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Reise & Trainingslager

Das Transcontinental Race – die Hohe Tatra, Führungswechsel und Scratches

Viele Teilnehmer haben die Hohe Tatra erreicht. Andere gaben vorher auf. James Hayden übernimmt die Führungsrolle.

Während die meisten Teilnehmer auf dem Weg in die Hohe Tatra sind, haben die Ersten bereits den Transfagarasan, den vierten Checkpoint, erreicht. Nachdem der Monte Grappa in Italien erklommen wurde, erwartet sie in der Slowakei eine weitere schöne Passstraße.

Wie bereits im vorigen Artikel erwähnt, starb einer der Teilnehmer bei einem Autounfall. Einige entschieden sich anschließend dazu, aus dem Rennen auszutreten (zu scratchen). Doch die meisten erholten sich von dem Schock. Hier eine Zusamenfassung der letzten Ereignisse.

Im Hintergrund ist die slowakische Seite der hohen Tatra zu sehen.

Das Transcontinental Race – René im Unglück

René Bonn bekam seinen Defekt an der Schaltung nicht selbst behoben. Doch er hatte Glück im Unglück und erreichte, obwohl es Sonntag war, einen Fahrradhändler. Dieser konnte den Defekt zwar auch nicht beheben, leitete ihn aber an einen anderen Mechaniker weiter, dem die Reparatur gelang. Er wollte die Verfolgung wieder aufnehmen und den Vorsprung des Führenden, Björn Lenhard, verkleinern. Doch es kommt anders. Eine Erkältung erwischt René. Er gab daraufhin auf.

Dieser Bergsee befindet sich direkt neben dem Hotel, das als dritter Checkpoint dient. Nur die Härtesten, wie Race-Koordinatorin Juliana Buhring, wagen sich nach dem langen Aufstieg in das sehr kalte Wasser.

Das Transcontinental Race – der dritte Checkpoint

Der dritte Checkpoint liegt knapp hinter der Streckenmitte, etwa bei 2000 km. Er befindet sich in der Hohen Tatra. Die Fahrer und Fahrerinnen müssen hier eine kleine, sehr schmale, steile Straße mit vielen Serpentinen und teilweise sehr schlechtem Untergrund hoch fahren. Unterwegs kann der Ausblick auf die Niedere Tatra genossen werden.

Oben angekommen erwartet einen ein modernes Hotel, von dem man einen direkten Blick auf den Gipfel hat. Ein klarer, natürlich eiskalter Bergsee lässt den Ort imposant und idyllisch wirken.

So schön kann der Sonnenaufgang in der Hohen Tatra aussehen.

Das Transcontinental Race – die ersten Teilnehmer bei Checkpoint 3

Als Erstes erreichte Björn Lenhard den Checkpoint. Kurze Zeit später war auch James Hayden am Berghotel. Während die Helfer Björn als sehr müde wirkend beschrieben hatten, schienen diese von James guter Verfassung überrascht zu sein. Dieser hatte zu Anfang das Rennen ruhig angehen lassen und seine Leistung jeden Tag gesteigert. Somit hatte er auch deutlich mehr geschlafen. Der sich andeutende Führungswechsel geschah sehr bald. Inzwischen führt James mit fast 50 km Vorsprung.
Jeder der bisher an Checkpoint 3 angekommenen Teilnehmer machte einen absolut unterschiedlichen Eindruck. Während Einer unbedingt Wasser wollte , rief ein Anderer nur nach der Toilette. Ebenso genossen Mehrere es, endlich wieder Gesellschaft zu haben oder sind einfach die Ruhe selbst. Sie fluchen über die Berge, lieben sie oder kritisieren nur den Straßenbelag.

Jonas Goy erreicht als Dritter den Checkpoint. Er bewältigte den Aufstieg sehr schnell.
Mathias Dalgas freut sich, den Berg bezwungen zu haben. Er war als Vierter am Checkpoint.

Führende Frau ist Melissa Pritchard. Sie ist derzeit auf dem 26. Platz, hat bereits über 2300 km zurückgelegt und ist auf dem Weg zum Transfagarasan (Stand: 4.8.2017, 19:30). Ihre beachtlichen Tagesleistungen und weitere Statistiken könnt ihr hier einsehen.

Hier ist Melissa Pritchard kurz vor dem dritten Checkpoint, der Hohen Tatra.

Hier könnt ihr die Teilnehmern und Teilnehmerinnen verfolgen sowie deren Platzierung und Kilometerstand einsehen.
Roadcycling.de wird weiterhin über das Transcontinental Race berichten!

Fotos: Svenja Schrade

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