zu stellen. Als ein weiterer Anstieg vor einer dramatischen Felskulisse verfügt das 29,9 km lange Segment über eine Reihe von vermeintlichen Flachstücken mit einer dezenten Neigung und sogar über ein paar Abfahrten. Eine durchschnittliche Steigung von vier Prozent täuscht über die wahre Schwierigkeit des Aufstiegs hinweg, der zu Victorias höchstem Skigebiet auf dem Gipfel führt.

10) Hardknott Pass, Cumbria, England

Strava Klassiker: Hardknott Pass, Cumbria, England

Die herausforderndsten Aufstiege müssen nicht immer aus mehrstündigen Schindereien durch die Berge bestehen, und beim Radfahren in Großbritannien ist das Angebot an Bergstrecken, die mit jenen der Alpen vergleichbar wären, Mangelware.

Aber britische Aufstiege machen ihren Mangel an Länge oft mit brutalen Steigungen wett, und somit ist es wenig überraschend, den Hardknott Pass in der Top-Ten der Strava Klassiker wiederzufinden. Mit einer Länge von nur 2,6 km und in der atemberaubenden Kulisse des Lake District Nationalpark gelegen, erreichen seine engen Straßen und strengen Kurven eine Steigung von bis zu 30 Prozent, welche die Oberschenkel zum Brennen bringen. Die durchschnittliche Steigung über den gesamten Aufstieg gesehen liegt bei 12 Prozent und Teilnehmer des jährlich veranstalteten 180 km langen Fred Whitton Challenge werden die verursachten Schmerzen bestätigen können.

9) Alpe d’Huez, Frankreich

Strava Klassiker: Alpe d’Huez, Frankreich

Alpe d’Huez wurde dank seines Prestiges, seiner Schönheit und der legendären Tour-de-France-Momente, die sich an seinen Hängen abspielten, zu einem Fahrradmekka.

Während die Strava-Bestenliste durch den jüngsten Etappensieger Thibaut Pinot angeführt wird, so war Fausto Coppi der erste Fahrer, der auf den insgesamt 21 Haarnadelkurven triumphieren konnte. Pinot wiederum meisterte den Aufstieg im Juli 2015, einen Tag vor dem Tour-de-France-Finale in Paris, in einer Zeit von 42 Minuten und 9 Sekunden, knapp vor den weiteren Strava Profis Romain Bardet (42 Minuten 15 Sekunden), Laurens ten Dam (43 Minuten 12 Sekunden) und Adam Yates (44 Minuten 15 Sekunden) die sich dank ihrer Anstrengungen an diesem Tag auf den vorderen Plätzen der Strava-Rangliste befinden. In nackten Statistiken hat der Aufstieg bei einer durchschnittlichen Steigung von acht Prozent eine Länge von 13,9 km, aber seine Geschichte und sein Prestige machen Alpe d’Huez zum absoluten Muss für jeden Radsportler.

8) Mount Faber Road Climb, Singapur

Strava Klassiker: Mount Faber Road Climb, Singapur

Singapur ist flach wie ein Flunder, richtig? Falsch – Mount Faber Road ist einer der (wenn auch einer der wenigen) kurzen Anstiege, mit einem herrlichen Blick vom Gipfel.

Die Mount Faber Road ist weder lang noch besonders anspruchsvoll, aber den Einheimischen bietet sie zumindest die Chance vor der Haustür einige Höhenmeter mitzunehmen. Mangels Alternativen schaffte es der 1,7 km lange Aufstieg durch den Mount Faber Park in die Top Ten der Strava Klassiker. Die durchschnittliche Steigung liegt bei fünf Prozent wobei die größte Steigung etwa in der Mitte der Strecke bewältigt werden muss, bis es schließlich in einem Sprint in Richtung Ziel geht. Viel Zeit muss man für die Strecke nicht einplanen, der, bzw. die Erstplatzierte legte die Auffahrt in 3 Minuten 32 Sekunden bzw. 4 Minuten 17 Sekunden zurück.

7) Col du Galibier, Frankreich

Strava Klassiker: Col du Galibier, Frankreich

Der Col du Galibier ist eine weiterer Tour-de-France-Ikone und einer der höchstgelegenen asphaltierten Alpenpässe. Zusammengenommen mit der Häufigkeit, die der Col du Galibier bei der Tour auf dem Programm steht, stellte dieser schon oft den höchsten Punkt der Veranstaltung dar.

Obwohl er Winter geschlossen ist – und nach einem Erdrutsch auch für einen Teil des letzten Sommers gesperrt war – so zieht der der 17,6 km lange Aufstieg, mit einer durchschnittlichen Steigung von sieben Prozent, noch immer viele Fahrer in den Sommermonaten an. Seine brutale Beschaffenheit spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass es bei seinem ersten Auftritt in der Tour-Geschichte nur drei Fahrern gelang, die Fahrt ohne zu schieben zu meistern. Und obwohl die Dinge sich seit damals sowohl in Bezug auf das Material als auch im Hinblick auf die Qualität der Straße verbessert haben, so sollte der Col du Galibier noch immer nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Für diejenigen, die sich ihre Kräfte beim Aufstieg für den steilsten Abschnitt in der dünnen Höhenluft aufsparen, bietet das Erreichen des Gipfels zur Belohnung einen fast einmaligen Ausblick.

6) Cypress Mountain, Kanada

Strava Klassiker: Cypress Mountain, Kanada

Die Einheimischen behaupten, dass der Aufstieg des in den North Shore Mountains gelegenen Cypress Mountain, der sich über Vancouver erhebt, für fast jeden Fahrer etwas bereithalte.

