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EMS

Compex Muskelstimulation mit neuen Geräten und Bedienkonzept

Marktführer Compex hat sein inzwischen etwas unübersichtliches Portfolio an Muskelstimulationsgeräten neu strukturiert und setzt auf ein stark überarbeitetes Betriebssystem, Farbdisplays und Wireless-Technologie.

Vor allem die Bedienung der EMS-Geräte (Elektrische Muskelstimulation) war bei einigen Nutzern ein Kritikpunkt. Hakelige Menüführung, die vom inzwischen gelernten Verhalten bei Smartphones abweicht, viele Programme die sich bei sporadischer Nutzung nicht von selbst erklären und vor allem fehlende Anleitungen zum Anlegen der Elektroden machten bisher einen Blick in das Faltblatt der Betriebsanleitung notwendig. Zumindest bei drei der sieben neuen Modelle hält aber nun High-Tech Einzug in die Schweizer Produktfamilie.

Die beiden Spitzenmodelle der Sport- und Fitness-Serie – SP 8.0 und Fit 5.0 mit LCD-Farbdisplay, Wireless-Funktion, Muscle Intelligence (mi) und Online-Trainingscoach.

Zur Auswahl stehen zwei Produktlinien für Sport und Fitness. Die Trennlinie zwischen den Kategorien findet sich vor allem in der Verletzungsprävention und Schmerzbehandlung in der Sport-Serie. Diese soll den Anwender neben Trainingsprogrammen an allen Extremitäten und dem Rücken dabei helfen sich gezielt von Belastungen und Verletzungen  zu regenerieren und schmerzende Muskelpartien zu behandeln. Die drei Fitness-Geräte zielen mehr auf allgemein fitnessorientierte Programme mit Muskelstärkung an Bau und Po, sowie Muskulatur an den Beinen und Armen ab. Zusätzlich finden sich bei den Modellen Fit 3.0 und Fit 5.0 auch Programme zur Massage, Lockerung und Schmerzlinderung.

Die Auswahl eines Geräts ist mit den neuen Produktlinien erheblich einfacher. Der Funktionsumfang der Geräte beinhaltet jeweils den des nächst kleineren Geräts und bietet zusätzlich 10 weitere Programme. Im Falle der für uns Radsportler interessanteren Sport-Serie ist das so zu verstehen:

Compex SP 2.0 (Freizeitsportler) – 20 Basis-Programme in den 4 Kategorien Konditionsaufbau, Schmerzlinderung, Erholung/Massage und Fitness.

Compex SP 4.0 (Passionierte Sportler) – alles was der SP 2.0 bietet plus Reha- (TENS) und Regenerationsprogramme.

Compex SP 6.0 (leistungsorientierte Sportler) – bis auf Reha (TENS) alles was der SP 4.0 bietet pus Wireless-Funktion, Farbdisplay und Online-Trainingsplanung, sowie grafische Anzeigen der Elektrodenplatzierung.

Compex SP 8.0 (professionell Trainierende) – alle Funktionen des SP 6.0 plus Reha (TENS) und  einer dynamischen Anpassung des Trainings zur kontinuierlichen Verbesserung der Ergebnisse.

Neben der klareren Produktpositionierung in zwei Bereiche mit unterschiedlicher Ausrichtung kamen auch neue Technologien zum Einsatz, die wir etwas genauer beleuchten wollen.

Farbdisplay und Gehäuse

Während die etwas günstigeren Modelle SP 2.0, SP 4.0, Fit 1.0 und Fit 3.0 auch weiterhin mit dem hintergrundbeleuchteten und grafikfähigen LC-Display der letzten Generation ausgestattet sind, erfreuen die kabellosen Geräte SP 6.0, SP 8.0 und Fit 5.0 mit einem modernen und hochauflösenden Farbdisplay.

Genau diese drei hochwertigen Modelle sind es auch, die erstmals von der über Jahre genutzten Bedienung über vier Wipptasten abweichen und sich über vier Funktionstasten und ein klickfähiges Steuerkreuz mit dem Daumen bedienen lassen. Wir konnten dies bereits in einem ersten Test ausprobieren und begrüßen diese Entwicklung sehr. Des Weiteren fallen die neuen Bodys auch deutlich schlanker aus, da die Ports für die vier Sensorkabel wegfallen.

mi-Funktion

Nutzer von Compex-Geräten wissen um die bisher nur bei den Top-Modellen integrierte oder als Upgrade nachrüstbare mi-Funktion. Dabei handelt es sich bein den kabelgebundenen Modellen um ein Elektrodenkabel mit einer gesonderten Sende- und Empfangseinheit über dem Druckknopf für die Elektrode. Diese wird an einem der vier Kanäle aufgesetzt und kann die Physiologie der Muskelfasern über den Impulsweg berechnen und so vollautomatisch die Trainingsreize in ihrer Intensität anpassen. Das sorgt für etwas mehr Entspannung beim Training, das manuelle Korrigieren der Intensitäten fällt weg.

mi gehört ab sofort bei allen SP-Geräten zur Serienausstattung – im Falle der einfacheren Modelle mit Kabeln ist ein mi-Sensorkabel enthalten, bei den Wireless-Geräten ist mi in die 4 Pods integriert. Beim SP 8.0 kommt mi-TENS und mi-Autorange hinzu, eine dynamische Anpassung der Intensitäten für den Rehabereich und Trainingskontrolle mit einem Feedbackkanal.
Das Fit-Modell 1.0  bietet kein mi und lässt sich auch nicht mit dem 89 Euro teuren Sensorkabel nachrüsten. Fit 3.0 und 5.0 sind serienmäßig mit mi ausgestattet.

Kabellose Funktion

Wireless bedeutet bei Compex ein Ende des Kabelwirrwarrs. Die kleinen Pods mit eigener Stromversorgung über Akkus sind nicht ganz neu, immerhin gab es auch in der vorigen Serie bereits ein Wireless-Modell für stolze 1249 Euro. Ab sofort ist die Funkübertragung schon ab 599 Euro (Fit 5.0) bzw. ab 899 / 1199 Euro (SP 6.0 und 8.0) erhältlich.

Die vier Elektroden verfügen über eigene Akkus und sind paarweise mit einem aufrollbaren Kabel verbunden. Zum Steuergerät benötigen sie keine Kabelverbindung mehr.

Die kabellose Welt bei Compex hat einen weiteren Vorteil, den die meisten Nutzer von Compex-Geräten bisher wohl nicht auf dem Schirm hatten: das integrierte Training. Was es damit auf sich hat, klären wir aud der nächsten Seite.

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