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Profi-Radsport

Critérium du Dauphiné 2017 – Interview mit Phil Bauhaus

Phil Bauhaus (Sunweb) spricht im Interview über seine Teilnahme am Critérium du Dauphiné 2017

Foto: Sirotti

Deine erste Grand Tour liegt hinter Dir, Du warst gleich mehrmals in den Sprints vorne dabei und um es perfekt zu machen, auch Teil des Giro-Sieger-Teams. Wie haben Dich diese turbulenten Wochen verändert?

„Der Giro lief für mein Team und für mich persönlich natürlich super. Ich habe sehr viele wichtige Erfahrungen machen können und viel gelernt. Groß verändert hat mich der Giro aber nicht. Ich hoffe natürlich, dass ich sportlich gesehen nach dem Giro einen Schritt weiter nach vorne mache.“

Foto: Sirotti

Du bist erst kurz vor Ende der Rundfahrt ausgestiegen und hast gesagt „mein Tank ist komplett leer, ich bin sehr müde“. Welches Programm hast Du in den letzten sieben Tagen absolviert, um den Akku wieder aufzuladen?

„Ich habe erst einmal ein paar Tage komplett rausgenommen: Zeit zuhause mit meiner Freundin verbracht und das gute Wetter genossen. Seit Montag trainiere ich auch wieder. Natürlich eher ruhig und locker. Bis zum Start der Dauphine hoffe ich, wieder frisch an den Start zu gehen.“

Foto: Sirotti

Mit dem Critérium du Dauphiné steht gleich die nächste Premiere für Dich an und Du bist als Sprintkapitän des Team Sunweb nominiert. Auf dem Papier gibt es zwei Chancen für die Sprinter. Auch wenn der Tank leer war, ist die Form noch da? Was rechnest Du Dir aus?

„Für mich ist es schwer einzuschätzen, wie die Form sein wird. Ich hatte zuvor noch nie eine annähernd ähnlich lange und harte Belastung, wie beim Giro. Ich habe aber alles an meine Erholung gesetzt. Bei der Dauphiné hoffe auf eine gute Teamleistung und von mir persönlich auf gute Sprints. Ob es dann eher Richtung Podest oder Top 10 geht, muss man abwarten.“

Du bist einer der wenigen Fahrer, die das Double von Giro und Dauphiné fahren. Du hast bisher wenig Erfahrung mit solch einem anspruchsvollen Programm. Wie gehst Du damit um? Wie groß ist diese Herausforderung?

„Das Team und die Trainier vom Team bereiten mich natürlich optimal auf diese Herausforderungen vor. Es ist definitiv ein sehr anspruchsvolles Rennprogramm, aber ich denke von Rennen zu Rennen und versuche das Bestmögliche für das Team und mich herauszuholen.“

Foto: Sirotti

Der Grand Départ der Tour de France führt fast durch Dein Trainingsgebiet. Ist das erste Juli-Wochenende bei Dir als Fahrer oder als Zuschauer eingeplant?

„Also ich gehe nicht davon aus, dass ich als Fahrer beim Tour-Start in Düsseldorf sein werde. In meinem Alter ist eine Grand Tour pro Jahr mehr als genug. Natürlich werde ich mir aber das ganze Spektakel nicht entgehen lassen und werde als Zuschauer vor Ort sein.“

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