Auf der einen Seite bietet der Cypress Mountain einen wunderschönen Aufstieg, inklusive Panoramablick auf die Stadt mit einer Vegetation als Hintergrund, die vor allem im Herbst über ein wahres Farbenspektakel verfügt. Auf der anderen Seite handelt es sich um eine 10,5 km lange Auffahrt, die über sanfte Serpentinen mit einer durchschnittlichen Steigung von sechs Prozent stetig nach oben führt. Bären und Dachse stellen bei der Fahrt durch dichten Wald eine potentielle Gefahr dar. 20.000 auf Strava aufgezeichnete Versuche zeigen aber, dass es genug Fahrer gibt, die sich von freilaufenden Wildtieren nicht abschrecken lassen.

5) HKPeakClimb, Hongkong

Strava Klassiker: HKPeakClimb, Hongkong

Victoria Peak ist als höchster Berg der Insel mit seiner unglaublichen Aussicht über die Stadt eine der wichtigsten Touristenattraktionen von Hongkong.

Die Straßenbahn, die die Touristen auf den Gipfel bringt, kann man aber auch links liegen lassen und den 5,4 km langen Aufstieg, der mit einer durchschnittlichen Steigung von fünf Prozent auf engen von Bäumen gesäumten Wegen zum Peak führt, mit dem Rad bewältigen. Frühaufsteher werden mit einem grandiosen Blick auf ein ins Licht der aufgehenden Sonne getauchte Hongkong belohnt. Wenn man nach einer größeren Herausforderung aus ist, dann steht auch das komplette Mount Austin Segment bereit.

4) Coll de Soller, Mallorca, Spanien

Strava Klassiker: Coll de Soller, Mallorca, Spanien

Wenn man jemanden nach einem Aufstieg in Mallorca fragt, so stehen die Chancen gut, Sa Calobra als eine der ersten Antworten genannt zu bekommen. Der Coll de Soller ist einer seiner größten Rivalen auf der beliebten Baleareninsel.

Der 7,3 km lange Aufstieg mit einer stetigen Steigung von sechs Prozent führt nahezu vom Meeresspiegel nach oben, allerdings schlängelt sich die Straße bis zum Gipfel. Zwei Abschnitte die in steilerem Terrain liegen führen den Fahrer durch eng übereinander gestapelte Serpentinen in Richtung Gipfel. Mehr als 20.000 Versuche sind auf Strava bislang verzeichnet. Um seinen Namen auf Platz eins der Bestenliste zu sehen, muss man sich anstrengen, der Erstplatzierte bewältigte die Auffahrt in knappen 17 Minuten und 12 Sekunden.

3) Koppenberg, Belgien

Strava Klassiker: Koppenberg, Belgien

Die Fahrt auf den Koppenberg, im belgischen Landesteil Flandern, misst nur 600 Meter in der Länge, zählt aber zu einem der sagenhaftesten Aufstiegen Nordeuropas.

Der Aufstieg, fester Bestandteil der Flandern-Rundfahrt, brachte auch schon die besten Profis aus dem Sattel und zwang sie zu einem jämmerlichem Fußmarsch über sein glattes Kopfsteinpflaster nach oben. Und falls das Kopfsteinpflaster es nicht allein fertig bringt, einen auf die Straße zu befördern, so trägt das in der Regel unberechenbare flandrische Wetter seinen Teil dazu bei. Und die maximale Steigung von 22 Prozent am steilsten Abschnitt des Aufstieg, sollte auch noch erwähnt werden. Um es nochmal deutlich zu machen: Koppenberg ist zwar nur ein gepflasterter Feldweg, für die Radsportwelt aber eine der berühmtesten Arenen.

2) Mont Ventoux, Frankreich

Strava Klassiker: Mont Ventoux, Frankreich

Fast an der Spitze der Radfahrer-Mekkas, liegt Mont Ventoux, Frankreichs beliebtestes Klassisches Segment.

Bereits bekanntgegeben wurde, dass Mont Ventoux auch bei der Tour de France 2016 Teil der Strecke ist. Währenddessen wird der ikonenhafte Aufstieg jährlich durch Tausende und Abertausende von Radfahrern in Angriff genommen. Der Aufstieg, bei dem der Fahrer Tom Simpson im Jahr 1967 kollabierte und starb, ist fester Teil der Tour de France Geschichte. Heute wird dem tragischen Helden auf dem Weg zum Gipfel mit einem Denkmal gedacht. Auf einer Länge von insgesamt 20 km führt der gnadenlose Anstieg durch kahle, unwirtliche Vegetation bis hinauf zur auf dem Gipfel gelegenen Sternwarte. Eine durchschnittliche Steigung von acht Prozent bedeutet, dass selbst die Strava-Profis eine Stunde für den Aufstieg benötigen. Laurens ten Dam führt mit seinen 58 Minuten und 26 Sekunden aus der Tour de France 2013 die Bestenliste an.

1) Chapmans Peak, Kapstadt, Südafrika

Strava Klassiker: Chapmans Peak, Kapstadt, Südafrika

Noch beliebter als Mont Ventoux, wenn es um das am meisten gefahrene Strava-Segment geht, ist Chapmans Peak in Kapstadt, Südafrika.

Das einzige afrikanische Segment in der kompletten Liste nähert sich beim Verfassen dieses Artikels 40.000 aufgezeichneten Versuchen. Die durchschnittliche Steigung des Anstiegs liegt zwar nur bei drei Prozent bei einer Länge von 4,4 km aber dies beinhaltet auch eine kurze Abfahrt von etwa einem Drittel des Weges, bevor es mit einer Steigung von etwas mehr als fünf Prozent bergauf geht. Für gewohnheitsmäßige Kletterziegen sollte dies keine große Herausforderung darstellen, aber abgesehen davon bietet die zwischen Meer und steilen Felswänden gelegene Küstenstraße wieder einmal geniale Ausblicke auf den Atlantik.

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